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besprechung von w.burks alpsteinkrimi doppelrolle

Posted in buchinterpretationen on November 20th, 2020

Walter Burk/ Burk auf Kriminetz/ Gmeiner Verlag Gmgh c 2015, 2.Auflage 2015/ Alpsteinkrimis/ softfax 278

Fluchtraum Staubernkanzel

Einleitung Dem Wassersportler ein stehendes oder fliessendes Gewässer, für die Entspannung des Städters ein geheimer Weiher oder versteckter Garten, der Wandererseele eine Route in den Bergen- dem Autoren Walter Burk die Voralpen als Schauplatz für einen Krimi. Doppelrolle aus dem Jahr 2015 ist nach Doppelbindung der zweite Band der Alpsteinkrimi-Trilogie. Tatort der Handlung, die Staubernkanzel hoch über dem Rheintal.

 

Handlung Hoch über dem Rheintal, von Frümsen mit der Seilbahn erreichbar, liegt das Berggasthaus Staubern. An einem schönen Herbstwochenende ein beliebtes Ziel für Wanderer im Alpstein. Die Wirtin findet an einem Sonntagmorgen im Stübli unter der Gaststube, neben der üblichen Unordnung, auch eine Blutspur. Was also ist von Samstag auf Sonntag hier geschehen, und wo ist eine allfällige Leiche?

Die Kriminalpolizei Appenzell wird informiert, und Bruno Fässler, gerade von den Ferien zurück, hat wieder einen Fall. Er hat schon einmal im Alpstein ermittelt und kennt die Schwierigkeiten, die damit einhergehen. Vor Ort ist auch Roger Marty, ein Romanautor aus St.Gallen. Die beiden kennen sich schon, und Bruno Fässler könnte auf diesen Schreiberling verzichten. Soweit ist auch niemand abwesend, ausser der slowakischen Servicemitarbeiterin. Personal und anwesende Gäste erfahren also eine unliebsame Programmänderung. Sie müssen für eingehende Befragungen zur Verfügung stehen. Und der Kriminalpolizist und der Autor haben das befremdliche Vergnügen der unfreiwilligen Zusammenarbeit.

 

Besprechung Nachdem Walter Burk im Prolog vor Augen führt, dass eventuell irgendwo eine Leiche auf der Staubernkanzel zu finden ist, fährt er fort mit der Beschreibung einer jeden Person und eines jeden Dings, das er einführen kann. Ob Hauptperson, Nebenrolle oder dem Zweck der Handlung dienende Sache, die eingehenden Biographien lesen sich wie thematische Referate. Darin ist Kapitel für Kapitel in einer Rückblende die Handlung eingewebt, indem der Autor die Anwesenden Personen, Gäste und Mitarbeitende, wie in einer Sitcom im immer gleichen Raum erscheinen lässt.

Erweitert wird die Geschichte dieses Herbstwochenendes im August durch Fakten, Hintergründe und philosophische Gedanken zum Leben. Der Leser erfährt eine Menge über die Art und Weise der Ermittlungen in einem vermuteten Mordfall. Wie die Zusammenarbeit mit einem Laien sein könnte. Dann erfährt der Leser eine Menge über das Servicepersonal. Warum arbeiten sie an einem so abgelegenen Ort? Was sind ihre Wünsche, was ihre Begehren? Warum nennt man es „auf die schiefe Bahn geraten“, wenn man doch nur Geld verdienen will? Wie ist das mit der vorsätzlichen, der fahrlässigen und der ungewollten Tat?

Geduld bringt Rosen. Die Vermengung der genauen Charakterisierungen mit den Fakten und Hintergründen zu einem möglichen Tathergang hat die Kraft, das Leserherzen zu erwärmen. Nicht zu vergessen, dass natürlich die mystische Bergwelt des Alpsteins die Story mächtig befeuert.

 

Fazit und Empfehlung Walter Burk schreibt bar jeglicher Ironie und Verdrehung in gründlicher aber distanzierter Weise. Als Vielleser hätte ich mir einen Schuss mehr Hingabe an die Hauptperson gewünscht. Ein tieferes Einweben von Roger Marty. So legt aber Walter Burk den Focus auf die gründliche Erarbeitung der ganzen Geschichte. Was den Zeiger bei „Hau den Lukas“ doch wieder ziemlich nach oben treibt.

starkweis für das team fantaster

ein faxpressspez zu i.asimovs foundation trilogie

Posted in FaxPressSpez on November 13th, 2020

In Sparte FaxPressSpez teilt BlogUnkel das Spezielle eines jeden Faxes

 

der faxpressspez zur foundation trilogie von asimov

Vergilbte Seiten, der Geruch einer verwelkten Rose, Hardfax zweidrittel Format, handlich, 887 Seiten! Ein Buch, das in die Bibliothek eines SF-Fans gehört. Vergleichbar mit der Edelausgabe Feuer und Finsternis, von A.Nero. Selbst in der Aufmachung den Schein, als käme es von fern, direkt aus einer verstaubten Ablage in einem Kellergewölbe weit in der Zukunft. Die beschriebenen Seiten mit der Fähigkeit behaftet, die Lesestube in die Galaxis zu entheben. Schwerelos der Stil Asimovs, die Konfrontation der technischen Wissenschaft mit der geistigen in eine eingängige Geschichte zu packen. So wird das Buch beim Lesen bedeutsamer und bedeutsamer. Der Blick des Leser wandert durch das Fenster in die Ferne. Er sieht schon das Raumschiff kommen, die Menschen, die das Ende prophezeien.

psychodoc

 

Fackeln im Baumwollfeld, Lucky Luke Bd.99 im Netartstyle

Posted in netart on November 11th, 2020

Rassismus Fragen

Fragen nach Rassimus

Plagen schlagen

Schlagen nach Faschismus

 

Der neue Luke, Lucky Luke!

der unknownster in i.asimovs foundation-trilogie

Posted in un-known-ster on November 10th, 2020

blugunkel lenkt den super trouper in jedem buch auf  personen, handlungen, motive, zusammenhänge oder andere details im gegenlicht und verleiht in der sparte unknownster den antistarorden

 

Der un-known-ster in I.Asimovs Foundation-Trilogie

Das Team Seitentrotter vergibt den Anti Star Orden in Asimovs Psychohistoriker – auch als Foundation Trilogie bekannt – einem geheimnisvollen Ort, mit einem verschlüsselten Namen: Stars End. Dort soll die Lösung für den Kampf um das Imperium liegen. Aber wo liegt Stars End in einem Universum mit 25 Millionen Planeten? Die Geschichte so komplex wie das uralte Imperium gross. Und das Imperium am Ende einer glanzvollen Zeit. Eine von Wissenschaftlern gegründete Stiftung hat das Ziel, Technik und Fortschritt in einer sterbenden Welt zu sammeln und auf Terminus zu verwahren. Es sind jedoch die Psychohistoriker, die alles in die Wege geleitet haben. Den Code für alle, die danach suchen, im Spiel um Stars End verschlüsselten. So stehen zur Rettung des Imperiums die Verfechter von Technik und Fortschritt den Experten der Geisteswissenschaft entgegen.

psychodoc

Buch des Jahres 20: Edelausgabe von A.Neros Feuer und Finsternis Trilogie

Posted in News on Oktober 29th, 2020

BUCH DES JAHRES 20

In einer ausserordentlichen Sitzung hat das Team Fantaster beschlossen, die Edelgausgabe von Angelo Neros Feuer und Finsterins Trilogie als Buch des Jahres zu deklarieren.

Das Buch besprochen  auf seitentrotter: Teil 1, Teil 2, Teil 3

Der Bericht auf Pilatustoday.

 

Onkel Dagobert: -sein Leben, seine Milliarden- die Biographie im netartstyle

Posted in Allgemein on Oktober 27th, 2020

Don Rosa`s Parallelwelt

Gezeichnet von Hand

duckschen Leben ein Erdenzelt

Dagoberts Leben  als Ein-Band

netartstyle mit dem buch metro von glukhovsky

Posted in netart on Oktober 19th, 2020

zukunftsgedanken aus dem osten

moskauer leben im untergrund

wenige menschen noch auf dem posten

von glukhovsky vom sf-bund

das dunkle herz der nacht von j.v.jones: interpretiert von gedankenverbrecher

Posted in buchinterpretationen on Oktober 10th, 2020

J.V.Jones/ Jones bei Wiki/ Das dunkle Herz der Nacht c Weltbild Verlag 1999/ Buch eins der Schwert der Schatten Reihe/ Titel der amerikanischen Originalausgabe: The Sword of Shadows, A Cavern of Black Ice Part 1/ keine Angaben zur Übersetzung/ Karten/ hardfax S.560

 

Das Nord-Süd Dilemma

Einleitung Es ist eben so. Seitentrotter strotzt nicht gerade von Besprechungen weiblicher Autoren. Die meisten der zitierten Bücher sind von männlichen Vertretern geschrieben. Von May, Tolkien, Hennen, Peake, Nero und wie sie alle heissen. Es gelangten Bücher auf seitentrotter aus den breit aufgestellten Welten der Fantasie, Abenteuer, Krimi und Belletristik. Aber da gibt es auch immer wieder Frauen, die das Team Seitentrotter überzeugen. Ein solcher Plot ist die vorliegende Erzählung der amerikanischen Autorin J.V.Jones.  Es ist der erste Band aus der Reihe „Das Schwert der Schatten“ mit dem Titel Das dunkle Herz der Nacht.

 

Handlung Die Geschichte nimmt die Handlung an zwei Orten auf, im nördlichen Kargland bei Reif, dem Clanjungen, und bei Ash, dem Pflegekind in der südlichen Festung von Spire Vanis. Reif muss an einem Tag, an dem er gerade mit seinem Bruder auf der Jagd ist, erleben, wie sein Leben gerade umgekrempelt wird. Der Clan wurde angegriffen und bereitet sich seinerseits jetzt auf Krieg vor. Derweil Ash, das Pflegekind, stetig an einem Plan für die Flucht aus der Festung arbeitet, in der es wider Willen festgehalten wird. In diesen unruhigen Zeiten erscheint ein Waldläufer namens Angus Lok. Er hat Botschaften erhalten, dass etwas im Gange ist. Nachdem er sich aufgemacht hat, den Dingen auf den Grund zu gehen, kreuzen sich seine Wege zuerst mit Reif, dann mit Ash. Reif und Ash sind auf der Flucht und finden in Angus einen erprobten Helfer.

 

Besprechung Die Geschichte, je länger man über die Zeilen wandert, entwickelt sich zu einem Nord-Süd Problem, einem Nord-Süd Dilemma. Die Stämme des Nordens werden angegriffen. Dahinter stecken geheime Absichten aus dem Süden. Von Herren, die in festen Türmen in Städten sitzen und machthungrige Pläne schmieden. Im Norden das Kargland, im Süden die Städte. Im Norden das einfache entbehrungsreiche Clanleben, im Süden in Mauern zusammengepfercht das Stadtleben. Und mitten drin nun Ash, Reif und Angus als Ausgestossene, dem normalen Leben bestohlen.

Das Team Seitentrotter hat  schon viele Jahre Bücher besprochen, und so hat sich ein Bild besonders kristallisiert: Männer mögen handlungsstarke Erzählungen, Frauen beziehungsstarke Wendungen. Männer mögen sachbezogene Rhetorik, Frauen mit der Schärfe des Messers dargebotene Intrigen. Männer lieben auch mal das einfache Laufen durch eine wilde Landschaft, während bei Frauen der Weg mit Magie gepfeffert sein muss. Das sind einige einfache Unterschiede, die sich sicher auch noch enorm differenzierter darstellen lassen würden, zu dem jedoch hier keine Zeit ist. Und es ja auch nur mal ein vom Bug des seitentrotterschen Literaturkreuzers geschossener Deutungspfeil sein soll.

Bei der amerikanischen Autorin J.V.Jones finden sich jedoch Schreibweisen männlicher und weiblicher Charakteristik. Es drängt sich der Vergleich mit J.R.R.Tolkien auf. Ohne zu zögern behauptet das Team Seitentrotter in einhelliger Übereinstimmung, J.V.Jones ist die erheblich bessere Erzählerin. Anderst gesagt, Tolkien war gar nicht ein so guter Erzähler. Sein Werk erstreckt sich aus der Tiefe der erfundenen Sprachen, Welten und Legenden auf über tausend Seiten. Hätte er nicht einen enormen Wissensschatz einsetzen können, was hätte er erzählt? Die Geschichte von Frodo, der eines Tages unverhofft einen nichtssagenden Ring von seinem Onkel erhält? Und was macht er dann? Länder, Zeitalter und Mythologie, von Tolkien erfunden, lassen ihn den Weg zum Schicksalsberg antreten. Bei Jones? Die tiefe eines ideologischen Nord-Süd-Dilemmas. Eine Geschichte über den hinterlistigen Mann aus dem Süden, der dem einfachen Krieger aus dem Norden seine Lebensweise aufdrängen will? Viel zu dünn! Aber da ist eben Jones, die Erzählerin. Sie erzählt die Geschichte des Clanjungen Reif, der sich gegen den Ehrenkodex seines Stammes wehren muss. Sie erzählt die Geschichte des Findlings Ash, ausgesetzt vor den Toren von Spire Vanis. Sie erzählt die Geschichte des Waldläufers Angus Lok, dessen Leben mit mehr Geheimnissen gespickt ist, als ein Kuchen mit Rosinen. Alles verwebt  mit einer guten Dosis Spannung. Spannung in Stammesfehden und Ehre, Götterglaube, Krieg, Flucht und Intrigen.

 

Fazit J.V.Jones hat durch die gute Durchmischung von actionsreicher Handlung und intriganten Hintergründen ein Werk mit emotionaler Tiefe geschaffen. Dabei hat sie die Linie zu Romantic Fantasy nicht überschritten. Ein Werk, das Team Seitentrotter darum als Heroic Fantasy einstuft. Klar zu empfehlen für Leser mit gehobenen Ansprüchen.

 

gedankenverbrecher für team seitentrotter

Edelausgabe von A.Neros Feuer und Finsternis Trilogie

Posted in netart on September 22nd, 2020

Buch ist nicht Buch

Das sollte allerdings klar sein

Die Wahrheit verhüllt durch ein Tuch

Printausgaben können ein Star sein

Feuer und Finsternis

Die Liga der Freiwilligen

Posted in psychodocx nebenwort on September 15th, 2020

Die Liga der Freiwilligen

 

Ein Tag Kybunpark bitte? Von den edlen Räumen der Donatoren bis zu den gegnerischen Donnerbalken; Neuland, das der Durchschnitts-Espen-Supporter sonst nicht betritt. Für knapp 100 Fans wurde dies Realität. Das Zückerchen nebst der Arbeit. Zuerst aber war das Stellen der Sitze im Espenblock.

 

Still steht er da, der Kybunpark. Im ersten Licht der milden Septembersonne. Ein Monument des Fussballs, das dem Westen von St.Gallen den Stempel aufdrückt. Wo einst das Westcenter im Niemandsland der Firmen eine Shoppingmeile eröffnete, steht heute der grösste Erlebnistempel der Ostschweiz.

Es ist Sonntag, der 13. September, 10.00 Uhr. Einige Frühankommer streichen bereits um das Stadion. Die Umgebung für einen Super League Club gut aufgeräumt. Hie und da eine zerquetschte Bierdose, ein leerer Plastikbecher, keine Kippen.

Bald werden rund 100 Fans auf der Westseite der Plattform stehen. Angereist mit dem Bus 158 von Herisau, oder mit dem Stadtbus vom Bahnhof. Einige nutzen die freie Zufahrt und fahren die Rampe hoch vor die Tribüne.

Gut durchmischt ist die Zahl der Helfer; Jung und Alt, Frau und Mann wollen die Arena wieder zur Heimat machen. Sie sind angerückt, um dem Debakel der Tausendergrenze das Stoppschild vor die Nase zu halten. Sie sind angerückt, um dem unsichtbaren Spielverderber die Stirn zu bieten. Sie sind angerückt, um an diesem Sonntag zu zeigen, warum die Ostschweiz eine Fussballmetropole ist.

Da gab es kein Rütteln und Köpfe schütteln. Stehrampenhilfen abmontiert, in die Linie gestellt und 2500 Klappsitze wurden von Hand zu Hand an Ort und Stelle gereicht. Stühle gereinigt und neu nummeriert, wo nötig. Die Helfer mit dem Teamgeist, der den FCSG eint und stark macht. Ein Ah und ein Oh, als man zum ersten Mal den Gästesektor betrat.

Die willkommene Mittagspause in den Räumen des Dienstagsclubs eine Einladung zum Debattieren. Vergangenes, zukünftiges. Die Abgänge und die Neuzuzüge. In diesem Fall mal bei einer obligaten Bratwurst und dem Lieblingsgetränk hundert Leute, hundert Meinungen.

Zum Schluss die vielen Fragen über das Ticketingsystem im Angesicht von Covid 19. Und das Vertrauen in den Trainer, die Mannschaft wieder auf den Punkt zu formen, bereit für das erste Heimspiel gegen Sion.

psychodoc