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der unknownster in wells zeitreise

Posted in un-known-ster on April 9th, 2021

blugunkel lenkt den super trouper in jedem buch auf  personen, handlungen, motive, zusammenhänge oder andere details im gegenlicht und verleiht in der sparte unknownster den antistarorden

 

der antistar in wells geschichte die zeitmaschine

Der Orden für den Star im Gegenlicht in der Geschichte die Zeitmaschine von H.G.Wells geht an die degenerierten Wesen in der fernen Zukunft. Das geschieht in voller Absicht. Denn da ist sich die klassische fantastische Buchwelt (SF eingeschlossen) nicht einig. Ein Beispiel? Jack Williamson beschreibt in seinem Space Opera Plot „Die Wächter des Alls“ die Wesen von einem anderen Planeten als überdurchschnittlich intelligent. Da ist natürlich der Unterschied in der verschiedenen Entfernung. Wells erzählt von Spezies seiner Art weit in der Zukunft; Williamsons von Leben weitab im All. Die einen sind zeitlich weit voraus, die andern räumlich; indem wir hier jedoch auf den IQ schauen, nennen wir es also das Zeit-Raum-Dilemma.

Denn ob weit weg oder zeitlich entfernt; die Autoren beschreiben Wesen mit unterschiedlicher Intelligenz. Die Wesen Wells sind verkümmert, die von Williamson weit fortgeschritten. Die Menschen im Buch „Die Zeitmaschine“ sind degeneriert, statt klüger; Williamsons Wesen dem Menschen in technischer Hinsich weit voraus. Diesem Dilemma entsprechend, geniesst nun Wells das Vorrecht, von Seitentrotter den Orden für den Star im Gegenlicht verliehen zu bekommen.

Der Kriminalroman Bürgenstock von S.Götschi im Interpretationsmodus

Posted in buchinterpretationen on März 30th, 2021

Silvia Götschi/ Götschi auf Wiki/ Bürgenstock c emons: 2018/ Schweizer Regionalkrimi/ softfax S.314

Liga der Innerschweizerischen Gentlemen

 

Einleitung Lord Dunsany war ein englischer Schriftsteller. In Königstochter aus Elfenland beschreibt er ein Dorf, das sich um Bekanntheit bemüht. Die Bewohner suchen die Verbindung mit der Anderswelt, um etwas Besonderes zu sein. In einer anderen Welt spielt auch der Krimi von Silvia Götschi. Der Pilatus, der Bürgenstock und der Vierwaldstättersee flankieren eine Geschichte im Milieu von gut betuchten Innerschweizern. Bürgenstock aus dem Jahr 2018 nicht der erste Kriminalroman der Autorin.

Handlung Max von Wirth heisst die Hauptperson. Er ist ein ehemaliger Anwalt, jetzt als Privatdetektiv unterwegs. Eigentlich lebt er von Observationen, dann aber erhält er von einem Ehepaar den Auftrag, den Suizid ihres einzigen Sohnes unter die Lupe zu nehmen. Max schlägt ein. Die Ermittlungen führen ihn mitten unter die wohlhabende Klasse. Er geht den Spuren nach, die sich zeigen. Im Bürgenstock Resort, in der Villa der Witwe, im Wald wo die Leiche gefunden wurde, auf einer Alp. Begleitet wird Max von einer Bekanntschaft aus der Bar, die er bald zu seiner Partnerin macht. Die Frage die es zu lösen gilt? War es wirklich Suizid oder war es Mord? Max findet raus, dass ein Zwillingsbruder existiert und bald reihen sich die Indizien zu einem Bild. Das Ergebnis ist jedoch anders, als er es erwartet hätte.

Besprechung Die Geschichte um den mysteriösen Todesfall spielt in der Liga der reichen Innerschweizer Gentlemen. Wer etwas sein will, wer Bedeutung haben will, der braucht Geld, viel Geld. Ein gutes, exklusives Leben hat, wer diesen Stand erreicht hat. Max von Wirth hat ihn nicht erreicht. Er hat seinen Job als Anwalt an den Nagel gehängt. Dieser hätte ihm den Weg dorthin öffnen können. Jetzt ist er Detektiv, nur Detektiv, ein Stand, der von der reichen Liga betrachtet, minderwertig ist. Damit lässt sich das gute Leben nicht erreichen, nur Scherereien. Trotzdem bleibt Max wo er ist. Recht hat er. Er lernt das Leben von einer neuen Seite kennen. Durch seine Ermittlungen sieht er bei den Reichen so manche Unebenheiten. Er  verliebt sich in seine Partnerin und so sieht er keinen Grund, seine Entscheidungen zu hinterfragen. Die tolle Umgebung, der Vierwaldstättersee, die Berge und Täler dienen dabei nur als Kulisse. Die Seiten finden keine dichterischen Träumereien, die sich mit der Landschaft befassen. Dafür aber eine „eins A“ Beschreibung der Beziehung von Max zu seiner Partnerin. Der Einstieg in den Plot ein wenig trivial, die Weiterführung aber auf einem höherem Niveau.

Fazit Eine gute, spannende und lesenswerte Geschichte. Eine kriminologische Geschichte. Gut durchdacht mit einer unerwarteten Wendung am Zenit der Geschichte. Fast noch besser die Einfädelung der Beziehung von Max zu seiner Partnerin. Eine Leseperle. Keine Hymne jedoch an den Bürgenstock und die wunderbare Gegend, wie der Titel es glauben macht. Eher ein Lobgesang an die Liga der aussergewöhnlichen Innerschweizer.

blogunkel

 

der schismatrix splatter

Posted in gedankensplatter on März 15th, 2021

eigenlese`s satzwerk aus der feder von blugunkel, immer der treffendste satz zum buch mit gedankensplatter

 

das buch schismatrix von bruce sterling in einem kräftigen splatter:

Gott kam, sah- und siegte; der Mensch kam, sah- und kriegte; Erhalt des Lebens ohne Schöpfung versiegte!

geda

trolle trilogie von c.hardebusch auf netart

Posted in netart on März 5th, 2021

trolle in der schlacht mit zorn

mit zorn in der schlacht die trolle

hardebusch nimmt die freiheit aufs korn

hardebuschs antistars in der hauptrolle

w.gibson und das buch neuromancer in netart

Posted in netart on März 4th, 2021

der konsolencowboy und der run

der run des cowboys der konsole

matrixgardinen under the sun

technerd und dieb für die kohle

 

der splatter zu e.waltons letzte amazone

Posted in gedankensplatter on Februar 22nd, 2021

eigenlese`s satzwerk aus der feder von blugunkel, immer der treffendste satz zum buch mit gedankensplatter

die letzte amazone von e.walton in einem gedankensplatter kräftig kundgetan

Das Resultat von Unterdrückung aus menschlicher Sicht ist am Ende immer die Bildung einer alternativen Kultur.

blogunkel

die amazone e.walton auf kultladen

Posted in kultladen on Februar 22nd, 2021

 

darum existiert in jeglicher schöpfung immer ein plan b

Mordslügen von Mathias Ninck, eine Interpretation auf Seitentrotter

Posted in buchinterpretationen on Februar 12th, 2021

Mathias Ninck/ Ninck mal persönlich / Roman Mordslügen/ c Edition 8 2019/ hardfax S.255

Ein Wort ist nicht genug

 

Einleitung Der Wind kann durch die Blätter rauschen; die Sonne die Erde vergolden; der Regen auf den Asphalt prasseln; die Hitze die Kehle austrocknen; ein Roman, ein Fenster zur Seele eines Volkes öffnen. Mordslügen, der erste Roman von Mathias Ninck, dem Zürcher mit Toggenburger Wurzeln, lässt hinter die Fassaden der dritten und vierten Gewalt blicken.

 

Handlung Mordslügen erzählt die Geschichte des Reporters Simon Busche, der eines Tages die Chance seines Lebens erhält. Eine Psychologin gibt ihm den Typ für eine Top Story. Bis anhin war Busche der Texter für weiche Geschichten. Bei einem Blatt war er für die unterhaltenden Zeilen zuständig. Der Hinweis der Psychologin deutete in einem Mordfall auf einen andern Täter. Busche nimmt sich eine Auszeit, um die These über den wahren Tathergang auf eigene Faust zu recherchieren.

Die Nachforschungen führen den Reporter in die Zelle eines Hochsicherheitstraktes. Dort erhält er einen Blick in die Seele einer verurteilten Serienmörderin. Bald beginnen von der Justiz beglaubigte Fakten zu bröckeln.  Doch, die Story seines Lebens macht den Reporter Simon Busche zur Zielscheibe von Presse und Justiz.

 

Besprechung Wer unter dem Titel „Mordslügen“ einen Krimi erwartet, wird enttäuscht. In der Geschichte geht es um die Aufarbeitung eines vergangenen Falles anhand neuer Erkenntnisse. Am ehesten lässt sich der Roman mit einer Zugfahrt über den Gotthard auf der alten Strecke vergleichen. Einmal eingestiegen, gibt die Fahrt, herbeigeführt durch die Kehren und Wenden, einen immer neuen Blick auf die Mächtigen des Gebirges. Unterbrochen von dem Rattern der Eisenräder gelangt der Reisende durchs Gebirge.-

Einmal durch die Seiten gelesen, hat man mehrere Perspektiven auf die Geschichte. Von der Seite der Informantin, von der Seite der Presse, von der Seite der Justiz und natürlich von der Seite der Hauptfigur, Simon Busches. Der Leser bekommt so eine Geschichte serviert, die auf viele Weisen stimmen könnte. Dabei wurden die aufzurollenden Taten von der Justiz schon längst zu den Akten gelegt. Taten, die aufgrund eines Geständnisses gehahndet wurden. Passend der Kern der Geschichte, dass nicht einmal die Verurteilte mehr benennen mag, welche Seiten der Wahrheit sie glauben will.

Am Ende der Geschichte sind es Institutionen, die wie das Gotthardmassiv unverrückbar stehen. Sie verbreiten eine ewige Wahrheit. Sie bestimmen wie sie wahrgenommen werden wollen, denn schliesslich stehen sie schon lange da. Presse und Justiz drehen an den Hebeln der Macht, drehen die Geschichte zu ihren Gunsten. Der kleine reisende Reporter Simon Busche darf da durchreisen und staunen. Er mag eine Spur legen, aber das Massiv bestimmt, wie es gesehen werden will.

 

Fazit und Empfehlung Mathias Ninck zeigt in Mordslügen die Automatismen von Presse, Justiz und PR-Arbeit. Das Resultat? Ein Mensch, der von den Mühlen zerdrückt wird. Kein Krimi, aber ein Stück Zeitgeschichte, mit einem kompromisslosen Blick hinter die Kulissen der Zeit.

psychodoc

seite 76 und der streif durch schloss malplaquet von t.h.white

Posted in schriftwerk seite 76 on Februar 1st, 2021

Schriftwerk Seite 76  teilt BlugUnkels Querride durch die Seite 76

der streif durch die seite 76 des buches schloss malplaquet von t.h.white

Marias Insel hatte durch Anerbieten das Schulmeisterlein zu tragen. Das Treiben wurde mit Zinnsoldaten und Königin was der Professor gelehrt hatte. Die Lilliputaner hatten Kultur und Zivilisation ebenso wie England. Captain Biddel und Schäferinnen in Reifröcken hatten Dichter ihres Herkunftlandes. Im Englischen schrieben sie verfeinerte Form der Dichtunst. Auch die eine Zeile oder ein Gedicht war eins ihrer letzten Liebesgedichte: Mo Rog…Hlin varr.

geda

der unknownster in jack williamsons geschichte wächter des alls

Posted in un-known-ster on Januar 30th, 2021

blugunkel lenkt den super trouper in jedem buch auf  personen, handlungen, motive, zusammenhänge oder andere details im gegenlicht und verleiht in der sparte unknownster den antistarorden

die eigentümlichen ansichten j.williamsons in der geschichte „wächter des alls

In einhelliger Absicht, oder wars die einhellige Voraussicht?, aber ob Absicht oder Voraussicht, die Sicht auf die speziellen Erreignisse, die Jack Williamson in seiner Space Opera rund um John Star wirft, hat das Team Fantaster veranlasst, den Antistarorden einer ungewöhnlichen Sache zukommen zu lassen. In den Erklärungen zum Orden steht, dass der Orden Personen, Sachen, Dingen oder Zusammenhängen zukommen kann. In diesem Fall, eben in einhelliger Absicht, und um eine kultige Idee eines begabten Autoren zu preisen, gehört der Orden einem Gürtel.

Um die Erde zu retten fliegen John Star und seine Gefährten nach Barnards Stern. Es ist die Welt der technisch weitentwickelten Medusen.  Sie schützen ihr Planetensystem mit einem Gürtel, dem Gefahrengürtel. Es gelingt dem Team eine erste Durchquerung. Auf der Rückreise nach erfolgter erfolgreicher Mission erfasst John Star bei der Querung des Gürtels ein Lachkrampf. Ein kosmischer Gürtel, der ein Abwehrring für Eindringlinge sein soll, der zum Lachen anregt, einfach fantastisch, und: ehrenswert!

blogunkel