Januar 2019
M D M D F S S
« Dez    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Archive

Archive for the 'buchinterpretationen' Category

Besprechung von Sohn des Drachen: Buch eins der Feuer und Finsternis Trologie von Angelo Nero

Posted in buchinterpretationen on Januar 11th, 2019

Angelo Nero/ Feuer und Finsternis Trilogie/ Buch eins: Sohn des Drachen/ 3.Auflage Oktober 2018/ Cover: Selina Bachmann/ eine Angelo Nero Produktion/ Softfax S. 222

Dunkle Dichtung eines literarischen Rock`n`Rollers

Rock`n`Roll begründete der Jugend vor der Jahrtausendwende ein neues Lebensgefühl. Es war Larry Norman, ein Vorreiter der christlichen Rockmusik aus den 1980er Jahren, der sagte: „Warum sollte der Teufel all die gute Musik haben?“. Für den Liebhaber von Literatur ist ein gutes Buch Musik in den Augen. Angelo Nero, der Schweizer Fantasy Autor mit christlichem Hintergrund, bezieht Stellung und sagt: „Das Feld sollte man auf keinen Fall dem Feind überlassen!“ Mit „Sohn des Drachen“, Band eins der Feuer und Finsternis Trilogie, liefert Angelo Nero die Eröffnung in eine fantastische Schweizer Sage.

 

Zur Geschichte: Der Autor setzt seine Erzählung im späten Mittelalter an. Die Bruderschaft der Angelus Excubitor bekämpft seit Generationen im Heiligen römischen Reich finstere Mächte und Gewalten. Ihr Anführer ist Azrael il Nero, der Fürst von Drachenhorst, der Festung der Bruderschaft am Pylatus. Eines Tages erreicht die Bruderschaft den Hilferuf eines einstigen Freundes, des Woiwoden der Walachai. Es kommt der Tag, an dem der Fürst mit seinem Sohn, Sariel il Nero, und ein paar Berittenen, aufbricht. Für Sariel beginnt ein neues Leben, dessen Verlauf er sich anders vorgestellt hätte.

Vater und Sohn, uneins darüber, wie sie dem einstigen Freund helfen sollen, fällen in der Folge unübliche Entscheidungen. Zur Hälfte können sie die Bitte des Woiwoden erfüllen. Die harte Wirklichkeit fordert jedoch ihren Tribut. Sariel muss ohne Vater zurückkehren. Begleitet wird er jetzt vom älteren Sohn des Woiwoden.

Zuhause auf dem Drachenhorst beginnt für die Bruderschaft eine neue Ära. Sariel rückt als Fürst nach. Und Vlad III. hinterlässt nicht nur bei der Gemeinschaft der Brüder einen zwiespältigen Eindruck, sondern auch bei Sariel. Es entwickelt sich eine Freundschaft mit Fragezeichen. Erste Aufträge führen die beiden ins Wallis und ins Senseland. Derweil in der Burg nicht alle mit den Entscheidungen des jungen Fürsten einverstanden sind.

 

Besprechung Teil 1: Die Reise in die Walachai

Ende Buch eins, und es ist angerichtet! Angelo Nero hat erreicht, wofür er seine mit linker Hand geschriebenen, handschriftlichen Zettel, hat abdrucken lassen. Der Leser hängt unter grosser Konzentration in der Felswand und lechzt nach mehr. Die Freude ist geschürt und wer Buch eins gelesen hat, wartet mit Spannung auf die Fortsetzung.

Nach eigener Aussage ist Angelo Nero ein Fantasy Autor und er ordnet seine Geschichte um die Bruderschaft der Angelus Excubitor als Schweizer Legende ein. Darum beginnt die Besprechung mit einem Blick auf die fantastischen Elemente.

Fantasy als Sammelbegriff kennt etliche Ableger. So könnte man Neros Sohn des Drachen der Dark Fantasy angliedern. Jener Welten, in deren Schatten stets ein Quantum Furcht zu Hause ist. Oder der pseudohistorischen Fantasy. Reim um Reim fiktive Erzählung, gelegt in einem historischen Rahmen. Es sind aber nicht die gewöhnlichen, in der fantastischen Literatur üblichen Elemente, die hier hervorzuheben sind, wie böse Zauberer, stählerne Helden oder kuriose Tierwesen. Davon hat der  Autor auch ein paar kreative Häppchen bereit. Als vorrangiges phantastisches Element muss man die Herleitung des Standes der Angelus Excubitor werten. Auf den Leser wartet ein alter Stammbaum, aufgrund engelgleicher Wesen, genommen aus der heiligen Schrift. Damit verbunden die Mission als Kämpfer des Lichts, im Auftrag des Herrn. Durch das Sprechen mit dem Urheber der heiligen Schrift, empfängt die Bruderschaft Kraft. Vater Azrael vermittelt seinem Sohn spirituelles Wissen, eine Anleitung zum Gespräch mit dem Schöpfer der Welt. Das ist das erste fantastische Element, als Vater Azrael und Sariel, ausgehend von der Walachei den ersten Auftrag erfüllen. Dann die Bestätigung Sariels, als ein Engel auf Erden erscheint.

Der Vergleich mit arrivierten Schreibern ist nicht immer ein Muss. Im Sog von Tolkien haben sich viele von dessen Figuren inspirieren lassen. Von der Poesie eines heroischen Zeitalters. Ungeachtet dessen hat Angelo Nero eigene Elemente entwickelt. Ein Mix aus Schweizer Sagen und genre-üblichen Elementen, die er auf seine trockene, düstere Weise in den Text einflicht und so zum Gang mit übernatürlichen Mächten lädt.

 

Besprechung Teil 2: Entwicklungen auf Drachenhorst

Die Geschichte ist dabei ein einfach angelegter Erzählstrang, und er folgt den Spuren des späteren Fürsten der Bruderschaft. Nebenschauplätze werden nicht als eigener Strang behandelt, sondern in die Hauptgeschichte eingeflochten. Langsam dreht Angelo Nero am Schalter und erhöht die Spannung. Ein erstes Mal kommt es schliesslich zu einem Höhepunkt, als Vater und Sohn tief im osmanischen Reich gemeinsam ihren ersten Auftrag  bewältigen. Dann sind es die durch den Auftrag strapazierte Vater-Sohn Beziehung, die Bestätigung der Angelus Excubitor durch übernatürliche Berufung, die einsamen Entscheidungen von Vater und Sohn, die nachgeholte Ausbildung und Inthronisierung Sariels, dunkle Entwicklungen auf Drachenhorst und die ersten zwei Aufträge, die für Dramatik sorgen.

Genauso entspannt, wie der Autor die Spannung hochdreht, geht er mit den fantastischen  Aspekten, respektive mit den übernatürlichen, geistlichen Elementen um. Neben den Engelsmanifestationen, die er als fantastisches Element eingeführt hat, lässt er „Gut und Böse“ aufeinander krachen, wie man genretypisch so gern festhält. Ein Feuerwerk von guten und bösen Mächten, das sich durch Menschen entlädt. Die Angelus Excubitor im Auftrag des Herrn gegen Menschen im Bunde mit der Finsternis. Die Kraft der freimachenden Botschaft der heiligen Schrift, angewendet in konkreten Situationen. Keine religiösen Sprüche, nur einmal gibt Angelo Nero in Buch eins den Verweis auf eine Bibelstellte. Ansonsten Schlag auf Schlag ein echter Kampf ums Überleben. Der Autor ein Sachkundiger in geistlichen Fragen, der durch die Tat Ungerechtigkeit aufdeckt und so seinen evangelistischen Auftrag in ansprechenden Bahnen walten lässt. Hier zu vergleichen mit Karl May, der es stets als wichtig erachtete, seine Helden durch die Tat sprechen zu lassen. Es ist der richtige Weg eines Autors, der sich auch als Christ ein Gewissen macht. Was die Erfolge an verschiedenen Messen bestätigen, und das der Sohn des Drachen in nur einem Jahr in dritter Auflage verbreitet wurde.

 

Besprechung Teil 3: Im Auftrag des Herrn

Der Plot wird im Folgenden durch zwei Personen geprägt. Es ist dies der Fürst der Angelus Excubitor selber und Vlad III. Dracul. Sariel ist abrupt vom Sohn zum Fürsten aufgestiegen. Ein Jahr Ausbildung im Schwertkampf und in Weltpolitik geben ihm einen Einblick, was in Zukunft von ihm gefordert wird. So ist aber dem jungen Anführer der Angelus Excubitor abrupt  eine Stellung der Macht gegeben, mit der er nicht gut umzugehen weiss. Dass ihm nicht genug Zeit blieb, um sich zu entwickeln, zeigt der erste Auftrag, den er selbst unternehmen muss. Und es wäre gut gewesen, wenn Angelo Nero seinen Fürsten noch mehr in seiner charakterlichen Entwicklung beschrieben hätte. Der Leser wünschte sich zu sehen, wie der junge Fürst auch als junger Mann entscheidet, wie er darin wächst. Hier hat er zu schnell am Schalter gedreht. Es ist aber auch wieder konsequent zu nennen, wenn der Autor den Ausgang der Geschehnisse in seiner ersten eigenständigen Mission im Wallis  explodieren lässt.

Vlad III. hingegen ist vom Autor konsequent als zweifelhafter Charakter entworfen. Und kennt man seine Geschichte, findet der Leser ein volles ja zu dieser Entwicklung. Ebenso wie Sariel, wird Vlad III. in seinem Auftrag übernatürlich bestätigt. Es lastet aber ein dunkler Schatten auf Vlad III. Er belastet die Beziehung zu Sariel. Auch nicht gerade hilfreich ist in dieser Beziehung die Bruderschaft auf dem Drachenhorst. Vlad III. ist und bleibt ein Rätsel und einige der Brüder haben so ihre Befürchtungen.

Die erste Frau, die Sariel in den Plot einwebt ist Mirjam, die Frau des Schwertmeisters. Dann sind da eine den Flammen entrissene vermeintliche Hexe und ihre Tochter. Die beiden begleiten Sariel und Vlad III. auf die Burg.

 

Auf den Leser warten auch über das ganze Werk verteilte, originelle Wortschöpfungen. Ein Schwert mit einem schweisstreibenden Namen, einen alles überragenden, spitzen Wehrturm.

Sauber sind auch die Herleitungen der mittelalterlichen Bezeichnungen, oder einige Dialekt Ausdrücke. Die Slang-Wörter sind jedoch dünn gesetzt und man wünschte sich mehr davon. Was den Plot bereichern, und die Kombination von Fantasy und Schweizer Sage bereichern würde.

 

Zum Schluss

Am Ende von Buch eins der „Feuer und Finsternis Trilogie“, wartet der Leser freudig auf die Fortsetzung. Es sind drei Handlungsorte, die auf Entflechtung warten.

Erstens ist es der Werdegang von Vlad III., dem jetzigen Freund Sariels. Angelo Nero hat um seine Person ein düsteres Geheimnis gezeichnet. Wie wird sich die Freundschaft entwickeln?

Zweitens darf der Leser gespannt sein auf die Fähigkeiten Sariels. Vom Auftrag im Senseland hat er eine seltene Kreatur auf Drachenhorst gebracht. Sariel muss sich beweisen! Kann er eine Beziehung zu diesem urgewaltigen Wesen aufbauen?

Drittens, wie schafft es Angelo Nero, seine Angelus Excubitor aus allen weltlichen Angelegenheiten rauszuhalten? Im Raum steht die Anfrage Vlads III.: “Hilf mir meinen Thron zurückzugewinnen!“.

 

Fazit: Indem Angelo Nero das literarische Genre der Fantasy mit Elementen aus Schweizer Sagen und seiner Überzeugung als Christ verknüpft, ist sein ansprechend zu lesendes Werk als Novum zu betrachten. Ein authentisches Werk eines jungen Autors.

 

Für das Team Fantaster: blogunkel

interpretation: stephen hunt und das königreich der lüfte

Posted in buchinterpretationen on November 22nd, 2018

Stephen Hunt/ wikihunt/ Das Königreich der Lüfte, Bd 1 der Jackals Serie/ c 2009 Heyne Verlag München/ Titel der englischen Originalausgabe: the court of the air/ Deutsche Übersetzung von Kirsten Borchardt/ Umschlagillustration: Franz Vohwinkel/ Softfax S.781

 

Dampfbetriebenes Techtel Mechtel eines visionären Querdenkers

Von einem Journalisten erwartet der Leser distanzierte Berichterstattung. Von einem Dichter  tiefgründige Reime. Und von einem Geschichtenerzähler, dass er seine Werke in einem glaubwürdigen Plot zu Papier bringt. Der Leser will den Autoren in „seiner Schreibstube“ spüren, dass er Gefühle für seine Figuren entwickelt hat.- Stephen Hunt ist in einem ersten Beruf Programmierer, in einem zweiten Herausgeber; und jetzt in einem dritten ist Stephen Hunt Schriftsteller. Nach ein paar Kurzgeschichten hat sich der Autor an ein grosses Thema gewagt und präsentiert mit Königreich der Lüfte den Anfang zur „Jackals Trilogie“.

 

Die Handlung beginnt einerseits in Middlesteel. Middlesteel ist die Hauptstadt des Königreichs Jackals. Dort wohnt Molly, das Mädchen aus dem Armenhaus. Ein zweiter Erzählstrang beginnt in Hundred Locks, einer Stadt in Middlesteel. Dort wohnt Oliver bei seinem Onkel Titus Brooks. Beide machen sich so ihre Gedanken, wie denn ihre Zukunft aussehen könnte. Molly möchte nicht immer ein Weisenmädchen sein und Oli hat eigentlich keine Lust bei seinem Onkel eine Ausbildung zu absolvieren. Noch ist es ruhig in Jackals und das Leben im Königreich nimmt seinen gewohnten Gang. Der Frieden aber täuscht. Es sind Mächte am Werk, die einen Umbruch erzwingen wollen. Und plötzlich sind Molly und Oli ihrem gewohnten Leben entrissen. Beide besitzen etwas, dass für das Gelingen eines Staatsstreiches  von enormer Bedeutung ist. Molly aber entgeht erst einmal einem Kopfgeldjäger, ist aber schon mit beiden Beinen in einem Abenteuer. Oli gerät beinahe in die Hände der ansässigen Polizei und kann nur mit Hilfe eines Agenten entfliehen. Für beide aber gibt es kein Zurück mehr denn Molly verliert  bei einem Brand ihr Zuhause und Olis Onkel wird ermordet.

Das Königreich Jackals geht unsicheren Zeiten entgegen. Im Untergrund ist eine von langer Hand geplante Revolution im Gange. Schwierig ist es in diesen Zeiten Freund von Feind zu unterscheiden. Selbst die Mitglieder des Wolkenrates, berufen die Geschicke Jackals zu schützen, scheinen in sich gespalten. Hilfe auf ihrem Weg durch die Wirren der Zeit erfahren Molly und auch Oli durch Freunde vom Volk der Dampfmänner. Schliesslich läuft alles auf eine grosse Schlacht vor den Toren Middlesteels hinaus. Die jungen Protagonisten erfüllen ihren Auftrag und helfen so mit, Jackals nicht dem Chaos zu überlassen.

An dieser Stelle sollte wie in jeder Rezension die Kritik stehen. Hier steht sie auch, ich fasse mich aber kurz. Und um es vorweg zu nehmen. Der erste Teil der Jackals Serie ist ein harter Brocken. Schwer zu verdauen und streng zugänglich. Seiten, Passagen und Buch sind mit Hintergründen und Wortkreationen überreichlich gefüllt. Darum, Herr Hunt möge mir verzeihen, hier zuerst einmal der Versuch das Buch mit einem unvollständigen Glossar zu erklären:

Glossar

Man wird den Eindruck nicht los, dass Herr Hunt sein Buch konzipiert hat, wie es seinem technischen Talent entspricht. Ein Talent das ihn zum Beherrscher von wahrscheinlich jedweder Programiersprache hat werden lassen. Den Kopf voll Nullen und Einsen, das Herz voll visionärer Programmsequenzen und in den Händen der strategische Plan für ein ganzes Unternehmen. Einen ersten Eindruck in das Leben von Stephen Hunt gewähren seine Autorenhomepage und sein Onlinemagazin. Sie präsentieren sich mit einem Hintergrund vollbepackt mit Bildern. Man kann es auch mit einem Puzzle vergleichen. Auf der Homepage sind die einzelnen Teile zu einem Ganzen zusammengefügt und ergeben den Hintergrund. Der Leser jedoch, besitzt er mal eine Printausgabe von Königreich der Himmel und denkt es als Feierabendlektüre zu lesen, sieht sich mit der Aufgabe bedacht, nun die Puzzleteile selbst zu einem Bild zusammenzurücken. Jedes Teil voll von geheimer, bedeutungstiefer und versteckter Information. Man ist schlussendlich nicht vom Erzählstrang oder den Charakteren begeistert. Verwundert schaut man in ein phantastisches Universum voller   verschiedener Welten. Alles mit ungewöhnlichen Namen bedacht, die man im eigenen Leben nicht einordnen kann. Ein verrückter Narr, ein angefressener Liebhaber vom Steampunk Genre muss man sein, um sich durch das phantastische Puzzle von Stephen Hunt zu kämpfen!

für das team fantaster: pilger jack

 

glossar zu jackals serie bd 1 königreich der lüfte

Posted in buchinterpretationen on November 22nd, 2018

Das Glossar zu Stephen Hunts Jackals Serie Band 1: Das Königreich der Lüfte

Personen

Aliquot Kupferspur: Querdenker Dampfmann in Diensten der Presse

Benjamin Carl: der Gründer der kommunistischen Carliten, schliesst sich Widerstand an

Black: königlicher Freibeuter und Aristokrat

Bonefire: Irrnebler der Sondergarde

Dampfhieb: ein Dampfmannritter aus Mechanzia im Dienste Olis

Dampfmänner: Rotrost, Schleichrad, Silber Einrohr, helfen Molly

Edwin Pullinger: königlicher Bezirksinpektor

Einpeitscherin: Kommandantin der Wache im Parlament

Flare: Hptm der Sondergarde

Flüstermann: Gefangener in Irrenanstalt Hawklam

Harry Stave: Wolfschnapper und Olis erster Helfer in der Not

Hohe Frau der Lichter: Mutter Olis, wohnt im Irrnebel und spricht über seinen Auftrag

Isambard Kirkhill: Monarch der für das Parlament kämpfte

Kommodore Black: ein Kapitän ohne Schiff

König Julius und Kronprinz Alphäus: Herrscher ohne Macht in Jackals denn das Parlament hat die Macht

Graf Vauxtion: edler aus Quatershift, Kopfgeldjäger, wechselt die Seiten

Hoggstone: 1.Hüter des Rates von Middle Steel

Hüter Zinnfach: Dampfmann Abgeordneter in Middlesteel

Jacob Walwyn: ehemaliger Anführer des Carlisten Aufstandes, ist jetzt Tzlayloc, und will den alten Thron Chimecas

Lady Riddle: irrvernebelte Frau von Kirkhill, jetzt Agentin des Wolkenrates

Lord Drahtbrand: die sprechende Waffe Dampfhiebs

Molly: Mädchen aus der Linie des Vindex, eines Freiheitskämpfers, hat kostbares Blut und kann Dampfmänner reparieren

Mutter Glück: Waffenschieberin, Oli begegnet ihr auf der Fluch

Nathaniel Harwood: der Flüstermann, begleitet Oli als Stimme im Kopf

Onkel Titus Brooks: Olivers Onkel und Wolfschnapper

Professorin Amelia Harsh: Abenteurerin und Kopfgeldjägerin, im Dienste Nickelbys

Reverend: Leiter einer Untergrundorganisation in Shadowclock, leitet Armenwesen

Schattenbär: tritt an Stelle der hohen Frau der Lichter, von jenseits des Irrnebels

Schleichrohr: Dampfmann Zusammensetzung von Silber Einrohr und Schleichrad

Silas Nickleby: Journalist der Middlesteel Illustrated, Mollys Freund

Tzlayloc: heisst eigentlich Jakob Walwyn, einstier Carlist, Herrscher im Untergrund, plant Übernahme von Jackals,

Ver`fey: Craynarbierin, Freundin Mollys

Vindex: imperialer Sklave, führte Chimeca einst in den Abgrund, Molly ist Nachfahre

Weissbeisserin: fleischfressende Bergmännin, verfolgt Molly die Hexmachina sucht

Wildrake: Agent des Wolkenrat

 

Orte

Dockstreet: Ort der immer wieder erwähnten Klatschpresse in Middlesteel

Grimhope: unterirdische Stadt der Geächteten, erbaut auf Ruinen Chimecas

Hundret Locks: Stadt  in Jackals, wo Oliver Brooks herkommt

Kikkosico Imperium und catosische Bund: benachbarte Staaten

Königreich Jackals: Heimat von Molly Templar

LIongeli: ein Landstrich Jackals

Middlesteel: Hauptstadt  Jackals und Wohnort Mollys

Quatershift: kommunistischer Staat im Norden von Jackals

Shadowclock: Minenstadt, Celgasabbau, Rohstoff Jackals

Seventy Star Hall: zu Hause Olis in Hundred Locks

Sun Gate: das Armenhaus wo Molly Templar herkommt

Tock House: der Wohnturm von Nickleby Silas, dem Journalisten der Molly hilft

 

Begriffe

Atmosphärbahn: unterirdische Verkehrsweg Jackals

Aufzuchtstätten: wo die Edlen herkommen

Bändigerring: am Hals getragener Selbstmordring der Sondergarde

Beobachterin: Mitglied des Wolkenrats

Berechnungsmaschinen: untersuchen Blutcodes, bestimmen ID und Bürgernummer

Biologianer: schreckliche Wesen aus Mensch und Tier denen Oli begegnet

Blahat: Droge zum Kauen aus Cassarabien, einem Staat im Süden

Blutmaschine: ID der Menschen prüfen

Brüller und Puristen: Widerstand in Middlesteel gegen Gleichmachung

Büttel: ein Polizist

Carlisten: die Alt-Kommunisten Jackals

Celgas: Rohstoff gefördert in Shadowclock

Chimeca: altes Imperium und chimecaner die Vorfahren Jackals

Chimecanischer Kult: Kinder den Göttern opfern

Craynarbierin: Person mit schuppenartigem Panzer

Dampfmänner: mechanische Rasse

Dampfo Loas: die Götter der Dampfmänner

Debattierstock: Stock zum duellieren der Räte

Ernte des Bösen: Energiezufuhr für Tzlayloc und seine Armee

Erster Bürger: Titel von Tzlayloc im Gemeinwesen

Erstes Komitee: Partei im kommunistischen Quatershift

Fleischmetaller: Gleichgemachte Metallsklaven in Grimhope

Flossenbomben: Aerostaten Munition

Fluchwall: magischer Schutz an der Grenze von Jackals, von Weltensänger errichtet

Fort Downdirt: Festung in Jackals

Gang gi ju Rädchen: Wahrsager Utensil der Dampfmänner

Gegenrevolution: Bündnis des ersten Hüters  Hoggstone, Dampfarmee, Carlisten, Freie des Hinterlandes

Geisterarmee: Projektion des Irrneblers Flüstermann während letztem Kampf

Gemeinwohl: durch Gleichmachung erreichte Kultur des Volkes

Gemeinwohlvertretung: Obrigkeit der neuen Ordnung

Gideonskragen: dampfbetriebene Mordmaschinen

Gleichheit: Sünde der Unterschiedlichkeit ausmerzen

Gleichmachung: Ausrottung der Aristokraten durch Tzlayloc

Golems: Nachmache von Dampfmännern, Armee Untoter in Shadowclock

Greenhall: Amtshalle in Middlesteel, beherbergt die Berechnungsmaschinen

Ham Yard: Polizeirevier in Hundred Locks

Hervorragende: Garde in Tzlaylocs Gemeinwesen

Hexmachina: ein altes göttergleiches Wesen, heilige Maschine im Kampf gegen das Böse

Illustratoren: die alten Bildkünstler

Inkrementellen: Kampforden des Wolkenrats

Irrnebel: lässt Menschen mutieren und verleiht besondere Fähigkeiten

KAM: königlich areostatische Marine, Luftschiffe

Kistenkamera: Objekt der neuen Kunst

Knochen der Erde: missbrauchtes Energiefeld des Bösen

Koffeel: eine Tasse Kaffee

Kombinat: geheime Bruderschaft des Wolkenrats zu der Harry Stave gehört

Kristallgitternetzwerk: Kommunikationssystem Jackals

Kristallplatinen: herausnehmbare Seele der Dampfmänner

Liktoren: die Wache im Parlament zu Middlesteel

Löwe von Jackals: Lied des Volkes über ihre Helden

Mechanzia: Freistaat der Dampfmänner

Mechomaniker: Handwerker des Wolkenrats, Fernrohre im Monitorarium warten

Mu-Körper: von Dampfmann kontrollierte Zweitkörper

Nuschelrauchpfeife: Pfeife

Olis Pistolen: magische Waffen

Operatorin: fähig das Wesen Hexmachina zu bedienen

Pit Hill Morde: Morde mit gleichem Schema in Jackals

Popham Syndrom: Krankheit oder Gabe die alle Pit Hill Opfer hatten und Molly

Presser: die Polizisten Jackals

Puristen und Gleichmacher: Parteien im Parlament

Republikaner: Anhänger des Hauses der Hüter, Parlament in Middlesteel

Resolute: ein Aerostat der königlichen KAM

Radikale: Revolutionäre in Shadowclock

Rivermarsh: Gegend des letzten Kampfes

Royalist: Königstreuer

Sechser: ein Pferd mit sechs Beinen

Siltempter: alter Feind der Dampfmänner, trinkt ihr Öl, isst die Platinen

Schimmer: eine Droge

Schlafender Heinrich: die Waffe der Wache im Parlament Middlesteels

Schmerzkreuz: Tzlaylocs Folterinstrument um Schmerz abzusaugen, so bezieht er seine Energie

Schwebbeben: Erdbeben in Jackals

Selbstmordring: anderer Name für Bändigerring

Sondergarde: mit besonderen Fähigkeiten ausgestattete Regierungstrupps

Stahlbhalah-Waldo: Gott der Dampfmänner

Usglisch: Sprache in Chimeca

Weichkörper und Eilblut: so nennen die Dampfmänner Menschen

Weltensänger: Magier, Zauberer

Wildcaotyl: insektenartige Götter des alten Chimeca, sollen Tslayloc zur Macht verhelfen

Wolfschnapper oder Pfeifer: Agenten des Wolkenrats

Wolkenmaate: Besatzung der Aerostaten

Xam-Ku: Vater Spinne, einer der Götter der Wildcaotyl

Zirkel entlangschreiten: sterben

Zirklimsmus: Religion in Jackals

mabinogi zweiter zweig: die kinder llyrs

Posted in buchinterpretationen on November 8th, 2018

Evangeline Walton/ WikiWalton/ Mabinogi Bd 1 erster Zweig: der Fürst von Annwn in 2 Büchern;  1.Buch, der Ritt in den Abgrund S.110; 2.Buch, Rhiannon von den Vögeln S.80/ dann hier Mabinogi Bd 1 zweiter Zweig, ein Buch: Die Kinder Llyrs S.225/ c Evangeline Walton 1974/ c Hobbit Presse 1979/ aus dem amerikanischen von Jürgen Schweier/ softfax Band 1 S.422

 

Haut, Haar und Huf: Rieche die Sage, das Mabinogi ruft

Der Abschluss von Band eins findet nicht mehr im Süden von Wales, in Dyved statt. Das Mabinogi biegt nach Norden von Wales ab, nach Gwynedd. Pwyll der Weise hat seine Questen erfolgreich bestanden. Hat in den zur bestehenden Welt angrenzenden Schattenlanden gegen mächtige Fürsten der Anderswelt gekämpft. Mit und ohne Waffen. Rhiannon, die Frau mit den Vögeln als Haarkranz ist nun seine Gefährtin, seine Königin. Zusammen haben sie einen Sohn. Sein Name ist Prydery und er wird Teil der Geschehnisse im Lande der Mächtigen sein, von dem das Mabinogi im zweiten Zweig erzählt.

 

Band 1/ der zweite Zweig des Mabinogi: die Kinder Llyrs

Dort im Norden sitzt auch der Hochkönig. Beli ist sein Name und er regiert über ein Volk von dem man auch sagt, sie seien die alten Stämme der Insel. Und Pwyll und sein Volk gehöre zu den neuen Stämmen, wie es in der Legende verzeichnet ist. Alte Stämme und neue Stämme unterscheiden sich im Wesentlichen in der Beerbung des Throns, in der Wahl der Gattin und in groben Zügen auch wie man Auseinandersetzungen zwischen Völkern versteht.

Wie es der Titel des zweiten Zweiges sagt, ist es die Geschichte der Kinder Llyrs. Llyr selber ist kein Eingeborener, also kein Sohn der Insel der Mächtigen. Man sagte von ihm, er spräche die Sprache des Volkes nur zur Hälfte. Er ist aber mit Penardim, der Schwester des aktuellen Hochkönigs liiert. Und darum wichtig für die sagenumwobene Geschichte auf der Insel der Mächtigen.

Die Wissenschaft ordnet die Sage dabei als vorchristliche Mythologie ein. Sie ist bedeutende, walisisch keltische Geschichte. Datiert in einer mittelalterlichen Zeit. Das Mabinogi legt dabei den Focus auf die alten Stämme der Insel. Auf ihr Verständnis des Lebens.  Es erzählt von Menschen mit Aussergewöhnlichen Fähigkeiten, von der Insel der Mächtigen. Von Bran dem Riesen, seinem weisen Bruder Manawyddan, von der Schwester Branwen die einen Staren zähmt, von Evnyssien und Nyssien den ungleichen Söhnen Penardims, von Prydery dem Sohn Pwylls aus dem Süden. Und der zweite Zweig erzählt die Geschichte von der Ankunft der Iren auf der Insel.

Nach der Sitte der alten Stämme geht die Thronfolge über des Königs Schwester. Also über Penardim und somit ist der älteste Sohn, das ist Bran, der Thronfolger. Und nicht der leibliche Sohn Belis, Caswallon, wie das Mabinogi sagt. Es ist ein Rätsel, wie denn die alten Stämme das Kinder kriegen überhaupt verstanden haben. Sie beschreiben es als rätselhaftes Mysterium. Hatte ein Mann einen Sohn, wie konnte man sicher sein, dass es sein Sohn ist? Bei einer Frau konnte man sich sicher sein. Sie hatte ja geboren! Und dann war es auch so, dass sich eine Frau in der Wahl des Mannes nicht dreinreden lassen musste. Die neuen Stämme hatten da ein fortschrittlicheres Verständnis. Der Mann durfte wählen und auf der Thronfolger war auf jedenfall der leibliche Sohn des Königs. In diesem Fall also Pryderi.

Llyr muss als königlicher Steuereintreiber zu einem aufmüpfigen Untertan des Königs, zu Eurosswydd. Dieser denkt nicht daran freiwillig zu zahlen und belegt durch einen Trick den königlichen Abgesandten mit einem magischen Bann. Um sich zu befreien muss nun Llyr Zugeständnisse machen. Zugeständnisse, die der Insel im Lauf der Geschichte erheblichen Schaden zufügen. Eurosswydd zwingt Penardim, die Frau Llyrs, sich mit ihm zu paaren.

Die Folge! Zwei ungleiche Brüder, Nyssien und Evnyssien.

Zu dieser Zeit ist Bran der Gesegnete König der Insel der Mächtigen geworden. Er und sein Gefolge wohnen auf dem Felsen von Harlech. Sie sehen wie eines Tages ein Schiff anlegt. Männer von der westlichen Insel sind gekommen. Matholuch, Hochkönig von Irland. Für die Einheimischen alles Fremde. Jedoch von Bran herzlich willkommen geheissen. Es gibt ein Fest und Matholuch wirft ein Auge auf Branwen, die Schwester des Königs. Bald findet die Vermählung in Aberffraw statt. Es ist in der Folge der ungleiche Bruder von Nyssien, Evnyssien, der die glückliche Vereinigung zweier Völker verhindert. Durch eine Bluttat an den Pferden der Fremden schürt Evnyssien neuen Hass. Die Iren denken an die Abreise, ja der Hochkönig will sogar seine Braut zurücklassen. Bran aber und sein Bruder ersetzen den Schaden und geben obendrauf einen magischen Kessel als Geschenk.

Als die Iren schliesslich doch wieder abreisen, geschieht es in einem gedämpften Frieden und Branwen verlässt so die Insel der Mächtigen. Sie gebiert in Irland Gwern. Und nach der Tradition der alten Stämme wäre er nun berechtigt auf den Thron der Insel der Mächtigen. Derweil aber verschlimmert sich die Lage für Branwen. Matholuch offenbart Führungsschwäche und wird von den eigenen Druiden manipuliert. So kommt es, dass Branwen bei ihm selber in Ungnade fällt. Fortan lebt sie als Küchenmagd am Hof des irischen Königs.

Branwen kann aber durch einen Staren, den sie aufgezogen hat, Botschaft zu ihrem Bruder schicken. Und Bran ruft nun auf zum Kriegszug gegen Irland. Dieser Kriegszug endet schliesslich im Chaos. Und wieder hat Evnyssien die Geschehnisse massgeblich beeinflusst. Seine Tat lässt die Geschehnisse eskalieren. Krieg verheert das fremde Land. Riesige Verluste auf beiden Seiten.

Wenige sind es, die auf die Insel der Mächtigen zurückkehren. Unter ihnen unter anderem Prydery, der seine Rolle im Mabinogi noch nicht ausgespielt hat. Die Abwesenheit Brans von der Insel hat auch hier zu einem Machtwechsel geführt. Caswallon, des einstigen Hochkönigs Sohn missachtet die Regeln der alten Stämme und besteigt den Thron.

Eigentlich wäre jetzt aber der Bruder Brans, der unter den Rückkehrern des Feldzuges ist, dran. Manawyddan war nächster Thronfolger. Dem Volk zu Liebe verzichtete er aber auf das Recht. Das Recht zu fordern, würde neues Blut vergiessen. Das Mabinogi sagt, Manawyddan sei nun auf der Wanderschaft und ein König ohne Land. Ende erstes Buch.

zur besprechung von staff homeranus

mabinogi erster zweig: rhiannon von den vögeln

Posted in buchinterpretationen on Oktober 31st, 2018

Evangeline Walton/ WikiWalton/ Mabinogi erster Zweig: der Fürst von Annwn in 2 Büchern;  1.Buch, der Ritt in den Abgrund S.110; hier 2.Buch, Rhiannon von den Vögeln S.80/c Evangeline Walton 1974/ c Hobbit Presse 1979/ aus dem amerikanischen von Jürgen Schweier/ softfax Band 1 S.422

 

Haut, Haar und Huf: Rieche die Sage, das Mabinogi ruft

Die vier Zweige des Mabinogi. Mythen aus einem walisisch keltischen Sagenkreis. Geschichten aus einer vorchristlichen Zeit.- Die wissenschaftliche Forschung rätselt. Bedeutet nun Mabinogi den Stoff, den ein Barde beherrschen muss; oder bedeutet Mabinogi die Taten eines jungen Kriegers. Oder ist Mabinogi einfach nur die Erfindung eines Tintenklecksers. Mab ist auf jedenfall die Bezeichnung für Sohn. Mabinogi das Fenster zu aussergewöhnlichen Taten.

 

Bd1, erster Zweig des Mabinogi: der Fürst von Annwn, Buch 2: Rhiannon von den Vögeln

Drei Jahre sind es her, seit Pwyll die Abenteuer, ausgelöst durch Arawn, den grauen Mann von Annwn, erlebte. Erfolgreich bekämpfte er in seinem Auftrage Havgan, den König von Anghar der Lieblosen. Zurückgekehrt aus den zwielichtigen Gefilden gedeiht Arberth von den Königen, die Lande die Pwyll beherrscht. Es ist eine Zeit des Friedens.

Als dann die Ernte ausfällt, erscheint der Hofdruide, Pendaran Dyved, mit einer dringlichen Forderung. Pwyll  soll bei einer Stute liegen und das Blut trinken. Darauf lässt sich der König nicht ein. Ausserdem kennt er nicht die ganzen Absichten des Druiden. Um das Gesicht nicht zu verlieren beschliesst er zu handeln. Mit seinen Milchbrüdern, denen er von Jugend an vertraut, zieht er in einer Nacht auf den Gorsedd Arberth, den Götterberg. Die Götter sollen es richten. Und ehe er sich bewusst wird was überhaupt geschieht, befindet sich Pwyll in einem neuen Abenteuer. Im Nachhinein wird ihm dann alles wie ein Traum erscheinen. Jetzt auf jedenfall erscheint eine fremde Reiterin auf dem Götterhügel. Mit einem Pferd, das er auf Kein Galed, seinem geliebten Schlachtross, nicht einzuholen vermag. Es ist Rhiannon, eine Fürstin der Anderswelt. Und Pwyll beschliesst, mit seinen Milchbrüdern dem Hof der Fremden einen Besuch abzustatten. Er hat sich verliebt und will diese Frau.

Nach einem Jahr bricht er mit seinen Milchbrüdern auf. Er findet den Eingang zur Anderswelt auf dem Gorsedd Arberth. Der Weg geht durch einen grauen, dämmrigen Tunnel. Als er die Halle findet, ist dort ein Fest angerichtet. Es scheint, dass es nach dem Willen Pwylls läuft. Da erscheint ein später Bittsteller vor dem Thron in der Halle der Anderswelt. Pwyll hört, Pwyll denkt, Pwyll entscheidet. Es war die falsche Entscheidung und er muss auf seinen Wunsch verzichten. Da aber Rhiannon dieses Fest für die Vermählung mit Pwyll gerichtet hatte, muss der späte Bittsteller, Gwawl mit Namen, der auch ein Auge auf sie geworfen hat, sich mit den neu gestellten Bedingungen abgeben. Noch ein Jahr soll es sein und dann sollen beide wieder am Hof erscheinen. Genug Zeit um eine List auszudenken, in die Gwawl laufen soll. Der Plan gelingt und Pwyll kann endlich die Verbindung mit Rhiannon eingehen. Dabei hat er aber in der fremden Welt ein paar Mächtige verärgert. Nicht bloss Gwawl, den er mit einem Eid gebunden hat, ihn jetzt in Ruhe zu lassen. Sondern den grauen Mann jener Welt. Und diesen bindet im Gegensatz zu Gwawl keinen Friedenseid.

Während dem dies alles geschehen ist, hatte zu Hause der Druide seine eigenen Pläne. Er weiss, um selber an der Macht zu bleiben, muss er den König schwächen. Es war auch sein Plan, den König erneut rauszulocken. Pendaran kennt die Gesetze. Hat der König erst mal eine richtige Königin gefunden. Ist seine Macht in den Hintergrund gedrängt. Dies versucht der listige Druide zu verhindern. Mit einem ungeahnten Ausgang. Es ist also nicht sein Verdienst, dass Dyved, wo der Thron Pwylls steht, erneut eine Zeit des Friedens erleben wird.

zur kritik von staff homeranus

i.asimovs psychohistoriker buch drei: die zweite stiftung teil zwei, die suche der stiftung

Posted in buchinterpretationen on Oktober 8th, 2018

Isaac Asimov/ Asimov auf Planet Wiki/ die Psychohistoriker, c Bastei Lübbe 2000, TB Ausgabe Band 28 322, 1.Auflage/ Asimovs berühmte Fountation-Trilogie in einem Band/ Lübbe Reihe: Bibliothek der phantastischen Literatur, Herausgeber Stefan Bauer/ Interpretation Buch eins: die Stiftung/interpretation Buch 2 Teil 1: Stiftung und Imperium- der General/ interpretation Buch 2  Teil 2- der Mutant/  Buch drei: die Zweite Stiftung- Teil 1, die Suche des Mutanten, / unten  Teil 2, die Suche der Stiftung, S.187/ Titel der amerikanischen Originalausgabe: Foundation, Foundation and Empire, Second Foundation/ ins Deutsche übertragen von Barbara Heidkamp/ ganze Trilogie hardfax S.887

  

BestSeller- auf dem Soft SF Teller

Buch III, die zweite Stiftung, Teil 2, die Suche der Stiftung

Wieder ist einige Zeit ins All gezogen. Dekaden sind vergangen seit der Herrschaft des Muli. Jenes Mutanten, der die 1.Stiftung mit Leichtigkeit besiegt hat. Seine Waffe war eine spezielle geistige Fähigkeit- er konnte die Emotionen seines Gegners manipulieren. Das Resultat? Wichtige Entscheidungsträger der 1.Stiftung wechselten kampflos die Seite.

So erging es Han Pritcher, dem Flottengeneral der Stiftung. So erging es dem Widerstand auf Haven, dem letzten Nest unabhängiger Händler. Dann traten die Leute der 2.Stiftung auf den Plan. Jene Wissenschaftler, die ihr Forschungsgebiet nicht in der Physik hatten, sondern in der Psychologie. Der Muli hatte durch seine Gabe die Herrschaft über einen losen Planetenbund übernommen. Aber die Leute der zweiten Stiftung wachten nun über den Seldon Plan, so dass nicht ein Despot am Ende der Ursprung für ein neues Imperium war, sondern die erste Stiftung. Das Problem? Der Muli hatte gerade die erste Stiftung besiegt. So war es die Aufgabe der zweiten Stiftung, der Psychologen, diesen Muli zu stoppen. Sie lockten den Muli, sie warfen einen Köder. In der Annahme er sei der zweiten Stiftung auf der Spur, folgte er dieser zu einem Planeten namens Tazenda. Dort trat ihm eine Delegation der zweiten Stifung offen gegenüber. In einem Moment der Verwirrung konnte der Abgesandte der zweiten Stiftung den Willen des Muli manipulieren. Daraufhin hatte der Eroberer die Suche und die damit verbundenen Pläne abgebrochen. Er war fortan ein friedlicher Herrscher.

Nach dem Fall des Muli hat sich die Stiftung auf Terminus erholt. Nachfahren der nunmehr legendären Stiftungsleute, die den Muli auf der Suche nach der zweiten Stiftung behindert hatten, leben auf Terminus. Sie haben einen neuen Auftrag. Ein neues Feindbild. Die zweite Stiftung, die mit ihrem Eingreifen den Muli endlich besiegt hat. Ehemals hatten sie im Verborgenen gewirkt. Jetzt sind sie ans Licht getreten und darum für die Leute der ersten Stiftung zum Problem geworden. Denn sie wissen nichts über die Absichten jener, die mit so überragenden Fähigkeiten die Geschicke des Imperiums leiten. Ein Team  um den  Nachfahren eines prominenten Händlers, Dr.Darell und seine Tochter Arcadia versuchen hinter die Absichten der zweiten Stiftung zu sehen. Sie messen die Hirnströme der eigenen Mitglieder. Denn wer kann schon sicher sein vor der Beeinflussung der zweiten Stiftung? Im Vordergrund steht aber der Krieg mit Kalgan. Lord Stettin ist dort nach dem Muli der neue Regent. Auch er hat Pläne zur Stärkung seiner Macht. Sein Ziel ist die erste Stiftung auf Terminus. Und um es vorweg zu nehmen. Lord Stettin verliert einen Krieg inmitten von Menschen die mit besonderen geistigen Fähigkeiten agieren. Sowohl die erste wie auch die zweite Stiftung haben dabei ihre Spitzel in bester Position.

Die erste Stiftung will aber nun endlich herausfinden, wo die Basis der zweiten ist. Seldon sagte es sei auf Stars End. Aber wo ist dieser Planet! Das Team um Dr.Darell rätselt. Kalgan oder Terminus? Es ist aber die Absicht der zweiten Stiftung, ihre Existenz im Bewusstsein der Menschheit wieder zu löschen. Nur so können sie die Geschicke leiten. Wie es Seldon in seinem Plan vor Jahrhunderten vorausgesehen hat. Ein neues Imperium soll entstehen auf der Basis der ersten Stiftung!

Der Schluss der Geschichte? Dr.Darell und sein Team begehen eine schreckliche Tat, in der Annahme, sie hätten nun endlich einen alles beendenden Schlag gegen die zweite Stiftung auf Terminus getan. Denn dort, so lautet die Annahme, sollen die Mitglieder der geheimnisvollen zweiten Stiftung gelebt haben.

für das team fantaster: psychodoc

zur besprechung der trilogie: hier lang

staff homeranus interpretiert: das buch kalligraph des bischof von titus müller

Posted in buchinterpretationen on September 15th, 2018

Titus Müller/ Titus Müller auf Wiki/ Der Kalligraph des Bischofs/ c 2005 Brunnen Verlag/historischer Roman/ hardfax S. 415

 

One way ticket for a bill due- ein fälliger Wechsel ohne Rückkehr

Ein lateinisches Sprichwort sagt: „de gustibus non est disputandum“! Zu Deutsch, über den Geschmack lässt sich nicht streiten. Der Sinnspruch steht auf einem Balken über einem Holzkochherd, in einem nach alternativen Massstäben umgebauten ehemaligen Bauernhaus. Essen,  Kleidungsstil, Einrichtung und was uns hier interessiert, die Buch Wahl oder die Autorenwahl,  ist also Geschmackssache!

 

Turin im 9. Jahrhundert: Die stolze norditalienische Stadt wird von den Sarazenen bedroht. Dort sucht der junge Germunt Zuflucht vor Bluträchern, und dahin wird auch der streitbare Claudius als neuer Bischof entsandt. Claudius, der die Verehrung von Heiligenbildern und Reliquien als Götzendienst bekämpft, ist selbst in den eigenen Reihen nicht vor Anfeindung sicher. In dieser Situation nimmt er Germunt an seinem Hof auf und lässt ihn in den sieben freien Künsten unterrichten. Germunt gerät in den Bann des Schreibens wie der Liebe und dringt tief in die Geheimnisse der Kalligraphie ein. Eines Tages muss er seine Kunst anwenden, um Leben zuretten. (Klappentext Ausgabe Brunnenverlag)

Der Kalligraph des Bischofs ist eine historische Erzählung, die ich in der Ausgabe des Brunnenverlags gelesen habe. Dabei ist es aber Jahre her, seit die Geschichte meinen Orbit durchflogen hat. Um den Inhalt aufzufrischen und zu verstehen, habe ich auf verschiedene Kritiken, die alle im Internet  zu lesen sind, zurückgegriffen.  Dabei ist ein Bild entstanden, das meine Ansichten über das Rezensionswesen bestätigte.

 

Mein Befund als argumentative These lautet:

Die schriftstellerischen Fähigkeiten eines Poeten und seines Plots können nicht aufgrund von Leserkritiken bestimmt werden. Noch der Gehalt einer erzählerischen Leistung aufgrund einer Rezension bestimmt werden. Daraus folgt die relative Schwierigkeit, die wirkliche Qualität einer abgelieferten Geschichte zu bemessen. Noch mal einer ganz anderen Dynamik folgen die Faktoren, die einem Werk zum Erfolg verhelfen.

Als ich die Kommentare durchforstete, bin ich auf verschiedene Ansichten gestossen. Da gab es die Meinung, die Handlung vermisse den roten Faden. Oder dass das Handlungsmotiv des Protagonisten, Germunts, zu wenig glaubwürdig sei. Sein Verhalten würde nicht wirklich erklärt, das Buch sei darum leichte Unterhaltung und vermisse an Spannung. Fazit dieser Kritiklinie: Die historische Erzählung rund um den Dieb Germunt ist leichte Kost.

Eine andere Stimme sagt, der Autor habe einen humorvollen Schreibstil, die Handlung ansprechend vorangetrieben und die Charakter glaubwürdig in Szene gesetzt. Es sei ein guter Roman, ohne in historischen Romanen übliche Gewaltexzesse und Sexszenen.

Noch eine andere Stimme hebt den historischen Wert hervor. Man lehre etwas über den Bilderstreit, in dem die Kirche Turins im 9.Jahrhundert steckte. Oder etwas über die Fakten zu Gerichtsbarkeit, Medizin und Urkundengestaltung. Schliesslich wandte diese Stimme ein, nur schon die detailliert beschriebene Alpenreise sei es Wert das Buch zu lesen. Sie führte zur Trennung des Protagonisten mit dem alten Leben, und leitete die Wandlung des Diebs Germunt zu einem emsigen Kalligraphen ein.

Dann ist da noch die Stimme, die auf den Gehalt des christlichen Standpunktes hinweist, der Zwangsläufig in einer Geschichte mit diesem Ausmass ein Thema sein muss. Er sei Zitat: „Nebenbei vermittelt und nicht übertrieben.“

 

Daraus folgt ein wichtiger Punkt aus Seitentrotters Manifest:

Eigenlieben in der Beurteilung eines Schunkens sollten wenn immer möglich keinen Eingang in die Kritik eines schriftstellerischen Werkes finden. Sie führen einen interessierten Leser zu irrtümlichen Annahmen.

 

Die Fakten sollen hier an dieser Stelle ein anderes Licht auf den Autoren, und sein Werk werfen. Titus Müller ist unter anderem Träger des im Jahr 2005 erstmals vergebenen C.S.Lewis Preises. Für sein Werk, die Siedler von Vulgata. Zur Erinnerung, C.S. Lewis ist jener Englische Professor, der sich für die Narnia – Welt verantwortlich zeichnet und der mit J.R.R. Tolkien  in Verbindung gebracht wird.

Dann hat sein Debutroman eine Erfolgsgeschichte aufzuweisen. Nach der erstmaligen Verwertung des Skripts durch den Aufbauverlag im Jahr 2002, erwarb sich im Jahr 2005 der Brunnenverlag die Lizenzrechte. Dem nicht genug! Die Geschichte um Germunt, den Dieb von jenseits der Alpen, findet durch den Heyne Verlag im Jahr 2016 eine Neuverarbeitung mit neuem Cover.

Zu guter Letzt ist zu sagen, das Buch hat Eingang gefunden auf der Internet Seite von Geschichte-im-Roman.de. Ein Netzdokument auf dem nur Plots erscheinen, die in ihren Ausführungen einen Lernwert aufweisen. In diesem Fall historische Romane und andere Zeitdokumente, die durch ihre leichte Lektüre historische Fakten in eine fiktive Geschichte einbinden.

 

Seitentrotter kommentiert darum kompromisslos, das Buch ist ein Muss für Lesebegeisterte an historischen Zusammenhängen.  Die Hände davon lassen sollen aber jene, die vom verarbeiteten Stoff ein Zuviel an wohlausgeklügeltem Spannungsbogen erwarten. Historisch Interessierte werden aber nicht enttäuscht werden. Denn Titus Müller hat vor allem eins verstanden. Und das ist jener nicht zu leicht zu gewichtende Umstand, den Leser durch seine dichterische Leistung mit zunehmen. Mitzunehmen auf eine Reise durch das Turin des 9.Jahrhunderts!

 

für das team fantaster: ihr staff homeranus

 

i.asimovs psychohistoriker buch drei: die zweite stiftung teil eins- die suche des mutanten

Posted in buchinterpretationen on September 13th, 2018

Isaac Asimov/ Asimov auf Planet Wiki/ die Psychohistoriker, c Bastei Lübbe 2000, TB Ausgabe Band 28 322, 1.Auflage/ Asimovs berühmte Fountation-Trilogie in einem Band/ Lübbe Reihe: Bibliothek der phantastischen Literatur, Herausgeber Stefan Bauer/ Interpretation Buch eins: die Stiftung/interpretation Buch 2 Teil 1: Stiftung und Imperium- der General/ interpretation Buch 2  Teil 2- der Mutant/ unten Buch drei: die Zweite Stiftung- Teil 1, die Suche des Mutanten, S.97/ folgt  Teil 2, die Suche der Stiftung/ Titel der amerikanischen Originalausgabe: Foundation, Foundation and Empire, Second Foundation/ ins Deutsche übertragen von Barbara Heidkamp/ ganze Trilogie hardfax S.887

 

 

BestSeller- auf dem Soft SF Teller

Isaac Asimov hat im zweiten Teil des zweiten Buches der Psychohistorie ganze Sache gemacht. Er schickte die erste Stiftung in den Abgrund. Das Imperium war Geschichte und die Galaxis strebte einem unsicheren Finale entgegen. Der als Muli aufgestiegene Eroberer, ein Mutant, hält die Fäden zum Glück oder Unglück eines ganzen Planetensystem in seinen Händen. Nächste Hürde? Er muss die von Seldon gegründete zweite Stiftung besiegen, von der man sagt, sie hätten geistig übermenschliche Fähigkeiten!

Buch III, die zweite Stiftung, Teil eins: Die Suche des Mutanten

Nicht immer in inniger Einigkeit, aber immer nach Plan, zumindest so wie es der grosse Psychohistoriker Harry Seldon prophezeit hat, legen nacheinander die Enzyklopädisten, die Bürgermeister und die Händler das Fundament für die Neugründung des Imperiums.-

Dann kam der Muli. Ein unansehnlicher Emporkömmling vom Planeten Kalgan. Durch seine besonderen geistigen Fähigkeiten manipuliert er die wichtigsten Entscheidungsträger der Stiftung und bringt sie auf seine Seite. Nun ist nicht nur das Imperium Geschichte, auch der Plan Harry Seldons, mit der Stiftung eine neue Friedensherrschaft zu gründen, scheint missglückt zu sein. Aber auch der Emporkömmling Muli hat von der zweiten Stiftung vernommen. Am Ende seines ersten Eroberungszuges, stösst er beinahe auf Informationen über die zweite Stiftung. Niemand hat bisher Kenntnis von dessen Lage. In den Archiven von Trantor stirbt der letzte Tech-Mann der alten Garde, bevor der Muli das Geheimnis aus ihm rausholen kann.

So startet er seine eigene Mission. Er setzt auf Bail Channis, der sich an seinem Hof in Kalgan bewährt hat, und auf seinen General, den Konvertiten Han Pritcher. Es scheint, das Bail eine Ahnung hat, wohin die Reise gehen soll. Nach einem Planeten, der geschickt in einem Nebel versteckt ist, dem Pelots-Nebel. Die beiden landen schliesslich auf Rossem, einem Nebenplaneten von Tazenda, wo die zweite Stiftung ihren Sitz haben soll. Der Muli weiss, die Leute der zweiten Stiftung haben wie er geistige Fähigkeiten. Als die Kontrahenten sich begegnen, läuft der Showdown für normal sterbliche auf zu hohem Niveau. Schlussendlich läuft es darauf hinaus, wer seine Absichten vor dem geistigen Auge des andern besser verbergen konnte. Der Muli zum Beispiel hat das Spiel von Bail Channis durchschaut und glaubt sich im Vorteil. Er ist den beiden heimlich gefolgt. Die Leute der zweiten Stiftung hingegen wieder, hatten den Plan, den Muli aus seiner Welt zu locken. Um ihn zu Gesicht zu bekommen und so in einem günstigen Moment auf ihn einzuwirken. Als das Kräftemessen vorbei ist, stoppt der Muli seine Eroberungspläne. Er scheint verändert und weiss nicht mehr was passiert ist. Der Plan der zweiten Stiftung scheint, trotz einiger Fehltritte, aufgegangen zu sein!

für das team fantaster: psychodoc

zur besprechung der trilogie: hier lang

jerry cotton taschenbuch: die mord-gmbh

Posted in buchinterpretationen on September 10th, 2018

 

Jerry Cotton/ wikijerry/ Bastei-Lübbe Taschenbuch Nr. 32026 c 1982/ Die Mord-GmbH/ Kriminalroman/ zur jc-paradesoftfax S.169

  

Die Mordgesellschafter

Jerry Cotton und sein dienstlicher Partner wie auch privater Freund Phil kämpfen schon eine lange Zeit gegen die Schattenseite der menschlichen Gesellschaft. In Teamarbeit eingespielt, als Cops abgebrüht und sich bewusst, dass Menschen mal Fehler machen. Es sei G-man, Ganove oder Bürger! Diesmal sollten sie aber in ihren Ermittlungen getrennt sein. Während Jerry hoffte in der Bowery in New York  Details zu rätselhaften Morden aufzuspüren, jagte Phil in Chicago den mysteriösen Killer. Er war einem Geschäftsmann und Playboy auf den Fersen. Ray Conolly, der sich einem Detektiv anvertraute um sein Gewissen zu erleichtern.

Lange tappten die Cops mit ihren Ermittlungen im Dunkeln. Die Indizien wollten einfach nicht zusammenpassen. Undercover mischte sich Jerry in New Yorks Unterwellt, Treffpunkt Moonshine Bar. Mit den Leuten von Syndikatsboss Colloni lieferte er sich im Kampf um Hinweise, die den aktuellen Fall erhellen würden, ein mordsmässiges Gerangel. Kugeln und Fäuste flogen, Jerry kämpfte alleine gegen eine Übermacht in der Unterwelt.

Phil verfolgte die Spur des Playboys. Dieser Galan und Schönling wusste mehr als er preisgab. Es waren nun schon einige Morde auf dem Konto des mysteriösen Killers. Die Tatwaffen waren mal ein Messer, dann Sprengstoff, ein andermal ein Bogen oder ein Strick. Die Gmans suchten antworten und Phil wusste, dieser Conolly musste endlich reden.

Zuletzt brachte der Detektiv die Cops auf eine heisse Spur. Ausgangspunkt der Morde schien eine ausufernde Party zu sein. Ein ausgekochtes Verbrecherhirn, das die verpeilte Partystimmung benutzte um die Anwesenden auf eine richtig üble Idee zu bringen. Mal was ausgefallenes zu tun. Arthur Wood stiftete die Anwesenden an, einen Mord zu begehen! Am Tag danach erinnerte Arthur Wood die Partygänger an ihre eingegangene Verpflichtung. Er berief zur verhängnisschweren Zusammenkunft. Das Los entschied wer an der Reihe war. Danach hatte er leichtes Spiel. Erpresste der Reihe nach einen nach dem anderen.

Wieder zusammen in Chicago, bescherten Jerry und Phil dem Killer und seiner Mord Gmbh einen letzten Morgen.

pilger jack

i.asimovs foundation trilogie: buch 2 teil 2, der mutant, interpretiert von psychodoc

Posted in buchinterpretationen on August 24th, 2018

Isaac Asimov/ Asimov auf Planet Wiki/ die Psychohistoriker, c Bastei Lübbe 2000, TB Ausgabe Band 28 322, 1.Auflage/ Asimovs berühmte Fountation-Trilogie in einem Band/ Lübbe Reihe: Bibliothek der phantastischen Literatur, Herausgeber Stefan Bauer/ Interpretation Buch eins: die Stiftung/interpretation Buch 2 Teil 1: Stiftung und Imperium- der General/ unten Buch 2  Teil 2- der Mutant S,184/ folgt Buch drei: die Zweite Stiftung- Teil 1 und Teil 2/ Titel der amerikanischen Originalausgabe: Foundation, Foundation and Empire, Second Foundation/ ins Deutsche übertragen von Barbara Heidkamp/ ganze Trilogie hardfax S.887

 

BestSeller- auf dem Soft SF Teller

Der Fortgang der Geschichte. Und wie Hari Seldons mathematische Berechnungen  auf Grund der Psychohystorik sich nun mit der zweiten Stiftung befassen müssen.

Buch II der Trilogie, Stiftung und Imperium, Teil 2: Der Mutant

Vier Seldon-Krisen hat die Stiftung überstanden. Eine nächste steht bevor. Wieder ist eine enorme Zeit vergangen. Das Imperium, wie es einmal war, existiert nicht mehr. Bayta und Toran sind Kinder ehemaliger Stiftungsleute. Ihr Planet ist Haven. Alles scheint in Ordnung.

Die Stiftung jedoch ist zum Jäger geworden. Einst geleitet von Menschen, die zumindest noch Gehör für Seldons Theorie hatten, ist in der Hand eines Despoten. Nun haben sich unzufriedene Händler  auf Haven, einem Rückzugsort der Stiftung, versammelt. Bereits wurde dort ein Steuereintreiber aus Terminus ermordet. Ein Angriff der Stiftung wird darum befürchtet. So muss nun ein Plan zur Bewahrung der Sache Seldons her. Was, wenn jemand die Stiftung angreift? Dann würden die Händler verschont bleiben. Ein Emporkömmling namens Muli soll es richten. Bayta und Toran machen sich als Spione auf nach Kalgan, der Welt des Muli. Dort retten sie den geflohenen Clown des Muli. Die Idee scheint aufzugehen. Doch geschehen nun sonderbare Dinge.  Kriegsherren die als loyal galten, gehen kampflos zum Muli über. Stiftungsleute werden zu Freunden des Muli. Haven selbst fällt. Bayta, die erste Frau übrigens die ins Geschehen eingreift, und Toran begeben sich mit dem Clown auf Erkundung. Da die Stiftung in den Händen des Muli ist, die man ja für unüberwindbar hielt, scheint die Sache Seldons verloren. Man erinnert sich jedoch. Seldon hat auch von einer zweiten Stiftung gesprochen. Sie soll auf Stars End sein. Niemand kennt jedoch die Lage des Planeten. Antworten sollen die Archive auf Trantor liefern. Mit dabei ist auch Ebling Mis. Einer der letzten von den Tech-Leuten. Er versteht was von den alten Theorien. Wieso aber hat der Muli die Stiftung einnehmen können? Welchen Faktor hat Seldon in seiner Rechnung vergessen? Die Antwort liegt beim Muli, er ist ein Mutant, hat besondere Fähigkeiten. Mit dem Visi-Sonor, ein Instrument das Visionen herzaubert, kann er auf die Emotionen seiner Zuhörer einwirken. Er kann den Gegner soweit manipulieren, dass sie die Seite wechseln. Und bis zu diesem Zeitpunkt weiss auch keiner, wer dieser geheimnisvolle Mutant ist. Bayta und Toran haben einen neuen Auftrag. Sie müssen die zweite Stiftung finden und darauf hoffen, durch sie den Sieg über den Mutanten zu erlangen.

psychodoc

zur besprechung der trilogie: hier lang