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interpretation von strasse nach überallhin von roger zelazny

Posted in buchinterpretationen on Mai 22nd, 2020

Roger Zelazny/ Zelazny on wiki/ Strasse nach überallhin/ Deutsche Ausgabe by Moewig Science Fiction c 1981/ Aus dem Amerikanischen von Joachim Körber/ softfax S.237

Der Bann des Paranormalen

Einstieg Roger Zelazny war ein US-amerikanischer Schrifsteller. Zahlreiche seiner Werke wurden ausgezeichnet. Er gewann den Nebula-, Hugo- und den Locus Award. Wohl den wichtigsten für sein Schaffen, den Hugo Award, gewann er gleich sechsmal. Der wichtigste ist er darum, weil er auf den Gründer des Begriffs Science Fiction, auf Hugo Gernsback, zurückgeht. Und wohl auch, weil unter anderen auch William Gibson, den man den Vater des Cyberpunks ruft, diesen Preis gewonnen hat, für das Werk „Neuromancer“. Zelazny war ein vielseitiger Schreiber und ein Alleskönner, was er mit der fantasyangehauchten „Chronik von Amber“ beweist. Mit der „Strasse nach Überallhin“ lieferte er ein Werk, dass der Soft Science Fiction zuzuteilen ist. Das ist die Ecke der SF, die sich nicht sonderlich um harte Fakten in der Geschichte kümmert, so wie es ein Jules Verne immer getan hat. Für eine gute Geschichte reichen paranormale Glaubensauffassungen.

 

Handlung Red Dorakeen reist auf der Strasse nach überallhin. Es sind nur wenige, die sie finden und befahren können. Wer darin bewandert ist, kann jedoch an jedweden Ort der Geschichte reisen. Zu den Kreuzzügen, ins perikleische Athen, nach Byzanz oder zum Beispiel ins Afrika des 11.Jahrunderts. Red macht davon Gebrauch und will Waffen nach Korinth schmuggeln, um den Griechen bei Marathon zu helfen. Dabei wird er erwischt und erfährt, dass jemand einen Mordanschlag auf ihn plant. Genau gesagt hat dieser jemand die schwarze Zehn verhängt. Damit ist gemeint, dass er genau zehn Versuche, ihn zu erledigen, überstehen muss.

Das Buch ist unterteilt in zwei Erzählstränge. Der erste folgt Red auf der Strasse nach überallhin und wie er den Anschlägen entkommt und sich schliesslich an die Ursache des Problems hängt. Die zweite Erzähllinie widmet sich dem Auftraggeber und seinen Gehilfen. Hier werden die Geschichten des Auftraggebers und seiner Herlfershelfer erzählt.

Aber eigentlich hat sich Dorakeen auf dieser Strasse auch total verfahren. Er ist auf der Suche nach seiner Herkunft. Der Druck, den die geplanten Anschläge auf sein Leben ausüben, führen ihn zu einigen Antworten.

 

Besprechung Wie schon in der Einleitung angesprochen, gehört dieses Werk in die Ecke der weichen Science Fiction. Anstatt die Erzählung durch Fakten und Fiktion zu stützen, verlegt sich Zelazny auf eine dichterisch aufgesetzte Prosa des Übernatürlichen. Er kreierte eine Strasse, auf der man durch die Zeit reisen kann, ohne Erklärung, wie das funktionieren könnte. Er belebt die Geschichte mit Personen und Gegenständen mit paranormalen Fähigkeiten. Ein Buch das spricht, eine Frau die Geschehnisse voraussieht, ein Mann, der sich verjüngt um zu seiner wahren Bestimmung zu finden. Alles dargelegt in einer Geschichte, die sich auf einer merkwürdigen Strasse abspielt.

 

Fazit Um es total zu geniessen, habe ich das Buch zweimal gelesen. Das erste Mal ohne das Verständnis der vielen Ideen, die Roger Zelazny liefert. Das zweite Mal dann mehr bedacht den gesamten Zusammenhang zu sehen. So lässt sich abschliessend feststellen, dass wirklich Gute an einem Werk wie diesem sind die vielen kreativen Ideen, die Erklärung einer ungewohnten Parallelwelt ohne es zu dämonisieren. Eine soft fiction Erzählung eben.

psychodoc für das team fantaster

sir tads drachenbeinthron auf seitentrotters seite 76 quergelesen

Posted in schriftwerk seite 76 on Mai 18th, 2020

Schriftwerk Seite 76  teilt BlugUnkels Querride durch die Seite 76

 

ein querride auf seite 76 von tad williams einstieg in die osten ard immensiologie: der drachenbeinthron

Zungen kapitulierten Streit des Weinladens darauf, dass Meute kreischender wurde. Usires in Bart schwang Hinrichtungsbaum herum. Kinder schrien Beschimpfungen. Simon zeigte dicken Finger auf Cadrach. Eine grossartige Darstellung fragte oben der Spielleiter. Von Angesicht wie Puppen bewegt und dankbar wir schon hinter dem Vorhang. Simon glotzte in trauriges Lächeln ausnahmsweise. Ausdruck von Fragen der Religion. Auf und ab mit vielem Dank verabschiedete der Mönch Simon.

jh

 

der antistar in der kurzgeschichte der tod des dr.island

Posted in un-known-ster on Mai 11th, 2020

blugunkel lenkt den super trouper in jedem buch auf  personen, handlungen, motive, zusammenhänge oder andere details im gegenlicht und verleiht in der sparte unknownster den antistarorden

 

der antistar in der geschichte über den tod des dr.island

Es ist das alte Thema. Der Glaube an die totale Macht der Psychologie. Er verkündet ohne Ende den Sieg des Wissens über den Glauben; ein zuhause sein in den Räumlichkeiten der Machbarkeit durch Erkenntnis. Die Wissenschaft hat den menschlichen Geist im Griff. Ein dokumentarischer Beleg dazu ist der Tod des Dr.Island vom Science Fiction Autoren Gene Wolf. Darin wird ein Junge, Nicholas, in einer künstlichen Welt eingeschlossen. Er ist ohne es zu wissen Teil eines Experiments. Man hat ihm die Gehirnhälften getrennt und er soll helfen, einen Gewalttäter zu therapieren. Beide, Nicholas und Gewalttäter befinden sich auf dieser künstlichen Insel. Es ist ein Experiment, und Nicholas ist dazu verdammt, das Spiel einer anderen grösseren Liga zu spielen. Um dieses Ausmass an Arroganz zu brandmarken, bekommt Nicholas vom fantasters denkern den antistarorden.

team seitentrotter

das faxpressspez zu r.zelaznys strasse nach überallhin

Posted in FaxPressSpez on Mai 5th, 2020

In Sparte FaxPressSpez teilt BlogUnkel das Spezielle eines jeden Faxes

 

Das faxpress spezial zu der strasse nach überallhin von roger zelazny

Ein Buch in den Händen zu halten, ist etwas spezielles. Zeichen, Sprache, Druckerschwärze; alles nicht bloss auf dem Schirm. Die Strasse nach überallhin ist ein Taschenbuch aus dem Jahr 1981. Es ist also schon beinahe 40 Jahre alt. Es hat viele Jahre durchlebt, bevor es in der Sammlung von psychodoc gelandet ist. Verbogen, verschmiert, eingerissen, vergilbte Seiten; ein Buch das mit andern Mitteln überzeugen muss. In diesem Falle sind es das Cover, das auf die Reihe hinweist, aus der es stammt: Moewig Science Fiction, da muss es also noch mehr geben, auch wenn von andern Autoren, die ähnlich kultig daherkommen. Dann ist es da der Hinweis auf dem Buchdeckel, denn es ist eine deutsche Erstausgabe. Schliesslich auch das Bild auf dem Cover, verdächtig auf unmögliche Träumereien hinweisend, die der Autor, Roger Zelazny, im vorliegenden Plot vorstellt. Eine verliebt verrückte Fiction Story aus sem letzten Jahrtausend.

psychodoc

gedankensplatter zu zwingli comic story

Posted in gedankensplatter on April 27th, 2020

eigenlese`s satzwerk aus der feder von blugunkel, immer der treffendste satz zum buch mit gedankensplatter

Die Zwingli Comic Story, herausgegeben vom Ev.Ref.ZH, in einem kräftigen Splatter

Mit dem einfachen Worte Gottes bespielte Zwingli von der Kanzel die Herzen des Volkes und die grosse Jesus-Haus-Party nahm ihren Anfang.

jho

 

Leviticus: das dritte Buch Mose interpretiert auf seitentrotter

Posted in buchinterpretationen on März 30th, 2020

Die Volxbibel/ Volxbibel – Wiki/ Volxbibel auf Wiki/ c 2009 Pattloch Verlag/ übersetzt von Martin Dreyer/ Band eins: von Mose bis Buch Esther/  Pfad zu 1.Mose/ Pfad zu 2.Mose/ hier 3..Mose S.54 Kp.27/ ganzes softfax S.895

Die Bibel, Das Buch der Bücher

40 Schreiber zeichnen sich für die insgesamt 66 Bücher der Bibel verantwortlich. Es sind 39 im alten und 27 im neuen Testament. Ein Werk, je nach Ausgabe, mit bis zu 2000 Seiten. Seit es die Druckerpresse gibt, das meist gelesene Buch. Ein Bestseller auf den Hitlisten der modernen Welt. Übersetzt in schon beinahe jede bekannte Sprache. Darin enthalten, die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis zum allerletzten Ende. Dabei den Focus auf das Upcoming vieler, es sei positiv oder negativ. Von Mose, bis zur Offenbarung!

 

Partitur für das Leben

Leviticus oder das dritte Buch Mose interpretiert auf seitentrotter

Rückblick Das erste Buch Mose, die Genesis, erzählt von der Enstehung der Welt und der Menschen. Kein anderes Volk kann ein Werk in diesem Umfang aufweisen. Man muss es darum auch als das vollkommenste und glaubwürdigste Dokument bezeichnen. Das zweite Buch Mose gewährt einen Blick auf jenes Volk, dass einst mit Sack und Pack aus Ägypten ausgezogen ist. Geleitet von Gott persönlich, kämpfte sich Israel durch die Wüste. Es war eine Zeit der Neufindung. Von der Regelung des Lebens erzählt nun Band 3, Leviticus.

Einleitung Gott hatte das Volk, sein Volk, wie er es so gern nennt, aus Ägypten geführt, nicht um es jetzt ohne Versorgung zu lassen. Manna für den Leib, neue Regeln für das Zusammenleben waren angesagt. Alte Lebensweisen mussten bleiben wo sie herkamen, weitab in Ägypten. Weit weg dünken uns als moderne Gesellschaft auch die Gesetze, die in der Bibel stehen. Gefühlt gehören die weit in die Vergangenheit, sind Anweisungen aus einem fremden, religiösen Buch, sind rückständig und haben mit dem Leben hier nichts zu tun. Das Argument, das schlagende ist natürlich, die Kultur, sie ist jetzt eine andere, und zwar völlig. Sie hat sich doch verändert, sie hat sich entwickelt. Das kann man oder muss man auch durchaus in dieser Weise einordnen. Die Kultur war eine andere, weit ab von heute, fern von uns. Eines ist jedoch durch alle Zeiten immer gleich. Es sind die Auswirkungen von menschlichem Verhalten.

Geblieben, oder respektive immer da und bei allen Völkern jedoch unterschiedlich, wenn auch manchmal  nur mit feinen Unterschieden, ist der Kodex. Jedes Volk hat einen Kodex, eine Sammlung von Verhaltensregeln, das gute und schlechte Taten unterscheidet. Wenn wir an die Bibel denken, denken wir jedoch automatisch an die „du-sollst-Regel“. Da waren doch in diesem Buch die 10 Gebote. Diese totalen Stimmungskiller, brauchbar nur für hartgesottene Christen. Ist das so? Im dritten Buch Mose sind es weit mehr als die 10 Gebote, die das Leben regeln. Es ist auch nicht von den „Muss-Regeln“ die Rede. Es sind eher genaue Anweisungen, eine Hilfe für ein Volk, das sich neu finden muss. Das Volk Israel auf der grossen Tour zwischen Ägypten und dem verheissenen Land braucht diese Hilfe, will es das Ziel erreichen. Um es mit dem Bild der Partitur, das ist ein geschriebener Notensatz, ein Lied, zu sagen, Gott als der Schreiber dieser Partitur hat die Melodie festgelegt. Gute Töne unterstützen nun dieses Lied, schlechte erzeugen eine Disharmonie, gut hörbar für den aufmerksamen Zuhörer. Was steht denn nun da drin?

Besprechung Das dritte Buch Mose bietet eine Anleitung zur Wiedergutmachung, von einfachen bis zu schweren Vergehen. Als alttestamentliches Buch spricht es natürlich über die Art und Weise von Opfergaben, die es braucht, um etwas gut zu machen. Wenn man zum Beispiel aus Versehen einen Fehler begangen hat. Das Gegenteil wäre dann, einen Fehler, einen Schaden absichtlich verursachen. Da drin stehen aber auch die Regeln für die Priester, eine Anleitung von A-Z für den Opferdienst. Von den Kleidern bis zur Annäherung an das Heilige Zelt, die Stiftshütte. Praktisch wird es dann, wenn das dritte Buch Mose verklickert, was sich das Volk Gottes von der Natur nehmen darf. Es schlägt auch vor, Sorge um die Natur zu tragen. Noch praktischer, wenn Leviticus erzählt, wie man mit Kranken und Geheilten umgehen soll. Weiterhin gibt der jüdische Kodex natürlich eine Anweisung für die in heutiger Zeit zu wichtig gewehrtete Sache, den Sex. Es behandelt weiterhin Feiertage und Feste. Zuletzt gibt es eine Erklärung, wie der Chef mit seinen Arbeitern umgehen soll, nämlich ohne herabwürdigende Knebelverträge.

So ist das dritte Buch Mose vor allem eins, eine Hilfe für das geimeinsame Leben im Alltag. Der Drohfinger des „du sollst“, kommt da nicht vor. Es zeigt da zwar die Konsequenzen für ein Fehlverhalten, zeigt aber auch den Ausweg. Eine Krankheit, ein Fehlverhalten, eine Sünde, wie es die Bibel sagt, ist darum vor allem eins, eine Chance zurückzufinden. Eine Chance für uns als Menschen das Wesentliche zu entdecken und dahin zu gelangen, wo das Leben sein sollte. Eine Chance, das persönliche Leben dahin zu gestalten, um einen menschenfreundlichen Beitrag für das moderne Abendland zu leisten. Die Bibel ist geschrieben, um uns zum Kern, zu den Wurzeln unseres nationalen Verhaltenskodexes zu führen.

Es ist die Liebe Gottes zu seiner Schöpfung, wie es die Bibel beschreibt, aus der das Verständnis der Menschlichkeit kommt. Diese Zuwendung ist ein Geschenk, wir können sie uns nicht selber holen, oder erarbeiten. Darum ist es auch nicht der Verstand, dem wir die Menschlichkeit verdanken. Er ist vielmehr dazu da, die Dinge, alle Dinge, einzuordnen. Auch die Übernatürlichen. Wir sollen ihn benützen, um kausale Zusammenhänge zu erklären. Eine andere Barriere, die uns oft von Gott fern hält ist die Religion. Religion kann man alles nennen, alle Bestrebungen, auch die christliche, die ein Gedankengebäude anbieten, um den Weg nach oben in den Himmel zu finden. Der Unterschied  zwischen Evangelium und Religion ist ein entscheidender Faktor. Er ist die Basis zur Beantwortung letzter Fragen.

Hier in dieser Rede soll der kleine Exkurs vor allem eines zeigen. Das ist, wohin der Mensch gehen kann, wenn alles zusammenbricht. Wenn die Hilfe der Menschen zu Ende ist. Wenn ihr Wirken, das der Menschen, ihren Lauf vollendet hat und nur noch das Prinzip Hoffnung Erleichterung verschafft. Der Buchdruk hat der Reformation der Kirche zum Durchmarsch verholfen. Aufklärung hat Licht in die dunklen Ecken des Aberglaubens gebracht. Doch nicht nur darum, um den ganzen Glauben zu verwerfen. Darum, man lese die Bibel, man gehe in eine Kirche und man höre, was Gott sonst noch sagen könnte. Dies in einer Zeit, da gerade eine Seuche die Komfortzone aller Bürger mal tüchtig durchrüttelt. Es gibt dann ja noch andere Möglichkeiten. Alleine wandern, pilgern, oder so was. Oder eine Diskussionssendung auf SRF, statt einem Unterhaltungsprogramm. Das Fazit zu dieser Rede lautet so eifach wie gewöhnlich. Die Wege die zu einer einfache Antwort führen sind viele. Jetzt ist die Zeit, da wir sie gehen sollten.

blogunkel

 

tad williams osten ard fortsetzung im netart style: hexenholz krone bd 1 und 2

Posted in netart on März 27th, 2020

 

die grosse geschichte von seoman schneelocke

des fantasy meisters sir tad grosse erzählung

aus der ferne den geneigten pilger es her locke

in tads lande osten ard der gedankenvermählung

das zweite buch mose: eine interpretation auf seitentrotter

Posted in buchinterpretationen on März 3rd, 2020

Die Volxbibel/ Volxbibel – Wiki/ Volxbibel auf Wiki/ c 2009 Pattloch Verlag/ übersetzt von Martin Dreyer/ Band eins: von Mose bis Buch Esther/  Pfad zu 1.Mose/ hier 2.Mose S.80 Kp.40/ ganzes softfax S.895

Die Bibel, Das Buch der Bücher

40 Schreiber zeichnen sich für die insgesamt 66 Bücher der Bibel verantwortlich. Es sind 39 im alten und 27 im neuen Testament. Ein Werk, je nach Ausgabe, mit bis zu 2000 Seiten. Seit es die Druckerpresse gibt, das meist gelesene Buch. Ein Bestseller auf den Hitlisten der modernen Welt. Übersetzt in schon beinahe jede bekannte Sprache. Darin enthalten, die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis zum allerletzten Ende. Dabei den Focus auf das Upcoming vieler, es sei positiv oder negativ. Von Mose, bis zur Offenbarung!

 

Der Dirigent und das Orchester

Das zweite Buch Mose, auch Exodus genannt

Rückblick Das erste Buch Mose ist das erste Buch in der Bibel. Es erzählt von den Anfängen der Welt sowie von den Anfängen mit der Schöpfung. Sündenfall, Verheissung eines neuen Landes, erste Verträge und eine grosse Hungersnot, sind die Themen, die es prägen. Die Kinder Abrahams heissen nun Israel. Allerdings sind sie fern des verheissenen Landes. Sie sind im heutigen Ägypten, krampfen für den Pharao, lassen Blut für einen fremden Gott.

Besprechung Das zweite Buch Mose beginnt mit der harten Auseinandersetzung zwischen dem Volk Israel und den Ägyptern. Die Jahre des Friedens sind vorbei. Ein neuer Pharao ist am Drücker, und er legt die Söhne und Töchter Abrahams an die Sklavenleine. Da erscheint Mose, zu dem  Gott aus einem brennenden Dornbusch über einen Auftrag redete. „Geh dorthin zurück, wo du her kommst und befreie mein Volk!“

So muss denn der Pharao die bitterste Lektion seines Lebens lernen. Es ist nicht gut Brötchen essen mit einem Gott, dessen Plan man nicht befürwortet. Es ist nicht gut Spiele spielen, mit einem Gegner, der die Regeln festgelegt hat. Nicht gut in einem Orchester zu spielen, wenn man die Harmonie des Dirigenten nicht umsetzen will.

Da ist Mose, zur Hand einen Stab und die Hilfe von Aaron, der für ihn das Reden übernimmt. Vor sich den störrischen Pharao, hinter sich ein bockendes Volk. 10 katastrophale Ereignisse lang hält der Herrscher von Ägypten die Grenzen gesperrt. Das Volk der Juden muss bleiben, für ihn die Ziegel für die Bauten brennen. Wohin käme er, liesse er seine Zwangsarbeiter ziehen? Sein Volk müsste einspringen, mögen so die Gedanken gewesen sein. Wer lässt sich schon gerne seine besten Pferde ausspannen, erst recht, wenn er mit ihnen machen kann was er will und leichte Beute hat.

Die letzte Plage? Die Sturheit des Herrschers hat Gott zur letzten Handlung, zu der es vermutlich nie hätte kommen sollen, getrieben. Es heisst da zwar, Gott selber hätte das Herz des Pharaos verstockt, aber doch nur weil der Schöpfer nie gegen den Willen eines Menschen handeln kann. Erstgeborene sterben, überall Blut, Schock und Entsetzen.

Das Volk des Herrn wird schliesslich gebeten, endlich zu gehen. Sie bekommen noch viele Kostbarkeiten mit auf den Weg. Aufgebrochen wird früh am Morgen. Dabei ist Kind und Kegel. Mit Kegel ist hier gemeint: Alte, Kranke, Kinder, Tiere, Familien, Männer, Dichter, Krieger, Bauern, Haushalt und Verpflegung. Sie verlassen das Land am Nil. Hey, das war jetzt nach beinahe 400 Jahren ihre Heimat. Nun sind sie aber ein Volk auf Reisen, ohne Möglichkeit zur Umkehr. Hinter sich eine Armee des Schreckens, vor sich keine wirkliche Ahnung über das Ziel des Weges. Da war zuvorderst Mose und am Tag eine Säulenwolke, nachts eine aus Feuer. Das Zeichen Gottes. Aber wohin gingen sie wirklich? Nicht den geraden Weg zum heutigen Israel. Nachdem das Volk das Schilfmeer trocken durchquerte, in dem die Streitmacht des Pharao baden ging, zogen sie erstmal einen langen Bogen, hinein, mitten in Wüste. Dort an einen Berg, den man Sinai nennt.

Die Geschichte geht dann weiter, dass Mose auf dem Berg die Regeln für das künftige Zusammenleben erhält. Erste Unruhen, Unglauben und Misstrauen bringen Teile der Juden aus dem Tritt. Das Volk murrt, wir hatten es in Ägypten viel besser. Mose zertrümmert die 10 Gebote. Dann bekommt er einen neuen Auftrag. Die Israeliten brauchen Kultur, eine neue Lebensweise. Ausgerichtet nach den Anweisungen des Herrn. Die Stiftshütte wird geplant  und aufgebaut. Das Volk hat sich am Sinai, in der Wüste eingerichtet. Es muss sich neu ordnen, und das braucht seine Zeit.

blogunkel für das team fantaster

howards e. roberts originalerzählung von conan bd2 im netartstyle

Posted in netart on Februar 25th, 2020

mit und ohne buchklappenschutz

conan, die karikatur eines furchtlosen kriegers

ein wilder barbar ohne verderbtheit und schmutz

gegen verfluchte schatten, riesen und teuflische priester: ein sieger

der krimi bürgenstock von silvia götschi auf netartstyle

Posted in netart on Februar 11th, 2020

gehobene löhne, gehobene kreise

machenschaften im kernland der schweiz

ein leben fürs geld zu welchem preise

der segen der landschaft: ein verlorener reiz

bürgenstock von silvia götschi