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besprechung von w.burks alpsteinkrimi doppelrolle

Posted in buchinterpretationen on November 20th, 2020

Walter Burk/ Burk auf Kriminetz/ Gmeiner Verlag Gmgh c 2015, 2.Auflage 2015/ Alpsteinkrimis/ softfax 278

Fluchtraum Staubernkanzel

Einleitung Dem Wassersportler ein stehendes oder fliessendes Gewässer, für die Entspannung des Städters ein geheimer Weiher oder versteckter Garten, der Wandererseele eine Route in den Bergen- dem Autoren Walter Burk die Voralpen als Schauplatz für einen Krimi. Doppelrolle aus dem Jahr 2015 ist nach Doppelbindung der zweite Band der Alpsteinkrimi-Trilogie. Tatort der Handlung, die Staubernkanzel hoch über dem Rheintal.

 

Handlung Hoch über dem Rheintal, von Frümsen mit der Seilbahn erreichbar, liegt das Berggasthaus Staubern. An einem schönen Herbstwochenende ein beliebtes Ziel für Wanderer im Alpstein. Die Wirtin findet an einem Sonntagmorgen im Stübli unter der Gaststube, neben der üblichen Unordnung, auch eine Blutspur. Was also ist von Samstag auf Sonntag hier geschehen, und wo ist eine allfällige Leiche?

Die Kriminalpolizei Appenzell wird informiert, und Bruno Fässler, gerade von den Ferien zurück, hat wieder einen Fall. Er hat schon einmal im Alpstein ermittelt und kennt die Schwierigkeiten, die damit einhergehen. Vor Ort ist auch Roger Marty, ein Romanautor aus St.Gallen. Die beiden kennen sich schon, und Bruno Fässler könnte auf diesen Schreiberling verzichten. Soweit ist auch niemand abwesend, ausser der slowakischen Servicemitarbeiterin. Personal und anwesende Gäste erfahren also eine unliebsame Programmänderung. Sie müssen für eingehende Befragungen zur Verfügung stehen. Und der Kriminalpolizist und der Autor haben das befremdliche Vergnügen der unfreiwilligen Zusammenarbeit.

 

Besprechung Nachdem Walter Burk im Prolog vor Augen führt, dass eventuell irgendwo eine Leiche auf der Staubernkanzel zu finden ist, fährt er fort mit der Beschreibung einer jeden Person und eines jeden Dings, das er einführen kann. Ob Hauptperson, Nebenrolle oder dem Zweck der Handlung dienende Sache, die eingehenden Biographien lesen sich wie thematische Referate. Darin ist Kapitel für Kapitel in einer Rückblende die Handlung eingewebt, indem der Autor die Anwesenden Personen, Gäste und Mitarbeitende, wie in einer Sitcom im immer gleichen Raum erscheinen lässt.

Erweitert wird die Geschichte dieses Herbstwochenendes im August durch Fakten, Hintergründe und philosophische Gedanken zum Leben. Der Leser erfährt eine Menge über die Art und Weise der Ermittlungen in einem vermuteten Mordfall. Wie die Zusammenarbeit mit einem Laien sein könnte. Dann erfährt der Leser eine Menge über das Servicepersonal. Warum arbeiten sie an einem so abgelegenen Ort? Was sind ihre Wünsche, was ihre Begehren? Warum nennt man es „auf die schiefe Bahn geraten“, wenn man doch nur Geld verdienen will? Wie ist das mit der vorsätzlichen, der fahrlässigen und der ungewollten Tat?

Geduld bringt Rosen. Die Vermengung der genauen Charakterisierungen mit den Fakten und Hintergründen zu einem möglichen Tathergang hat die Kraft, das Leserherzen zu erwärmen. Nicht zu vergessen, dass natürlich die mystische Bergwelt des Alpsteins die Story mächtig befeuert.

 

Fazit und Empfehlung Walter Burk schreibt bar jeglicher Ironie und Verdrehung in gründlicher aber distanzierter Weise. Als Vielleser hätte ich mir einen Schuss mehr Hingabe an die Hauptperson gewünscht. Ein tieferes Einweben von Roger Marty. So legt aber Walter Burk den Focus auf die gründliche Erarbeitung der ganzen Geschichte. Was den Zeiger bei „Hau den Lukas“ doch wieder ziemlich nach oben treibt.

starkweis für das team fantaster

das dunkle herz der nacht von j.v.jones: interpretiert von gedankenverbrecher

Posted in buchinterpretationen on Oktober 10th, 2020

J.V.Jones/ Jones bei Wiki/ Das dunkle Herz der Nacht c Weltbild Verlag 1999/ Buch eins der Schwert der Schatten Reihe/ Titel der amerikanischen Originalausgabe: The Sword of Shadows, A Cavern of Black Ice Part 1/ keine Angaben zur Übersetzung/ Karten/ hardfax S.560

 

Das Nord-Süd Dilemma

Einleitung Es ist eben so. Seitentrotter strotzt nicht gerade von Besprechungen weiblicher Autoren. Die meisten der zitierten Bücher sind von männlichen Vertretern geschrieben. Von May, Tolkien, Hennen, Peake, Nero und wie sie alle heissen. Es gelangten Bücher auf seitentrotter aus den breit aufgestellten Welten der Fantasie, Abenteuer, Krimi und Belletristik. Aber da gibt es auch immer wieder Frauen, die das Team Seitentrotter überzeugen. Ein solcher Plot ist die vorliegende Erzählung der amerikanischen Autorin J.V.Jones.  Es ist der erste Band aus der Reihe „Das Schwert der Schatten“ mit dem Titel Das dunkle Herz der Nacht.

 

Handlung Die Geschichte nimmt die Handlung an zwei Orten auf, im nördlichen Kargland bei Reif, dem Clanjungen, und bei Ash, dem Pflegekind in der südlichen Festung von Spire Vanis. Reif muss an einem Tag, an dem er gerade mit seinem Bruder auf der Jagd ist, erleben, wie sein Leben gerade umgekrempelt wird. Der Clan wurde angegriffen und bereitet sich seinerseits jetzt auf Krieg vor. Derweil Ash, das Pflegekind, stetig an einem Plan für die Flucht aus der Festung arbeitet, in der es wider Willen festgehalten wird. In diesen unruhigen Zeiten erscheint ein Waldläufer namens Angus Lok. Er hat Botschaften erhalten, dass etwas im Gange ist. Nachdem er sich aufgemacht hat, den Dingen auf den Grund zu gehen, kreuzen sich seine Wege zuerst mit Reif, dann mit Ash. Reif und Ash sind auf der Flucht und finden in Angus einen erprobten Helfer.

 

Besprechung Die Geschichte, je länger man über die Zeilen wandert, entwickelt sich zu einem Nord-Süd Problem, einem Nord-Süd Dilemma. Die Stämme des Nordens werden angegriffen. Dahinter stecken geheime Absichten aus dem Süden. Von Herren, die in festen Türmen in Städten sitzen und machthungrige Pläne schmieden. Im Norden das Kargland, im Süden die Städte. Im Norden das einfache entbehrungsreiche Clanleben, im Süden in Mauern zusammengepfercht das Stadtleben. Und mitten drin nun Ash, Reif und Angus als Ausgestossene, dem normalen Leben bestohlen.

Das Team Seitentrotter hat  schon viele Jahre Bücher besprochen, und so hat sich ein Bild besonders kristallisiert: Männer mögen handlungsstarke Erzählungen, Frauen beziehungsstarke Wendungen. Männer mögen sachbezogene Rhetorik, Frauen mit der Schärfe des Messers dargebotene Intrigen. Männer lieben auch mal das einfache Laufen durch eine wilde Landschaft, während bei Frauen der Weg mit Magie gepfeffert sein muss. Das sind einige einfache Unterschiede, die sich sicher auch noch enorm differenzierter darstellen lassen würden, zu dem jedoch hier keine Zeit ist. Und es ja auch nur mal ein vom Bug des seitentrotterschen Literaturkreuzers geschossener Deutungspfeil sein soll.

Bei der amerikanischen Autorin J.V.Jones finden sich jedoch Schreibweisen männlicher und weiblicher Charakteristik. Es drängt sich der Vergleich mit J.R.R.Tolkien auf. Ohne zu zögern behauptet das Team Seitentrotter in einhelliger Übereinstimmung, J.V.Jones ist die erheblich bessere Erzählerin. Anderst gesagt, Tolkien war gar nicht ein so guter Erzähler. Sein Werk erstreckt sich aus der Tiefe der erfundenen Sprachen, Welten und Legenden auf über tausend Seiten. Hätte er nicht einen enormen Wissensschatz einsetzen können, was hätte er erzählt? Die Geschichte von Frodo, der eines Tages unverhofft einen nichtssagenden Ring von seinem Onkel erhält? Und was macht er dann? Länder, Zeitalter und Mythologie, von Tolkien erfunden, lassen ihn den Weg zum Schicksalsberg antreten. Bei Jones? Die tiefe eines ideologischen Nord-Süd-Dilemmas. Eine Geschichte über den hinterlistigen Mann aus dem Süden, der dem einfachen Krieger aus dem Norden seine Lebensweise aufdrängen will? Viel zu dünn! Aber da ist eben Jones, die Erzählerin. Sie erzählt die Geschichte des Clanjungen Reif, der sich gegen den Ehrenkodex seines Stammes wehren muss. Sie erzählt die Geschichte des Findlings Ash, ausgesetzt vor den Toren von Spire Vanis. Sie erzählt die Geschichte des Waldläufers Angus Lok, dessen Leben mit mehr Geheimnissen gespickt ist, als ein Kuchen mit Rosinen. Alles verwebt  mit einer guten Dosis Spannung. Spannung in Stammesfehden und Ehre, Götterglaube, Krieg, Flucht und Intrigen.

 

Fazit J.V.Jones hat durch die gute Durchmischung von actionsreicher Handlung und intriganten Hintergründen ein Werk mit emotionaler Tiefe geschaffen. Dabei hat sie die Linie zu Romantic Fantasy nicht überschritten. Ein Werk, das Team Seitentrotter darum als Heroic Fantasy einstuft. Klar zu empfehlen für Leser mit gehobenen Ansprüchen.

 

gedankenverbrecher für team seitentrotter

das buch revival von s.king interpretiert von psychodoc

Posted in buchinterpretationen on Juli 20th, 2020

Stephen King/ WikiKing/ Revival c 2015 Heyne Verlag/ Originaltitel: Revival/ aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt/ softfax S. 509

 

Long Lives the King

Einleitung Das Buch Revival von Stephen King ist etwa das 69. in der langen Liste der Veröffentlichungen des amerikanischen Schrifstellers. Mit den Bänden Mr.Mercedes, Finderlohn und Mind Control befindet es sich zur Zeit des Erscheinens in der Gesellschaft von Bänden, in denen King seine kriminologische Feder fliessen liess. Für das team seitentrotter und seinen Vertreter psychodoc stellt es in der langen Liste der besprochenen Bücher das zweite von Herrn King dar.

 

Inhalt In Revival erzählt der Schrifsteller die Geschichte des Rhythmusgitarristen Jamie Morton. Um das Leben des Musikers aus der persönlichen Perspektive von jung bis alt aufzurollen, benutzt Stephen King die Ich-Form. Die Geschichte startet, indem er in der Kindheit von Jamie Morton den sogenannten fünften im Spiel einführt. Es ist dies eine Person, die auf beinahe unheimliche Weise  in den verschiedenen Lebensphasen der Hauptfigur auftritt. Jamie spielt gerade vor dem Haus mit den neuen Spielzeugsoldaten, als der Schatten von Charlie Jacobs auf sein Leben fällt. Jamie wird ein Leben als Musiker antreten und dem durch einen familiären Schicksalsschlag gezeichneten Jacobs  immer wieder begegnen. Inzwischen ist der Pastor von seinem Glauben abgewichen. Durch die Manipulation geheimer Elektrizität vollbringt er Zeichen und Wunder. Jacobs bedrängt Jamie, ihn in einem letzten Experiment zu assistieren. Es geht um Leben und Tod und der Pastor offenbart nun seinen wahren Antrieb. Dabei wird Jamie an den Rand des Wahnsinns getrieben.

 

Besprechung In dem Buch Revival gewährt uns Stephen King wiederum einen tiefen Blick in die amerikanische Volkseele. Es sind die 80ger Jahre in Maine; in einem Ort im Hinterland namens Harlow. Neben der Arbeit und dem täglichen Leben ist der Besuch einer christlichen Gemeinde ein wichtiger Punkt im Leben der Menschen. Jamie besucht die Jugendgruppe der Methodisten. Dort führt Jacobs die Jugendlichen anhand der Elektrizität in die Geheimnisse der Bibel ein. Es wird aber eine Zeit kommen, da das Zentrum der Erörterungen, wie Stephen Kings es nennt, der Betrug der himmlischen Versicherungsanstalt sein wird. Wie ein roter Faden zieht sich die Kritik des Schriftstellers am Christentum durch die Geschichte.

Als abgefallener Pastor verleugnet er jetzt den Glauben, den er die Jugendlichen lehrte. Als Magier, der mit den Illusionen der Menschen spielt, zieht er von Markt zu Markt. Danach wird er als vermeintlicher Heilungsprediger Revivalversammlungen abhalten. Zum Schluss geht Jacobs der letzten Frage nach, die ihn seit dem Unglück vorangetrieben hatte: Was passiert mit den Menschen wenn sie sterben?

Die Geschichte um den angeblichen Heilungsprediger Charlie Jacobs ist eine Kritik an den Versprechungen des Christentums. Ein Spiel mit göttlichen Wahrheiten, um die Seele des Menschen zu betrügen. Die angeblichen Heilungs- und Erweckungsversammlungen haben das eine Ziel: Geld aus den Taschen der Gläubigen zu ziehen. Die Heilungen die passieren, fundieren auf einer geheimen Kraft, mit Nebenwirkungen behaftet, die psychotische Ausmasse haben.

Jamie, selbst von Jacobs geheilt, sieht sich von Wahnvorstellungen getrieben. In der Zwischenzeit hat er sich ein Leben als Studiomusiker eingerichtet. Er argwöhnt, dass der ehemalige Pastor tiefere Ziele hegt, als blosse Heilungen. Er beginnt zusammen mit einer Freundin Berichte über die von Jacobs Geheilten zu sammeln.

So ist der Roman Revival eine Abrechnung mit der US amerikanischen Szene der Evangelikalen. Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod ist die perfekte Steilvorlage für jedwede menschliche Betrügerei. Glaube, Lehre und Heilungen; sie führen ins Nichts. Worum es wirklich geht ist Geld. Und es führt die Getäuschten in Psychosen und irrige Verhaltensweisen.

Die geheime Kraft, die der Pastor anzapft, hat nichts mit dem heiligen Geist der Bibel gemein. Sie führt im Leben in Angst und Schrecken und nach dem Tod wartet das Grauen und das Nichts.

 

Fazit Der Glaube ist nach Stephen King ein Betrug an der Seele des Menschen. Da ist zwar eine geheime Kraft am Werk, sie führt aber ins Nichts. Das Buch ist eine Bestandesaufnahme, wie die Christen oft von der Welt wahrgenommen werden, gibt jedoch nur einen Blick auf einen Teilbereich frei. Als Autor, der für horrormässige Szenarien bekannt ist, ist die Macht hinter der sichtbaren Welt, von der er spricht, eine dämonische, grauenvolle. Und diese Tür dorthin, so denkt auch Jamie Morton, der Rhythmusgitarrist, sollte f…. nochmal nicht geöffnet werden!

psychodoc für das team fantaster

Drachensaga von M.Heitz Buch eins: Die Mächte des Feuers

Posted in buchinterpretationen on Juni 15th, 2020

Markus Heitz/ Heitz auf Wiki/ Drachen: Sonderausgabe die komplette Saga c Piper Fantasy 2018/ Buch eins: Die Mächte des Feuers/ Karten und Namensverzeichnisse/ softfax S.569

Heiteres Menschen braten

Einleitung Der Drache ist ein mythologisches Wesen. Spuren seiner Vergangenheit finden sich in Legenden der Völker, der Kirchengeschichte und im Buch der Bücher. Er war im See zu Hause, in den Bergen, mal ein Kriechtier, mal ein Ungeheuer aus der Tiefe oder ein geflügelter Schrecken. In der Wahrnehmung der Menschen zu  einem Untier gewachsen, das bald auch als Symbol des Bösen gewertet wurde.- Eine ideale Voraussetzung für einen Autor wie Markus Heitz. Er entführt den Leser in eine von Drachen beeinflusste Welt. „Die Mächte des Feuers“ ist der erste Teil seiner dreiteiligen Drachensaga.

Handlung Die Zeitrechnung zählt das Jahr 1925. Immer noch besteht Europa aus Königtümern.  Die Menschheit hat unterdessen gelernt, in der Luft schneller unterwergs zu sein, als am Boden. In den Städten haben  die besseren  Absteigen Strom für alle Zimmer. Die ersten Kulturstätten spielen diese neue Musik, zu der ausgelassen getanzt wird. Soweit hat sich das Leben aus den mittelalterlichen Sphären erhoben. Was die Menschen nicht wissen: Es sind die Drachen, die die Politik der Menschen leiten. Europa, Asien oder Amerika, uralte Wesen sind am Drücker der Macht.-

Silena ist Drachentöterin, dazu eine Nachfahrin des heiligen Drachentöters, Georg. Sie arbeitet für das Officium Draconis. Als sie eines Tages vor den Trümmern zweier Propellermaschinen steht, geht sie gegen den Willen des Erzbischofs auf Spurensuche. Sie erhält Hilfe von einem russischen Exzentriker, einer französischen Dame von Welt und einem englischen Versicherungsangestellten. Der Weg führt quer durch Europa, endet in Kiew, wo die entscheidende Schlacht zwischen Menschen und Drachen stattfindet.

Besprechung Um es gleich vorne weg zu nehmen. Diese Geschichte macht süchtig. Und aufgepasst. Die Drachensaga von Heitz gibt es in einer Ausgabe. Eine 1600 Seiten lange Geschichte! Markus Heitz ist ein Meister in der Verknüpfung von Fakten und Fiktion. Das Resultat eine Erzählung, die man nicht gerne beiseitelegt. Der Leser fliegt förmlich über die Seiten. Liest verwundert von den fliegerischen Errungenschaften, von den verschiedenen Drachenheiligen, den spiritistischen Sitzungen, und nicht zuletzt auch von den Machtverhältnissen unter den Drachen und ihrem Einfluss auf die Welt. Das Buch ist dabei kein High Fantasy Plot, es ist eher der pseudohistorischen Fantasy anzurechnen. Eben, Fakten und Fiktion ergeben eine gute Geschichte, im sprichwörtlichen Sinn.

Markus Heitz spielt die Begegnung von Drache und Mensch voll aus. Spannung pur herrscht, wenn die Drachentöterin einer solchen Kreatur gegenüber tritt. Das Wesen einer Drachenheiligen kommt ebenso zum Ausdruck, wie das Wesen eines solch gewaltigen Geschöpfes. Eine bildstarke Darstellung auf Leben und Tod. Erfolg pendelt mal hier hin und dorthin, wie der Ball zwischen Fussballteams. Eine Sequenz an mythologischer Urgewalt, beschrieben für unsere Lesestube. Eine liebevolle Erklärung an kirchen- und zeitgeschichtliche Überlieferungen.-

Fazit und Empfehlung Der Umgang mit Geschichte in den Lehrstuben des Abendlandes, käme er in dieser Gewandung daher, wäre ein leichter. Die Art des Plots dabei dergestalt, dass auch Einsteiger in das Genre der Fantasy, ihre Freude daran finden können.

für das team fantaster: gedankenverbrecher

 

 

interpretation von strasse nach überallhin von roger zelazny

Posted in buchinterpretationen on Mai 22nd, 2020

Roger Zelazny/ Zelazny on wiki/ Strasse nach überallhin/ Deutsche Ausgabe by Moewig Science Fiction c 1981/ Aus dem Amerikanischen von Joachim Körber/ softfax S.237

Der Bann des Paranormalen

Einstieg Roger Zelazny war ein US-amerikanischer Schrifsteller. Zahlreiche seiner Werke wurden ausgezeichnet. Er gewann den Nebula-, Hugo- und den Locus Award. Wohl den wichtigsten für sein Schaffen, den Hugo Award, gewann er gleich sechsmal. Der wichtigste ist er darum, weil er auf den Gründer des Begriffs Science Fiction, auf Hugo Gernsback, zurückgeht. Und wohl auch, weil unter anderen auch William Gibson, den man den Vater des Cyberpunks ruft, diesen Preis gewonnen hat, für das Werk „Neuromancer“. Zelazny war ein vielseitiger Schreiber und ein Alleskönner, was er mit der fantasyangehauchten „Chronik von Amber“ beweist. Mit der „Strasse nach Überallhin“ lieferte er ein Werk, dass der Soft Science Fiction zuzuteilen ist. Das ist die Ecke der SF, die sich nicht sonderlich um harte Fakten in der Geschichte kümmert, so wie es ein Jules Verne immer getan hat. Für eine gute Geschichte reichen paranormale Glaubensauffassungen.

 

Handlung Red Dorakeen reist auf der Strasse nach überallhin. Es sind nur wenige, die sie finden und befahren können. Wer darin bewandert ist, kann jedoch an jedweden Ort der Geschichte reisen. Zu den Kreuzzügen, ins perikleische Athen, nach Byzanz oder zum Beispiel ins Afrika des 11.Jahrunderts. Red macht davon Gebrauch und will Waffen nach Korinth schmuggeln, um den Griechen bei Marathon zu helfen. Dabei wird er erwischt und erfährt, dass jemand einen Mordanschlag auf ihn plant. Genau gesagt hat dieser jemand die schwarze Zehn verhängt. Damit ist gemeint, dass er genau zehn Versuche, ihn zu erledigen, überstehen muss.

Das Buch ist unterteilt in zwei Erzählstränge. Der erste folgt Red auf der Strasse nach überallhin und wie er den Anschlägen entkommt und sich schliesslich an die Ursache des Problems hängt. Die zweite Erzähllinie widmet sich dem Auftraggeber und seinen Gehilfen. Hier werden die Geschichten des Auftraggebers und seiner Herlfershelfer erzählt.

Aber eigentlich hat sich Dorakeen auf dieser Strasse auch total verfahren. Er ist auf der Suche nach seiner Herkunft. Der Druck, den die geplanten Anschläge auf sein Leben ausüben, führen ihn zu einigen Antworten.

 

Besprechung Wie schon in der Einleitung angesprochen, gehört dieses Werk in die Ecke der weichen Science Fiction. Anstatt die Erzählung durch Fakten und Fiktion zu stützen, verlegt sich Zelazny auf eine dichterisch aufgesetzte Prosa des Übernatürlichen. Er kreierte eine Strasse, auf der man durch die Zeit reisen kann, ohne Erklärung, wie das funktionieren könnte. Er belebt die Geschichte mit Personen und Gegenständen mit paranormalen Fähigkeiten. Ein Buch das spricht, eine Frau die Geschehnisse voraussieht, ein Mann, der sich verjüngt um zu seiner wahren Bestimmung zu finden. Alles dargelegt in einer Geschichte, die sich auf einer merkwürdigen Strasse abspielt.

 

Fazit Um es total zu geniessen, habe ich das Buch zweimal gelesen. Das erste Mal ohne das Verständnis der vielen Ideen, die Roger Zelazny liefert. Das zweite Mal dann mehr bedacht den gesamten Zusammenhang zu sehen. So lässt sich abschliessend feststellen, dass wirklich Gute an einem Werk wie diesem sind die vielen kreativen Ideen, die Erklärung einer ungewohnten Parallelwelt ohne es zu dämonisieren. Eine soft fiction Erzählung eben.

psychodoc für das team fantaster

Leviticus: das dritte Buch Mose interpretiert auf seitentrotter

Posted in buchinterpretationen on März 30th, 2020

Die Volxbibel/ Volxbibel – Wiki/ Volxbibel auf Wiki/ c 2009 Pattloch Verlag/ übersetzt von Martin Dreyer/ Band eins: von Mose bis Buch Esther/  Pfad zu 1.Mose/ Pfad zu 2.Mose/ hier 3..Mose S.54 Kp.27/ ganzes softfax S.895

Die Bibel, Das Buch der Bücher

40 Schreiber zeichnen sich für die insgesamt 66 Bücher der Bibel verantwortlich. Es sind 39 im alten und 27 im neuen Testament. Ein Werk, je nach Ausgabe, mit bis zu 2000 Seiten. Seit es die Druckerpresse gibt, das meist gelesene Buch. Ein Bestseller auf den Hitlisten der modernen Welt. Übersetzt in schon beinahe jede bekannte Sprache. Darin enthalten, die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis zum allerletzten Ende. Dabei den Focus auf das Upcoming vieler, es sei positiv oder negativ. Von Mose, bis zur Offenbarung!

 

Partitur für das Leben

Leviticus oder das dritte Buch Mose interpretiert auf seitentrotter

Rückblick Das erste Buch Mose, die Genesis, erzählt von der Enstehung der Welt und der Menschen. Kein anderes Volk kann ein Werk in diesem Umfang aufweisen. Man muss es darum auch als das vollkommenste und glaubwürdigste Dokument bezeichnen. Das zweite Buch Mose gewährt einen Blick auf jenes Volk, dass einst mit Sack und Pack aus Ägypten ausgezogen ist. Geleitet von Gott persönlich, kämpfte sich Israel durch die Wüste. Es war eine Zeit der Neufindung. Von der Regelung des Lebens erzählt nun Band 3, Leviticus.

Einleitung Gott hatte das Volk, sein Volk, wie er es so gern nennt, aus Ägypten geführt, nicht um es jetzt ohne Versorgung zu lassen. Manna für den Leib, neue Regeln für das Zusammenleben waren angesagt. Alte Lebensweisen mussten bleiben wo sie herkamen, weitab in Ägypten. Weit weg dünken uns als moderne Gesellschaft auch die Gesetze, die in der Bibel stehen. Gefühlt gehören die weit in die Vergangenheit, sind Anweisungen aus einem fremden, religiösen Buch, sind rückständig und haben mit dem Leben hier nichts zu tun. Das Argument, das schlagende ist natürlich, die Kultur, sie ist jetzt eine andere, und zwar völlig. Sie hat sich doch verändert, sie hat sich entwickelt. Das kann man oder muss man auch durchaus in dieser Weise einordnen. Die Kultur war eine andere, weit ab von heute, fern von uns. Eines ist jedoch durch alle Zeiten immer gleich. Es sind die Auswirkungen von menschlichem Verhalten.

Geblieben, oder respektive immer da und bei allen Völkern jedoch unterschiedlich, wenn auch manchmal  nur mit feinen Unterschieden, ist der Kodex. Jedes Volk hat einen Kodex, eine Sammlung von Verhaltensregeln, das gute und schlechte Taten unterscheidet. Wenn wir an die Bibel denken, denken wir jedoch automatisch an die „du-sollst-Regel“. Da waren doch in diesem Buch die 10 Gebote. Diese totalen Stimmungskiller, brauchbar nur für hartgesottene Christen. Ist das so? Im dritten Buch Mose sind es weit mehr als die 10 Gebote, die das Leben regeln. Es ist auch nicht von den „Muss-Regeln“ die Rede. Es sind eher genaue Anweisungen, eine Hilfe für ein Volk, das sich neu finden muss. Das Volk Israel auf der grossen Tour zwischen Ägypten und dem verheissenen Land braucht diese Hilfe, will es das Ziel erreichen. Um es mit dem Bild der Partitur, das ist ein geschriebener Notensatz, ein Lied, zu sagen, Gott als der Schreiber dieser Partitur hat die Melodie festgelegt. Gute Töne unterstützen nun dieses Lied, schlechte erzeugen eine Disharmonie, gut hörbar für den aufmerksamen Zuhörer. Was steht denn nun da drin?

Besprechung Das dritte Buch Mose bietet eine Anleitung zur Wiedergutmachung, von einfachen bis zu schweren Vergehen. Als alttestamentliches Buch spricht es natürlich über die Art und Weise von Opfergaben, die es braucht, um etwas gut zu machen. Wenn man zum Beispiel aus Versehen einen Fehler begangen hat. Das Gegenteil wäre dann, einen Fehler, einen Schaden absichtlich verursachen. Da drin stehen aber auch die Regeln für die Priester, eine Anleitung von A-Z für den Opferdienst. Von den Kleidern bis zur Annäherung an das Heilige Zelt, die Stiftshütte. Praktisch wird es dann, wenn das dritte Buch Mose verklickert, was sich das Volk Gottes von der Natur nehmen darf. Es schlägt auch vor, Sorge um die Natur zu tragen. Noch praktischer, wenn Leviticus erzählt, wie man mit Kranken und Geheilten umgehen soll. Weiterhin gibt der jüdische Kodex natürlich eine Anweisung für die in heutiger Zeit zu wichtig gewehrtete Sache, den Sex. Es behandelt weiterhin Feiertage und Feste. Zuletzt gibt es eine Erklärung, wie der Chef mit seinen Arbeitern umgehen soll, nämlich ohne herabwürdigende Knebelverträge.

So ist das dritte Buch Mose vor allem eins, eine Hilfe für das geimeinsame Leben im Alltag. Der Drohfinger des „du sollst“, kommt da nicht vor. Es zeigt da zwar die Konsequenzen für ein Fehlverhalten, zeigt aber auch den Ausweg. Eine Krankheit, ein Fehlverhalten, eine Sünde, wie es die Bibel sagt, ist darum vor allem eins, eine Chance zurückzufinden. Eine Chance für uns als Menschen das Wesentliche zu entdecken und dahin zu gelangen, wo das Leben sein sollte. Eine Chance, das persönliche Leben dahin zu gestalten, um einen menschenfreundlichen Beitrag für das moderne Abendland zu leisten. Die Bibel ist geschrieben, um uns zum Kern, zu den Wurzeln unseres nationalen Verhaltenskodexes zu führen.

Es ist die Liebe Gottes zu seiner Schöpfung, wie es die Bibel beschreibt, aus der das Verständnis der Menschlichkeit kommt. Diese Zuwendung ist ein Geschenk, wir können sie uns nicht selber holen, oder erarbeiten. Darum ist es auch nicht der Verstand, dem wir die Menschlichkeit verdanken. Er ist vielmehr dazu da, die Dinge, alle Dinge, einzuordnen. Auch die Übernatürlichen. Wir sollen ihn benützen, um kausale Zusammenhänge zu erklären. Eine andere Barriere, die uns oft von Gott fern hält ist die Religion. Religion kann man alles nennen, alle Bestrebungen, auch die christliche, die ein Gedankengebäude anbieten, um den Weg nach oben in den Himmel zu finden. Der Unterschied  zwischen Evangelium und Religion ist ein entscheidender Faktor. Er ist die Basis zur Beantwortung letzter Fragen.

Hier in dieser Rede soll der kleine Exkurs vor allem eines zeigen. Das ist, wohin der Mensch gehen kann, wenn alles zusammenbricht. Wenn die Hilfe der Menschen zu Ende ist. Wenn ihr Wirken, das der Menschen, ihren Lauf vollendet hat und nur noch das Prinzip Hoffnung Erleichterung verschafft. Der Buchdruk hat der Reformation der Kirche zum Durchmarsch verholfen. Aufklärung hat Licht in die dunklen Ecken des Aberglaubens gebracht. Doch nicht nur darum, um den ganzen Glauben zu verwerfen. Darum, man lese die Bibel, man gehe in eine Kirche und man höre, was Gott sonst noch sagen könnte. Dies in einer Zeit, da gerade eine Seuche die Komfortzone aller Bürger mal tüchtig durchrüttelt. Es gibt dann ja noch andere Möglichkeiten. Alleine wandern, pilgern, oder so was. Oder eine Diskussionssendung auf SRF, statt einem Unterhaltungsprogramm. Das Fazit zu dieser Rede lautet so eifach wie gewöhnlich. Die Wege die zu einer einfache Antwort führen sind viele. Jetzt ist die Zeit, da wir sie gehen sollten.

blogunkel

 

das zweite buch mose: eine interpretation auf seitentrotter

Posted in buchinterpretationen on März 3rd, 2020

Die Volxbibel/ Volxbibel – Wiki/ Volxbibel auf Wiki/ c 2009 Pattloch Verlag/ übersetzt von Martin Dreyer/ Band eins: von Mose bis Buch Esther/  Pfad zu 1.Mose/ hier 2.Mose S.80 Kp.40/ ganzes softfax S.895

Die Bibel, Das Buch der Bücher

40 Schreiber zeichnen sich für die insgesamt 66 Bücher der Bibel verantwortlich. Es sind 39 im alten und 27 im neuen Testament. Ein Werk, je nach Ausgabe, mit bis zu 2000 Seiten. Seit es die Druckerpresse gibt, das meist gelesene Buch. Ein Bestseller auf den Hitlisten der modernen Welt. Übersetzt in schon beinahe jede bekannte Sprache. Darin enthalten, die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis zum allerletzten Ende. Dabei den Focus auf das Upcoming vieler, es sei positiv oder negativ. Von Mose, bis zur Offenbarung!

 

Der Dirigent und das Orchester

Das zweite Buch Mose, auch Exodus genannt

Rückblick Das erste Buch Mose ist das erste Buch in der Bibel. Es erzählt von den Anfängen der Welt sowie von den Anfängen mit der Schöpfung. Sündenfall, Verheissung eines neuen Landes, erste Verträge und eine grosse Hungersnot, sind die Themen, die es prägen. Die Kinder Abrahams heissen nun Israel. Allerdings sind sie fern des verheissenen Landes. Sie sind im heutigen Ägypten, krampfen für den Pharao, lassen Blut für einen fremden Gott.

Besprechung Das zweite Buch Mose beginnt mit der harten Auseinandersetzung zwischen dem Volk Israel und den Ägyptern. Die Jahre des Friedens sind vorbei. Ein neuer Pharao ist am Drücker, und er legt die Söhne und Töchter Abrahams an die Sklavenleine. Da erscheint Mose, zu dem  Gott aus einem brennenden Dornbusch über einen Auftrag redete. „Geh dorthin zurück, wo du her kommst und befreie mein Volk!“

So muss denn der Pharao die bitterste Lektion seines Lebens lernen. Es ist nicht gut Brötchen essen mit einem Gott, dessen Plan man nicht befürwortet. Es ist nicht gut Spiele spielen, mit einem Gegner, der die Regeln festgelegt hat. Nicht gut in einem Orchester zu spielen, wenn man die Harmonie des Dirigenten nicht umsetzen will.

Da ist Mose, zur Hand einen Stab und die Hilfe von Aaron, der für ihn das Reden übernimmt. Vor sich den störrischen Pharao, hinter sich ein bockendes Volk. 10 katastrophale Ereignisse lang hält der Herrscher von Ägypten die Grenzen gesperrt. Das Volk der Juden muss bleiben, für ihn die Ziegel für die Bauten brennen. Wohin käme er, liesse er seine Zwangsarbeiter ziehen? Sein Volk müsste einspringen, mögen so die Gedanken gewesen sein. Wer lässt sich schon gerne seine besten Pferde ausspannen, erst recht, wenn er mit ihnen machen kann was er will und leichte Beute hat.

Die letzte Plage? Die Sturheit des Herrschers hat Gott zur letzten Handlung, zu der es vermutlich nie hätte kommen sollen, getrieben. Es heisst da zwar, Gott selber hätte das Herz des Pharaos verstockt, aber doch nur weil der Schöpfer nie gegen den Willen eines Menschen handeln kann. Erstgeborene sterben, überall Blut, Schock und Entsetzen.

Das Volk des Herrn wird schliesslich gebeten, endlich zu gehen. Sie bekommen noch viele Kostbarkeiten mit auf den Weg. Aufgebrochen wird früh am Morgen. Dabei ist Kind und Kegel. Mit Kegel ist hier gemeint: Alte, Kranke, Kinder, Tiere, Familien, Männer, Dichter, Krieger, Bauern, Haushalt und Verpflegung. Sie verlassen das Land am Nil. Hey, das war jetzt nach beinahe 400 Jahren ihre Heimat. Nun sind sie aber ein Volk auf Reisen, ohne Möglichkeit zur Umkehr. Hinter sich eine Armee des Schreckens, vor sich keine wirkliche Ahnung über das Ziel des Weges. Da war zuvorderst Mose und am Tag eine Säulenwolke, nachts eine aus Feuer. Das Zeichen Gottes. Aber wohin gingen sie wirklich? Nicht den geraden Weg zum heutigen Israel. Nachdem das Volk das Schilfmeer trocken durchquerte, in dem die Streitmacht des Pharao baden ging, zogen sie erstmal einen langen Bogen, hinein, mitten in Wüste. Dort an einen Berg, den man Sinai nennt.

Die Geschichte geht dann weiter, dass Mose auf dem Berg die Regeln für das künftige Zusammenleben erhält. Erste Unruhen, Unglauben und Misstrauen bringen Teile der Juden aus dem Tritt. Das Volk murrt, wir hatten es in Ägypten viel besser. Mose zertrümmert die 10 Gebote. Dann bekommt er einen neuen Auftrag. Die Israeliten brauchen Kultur, eine neue Lebensweise. Ausgerichtet nach den Anweisungen des Herrn. Die Stiftshütte wird geplant  und aufgebaut. Das Volk hat sich am Sinai, in der Wüste eingerichtet. Es muss sich neu ordnen, und das braucht seine Zeit.

blogunkel für das team fantaster

die bibel, das 1.buch mose, besprochen auf seitentrotter

Posted in buchinterpretationen on Januar 20th, 2020

Die Volxbibel/ Volxbibel – Wiki/ Volxbibel auf Wiki/ c 2009 Pattloch Verlag/ übersetzt von Martin Dreyer/ Band eins: von Mose bis Buch Esther/ 1.Mose: 50 Kapitel, 97 S./ ganzes softfax S.895

Die Bibel, das Buch der Bücher

40 Schreiber zeichnen sich für die insgesamt 66 Bücher der Bibel verantwortlich. Es sind 39 im alten und 27 im neuen Testament. Ein Werk, je nach Ausgabe, mit bis zu 2000 Seiten. Seit es die Druckerpresse gibt, das meist gelesene Buch. Ein Bestseller auf den Hitlisten der modernen Welt. Übersetzt in schon beinahe jede bekannte Sprache. Darin enthalten, die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis zum allerletzten Ende. Dabei den Focus auf das Upcoming vieler, es sei positiv oder negativ. Von Mose, bis zur Offenbarung!

 

Von der Panik bis zum Orchester

Das erste Buch Mose, auch Genesis genannt

Das erste Buch Mose erzählt die Geschichte der Erde. Nachdem Gott für Ordnung unter den Elementen gesorgt hat, kreiert er alle Lebewesen. Dabei kann hier ruhig ausser Acht gelassen werden, wie lange dies wohl gedauert hat. Denn wissenschaftliche Forschung und die Bibel selber geben hier keinen klaren Beweis. Wenn die Schrift sagt, Gott habe an einem Tag den Wassern die Grenzen gesetzt, so wissen wir eben nicht, wie lange dieser Tag dauerte. Gott selber sorgte für Ordnung, schaute, dass seine Schöpfung zusammenspielt wie die Töne in einem Orchester.

Er setzte den Menschen in den Garten, den wir unter dem Namen Eden kennen. Ein entsprechendes Gegenüber wurde ihm beiseite gestellt, die erste Frau. Ein Mythos, ein Märchen, oder doch die ultimativ wahre Geschichte? An dieser Stelle verweise ich an jenen Musiker, an den der Titel dieser Story erinnert, Udo Lindenberg. Er soll in einem Interview mal gesagt haben, er glaube eher an die biblische Version, als an die Evolution, weil sie ihm irgendwie vertrauenswürdiger erscheine. So auf jedenfall, darf der Leser diese Aussage interpretieren. Und dem kann man nur zustimmen.

So weit, so gut. Denn bald kehrte, ausgelöst durch den Menschen, wieder Chaos ein. Panik machte sich im gut orchestrierten Zusammensein aller Dinge breit. Der Mensch musste Eden verlassen. Fortan lebte er unter härteren Bedingungen. Hatte er in Eden alles was es zum Leben brauchte umsonst, musste er sich jetzt darum bemühen. So enthält das erste Buch Mose die Geschichte jener, die aus dem Paradies vertrieben wurden. Und es endet mit den Begebenheiten um einen Nachkommen Jakobs, der es in Ägypten zum Berater des Pharao schaffte.

Der Leser kann Abraham begegnen, der von Gott auf eine lange Reise geschickt wurde und den man den Vater aller Glaubenden ruft. Isaak, seinen Sohn, der als Opfergabe beinhahe auf dem Altar landete. Jakob, der mit dem Herrn kämpfte, und der dann Israel genannt wurde. Zwölf Brüder, die den Jüngsten aufgrund seiner ständigen Träumereien in eine Grube warfen. Nicht zu vergessen Kain und Abel und den Brudermord. Noah und der hunderte Meter lange Kasten, den man Arche nannte. Viele andere, bemerkenswerte Schicksale. Heute würde man sie Freaks rufen, denn sie waren Menschen, die entgegen den Gepflogenheiten der umliegenden Völkerschaften lebten. Menschen, die nach dem Segen Gottes trachteten.

Das Land, in dem sie wandelten, war Kanaan. Jetzt für sie noch ein Durchgangsland, später jedoch, sollten sie es besitzen, so die Verheissung. Sie sollten schlussendlich als Nation hier einziehen. Das erste Buch Mose erzählt darum vor allem jene Geschichten, die für die Erfüllung der Verheissung wichtig waren. Und sie nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn die heiligen dieser Tage manchmal mit unlauteren Methoden zu Werke gingen. Als dann eine Hungersnot über das Land kommt, senden die Nachkommen Abrahams eine Delegation an den Hof von Ägypten. Dort ist Josef zum Finanzminister aufgestiegen. Er lässt die ganze Familie zu sich kommen. Die Menschen übrigens, konnten sie am Anfang der Bibel beinahe tausend Jahre alt werden, wurden jetzt noch etwa hundert Jahre alt. Josef stirbt mit hundertzehn Jahren. Eine neue Geschichte beginnt.

für das team fantaster: sir starkweis

k.mays friede auf erden, bd 30 der gesammelten werke

Posted in buchinterpretationen on Januar 1st, 2020

Karl May/ WikiMay/ Und Friede auf Erden 1958 c Karl-May-Verlag Bamberg/ Band 30 der gesammelten Werke/ Kartenzusatz/  grünes Stoff hardfax S.590

Übermorgen: Treffpunkt Frieden?

Einleitung Was würde Karl May sagen, träfe er heute sein Buch „Und Friede auf Erden“ auf dem Blog Seitentrotter? Hat sich die Menschheit endlich weiterentwickelt? Aus irdischen Gefilden empor in eine lichte, himmlische Welt? Wie haben die Nationen die Friedensfrage gelöst?  Karl May würde sich eifrig drehen und wenden um zu sehen, was aus seinen Friedensgedanken geworden ist. Als Mensch und Autor hat er sich entwickelt, stellt in Band 30 seine pazifistischen Ideen seinem immer noch breiten Anhang vor.

 

Einführung Über viele Zeilen ritt May mit Winnetou über die Steppe und das Felsengebirge. Mit seinem braven Hadschi Halef Omar durch die Wüste und so manches Wadi. Immer darauf bedacht, verfeindete Stämme ohne Blutvergiessen zu versöhnen und Schurken mit Geduld zur Vernunft zu bringen. Nun, da er über etliche gesammelte Werke in handlungsstarker Manier viele Male Frieden gestiftet hatte, gibt er in seinem Alterswerk Auskunft über seine wahren Motive. In Band 30 fährt er gleich drei erklärungsmächtige Geschütze auf: Der hochmütige Westen muss erzittern und seine zivilisatorischen Absichten offenlegen, das Geschoss des religiösen Wahns mit humanitärer Verteidigung zunichte gemacht werden, persönliche Vorurteile, geschürt durch nationalen Stand, vorsichtig aber gezielt entlarvt werden.

 

Handlung Die Reise beginnt am Tor zum Orient, in Kairo. Charley begegnet dort den Hauptfiguren der Geschichte, dem amerikanischen Missionar Waller und seiner Tochter, dem ägyptischen Diener Sejjid Omar und auf zwei geheimnisvolle Chinesen, Fu und Tsi. Später dann findet noch Old England, in der Person von Sir Raffley und seinem Neffen, dazu. Wer nun eine abenteuerlastige Story erwartet, wird enttäuscht. Zwei bis drei Handlungen, die durch Aktion Spannung erzeugen, dann ist Schluss. Anhand der Route, die Charley auf dem Seeweg von Kairo nach Indien, Sumatra und China führt, referiert Karl May in ausladender Weise und mit treffendem Blick die Differenzen zwischen Religionen, Nationen und Kulturen.

Dies tut er anhand der Person des körperlich und geistig kranken Missionars Waller. Karl May verfasst ein Gedicht mit christlichem, menschenfreundlichen und -liebenden Inhalt. Dies fällt der Tochter des Missionars in die Hände, und das Gedicht dient infolge als Grundlage zur völligen Genesung des Missionars. Das grosse Finale findet in China statt. May erzählt von einem grossen Bund der Menschenliebe, der seinen Ursprung im heidnischen China hat. Dabei beschreibt er so nebenbei, durch welchen gemeinsamen Nenner sich die Religionen einigen könnten. Es ist ein Prinzip der Menschenliebe, beschrieben vor mehr als hundert Jahren.

 

Besprechung Wenn man Karl May kennt, viele seiner Bücher gelesen hat, so weiss man, dass man durch die Personen der Geschichte viel über seine eigene Person lernen kann. In diesem Fall gibt der Autor ziemlich deutliche Hinweise, wie er sich entwickelt hat, und was der Leser von ihm noch erwarten konnte, damals, vor etwa hundert Jahren.

Wir sehen da einen Sir John Raffley, einen eingemachten Engländer der noblen Sorte. Er hat sich auf seinen weiten Reisen eine Chinesin angelacht und hat sich dadurch mächtige Gegner geschaffen. Indem er durch die Heirat mit einer vermeintlichen Heidin den standesgemässen Graben überwindet, hat er ein nationales Vorurteil überwunden. In einer Wette setzt er darauf hin sein ganzes Vermögen. Wir sehen darin einen May, der sich einer Menschenliebe nicht nur geöffnet hat, sondern sie auch praktiziert.

Wir sehen da den Diener Charleys, der ein Sprachgenie ist. Karl May mimt in seiner Geschichte immer noch die Hauptperson, ist aber nicht mehr der fremde Alleskönner, der Übergrosse Effendi aus dem Abendland.  Überall wo der Diener mit seinem Herrn hinkommt, lernt er die fremden Worte. Sein Kopf ist daher der Behälter für einen bunten Mischsalat. May gibt zu, sein Diener konnte nicht wirklich die Sprachen, die er immer wieder behauptet hat, zu können. Dabei ist der Sejjid ein grundehrlicher Kerl. Der durch die Menschenliebe seines Sihdi die Fährte seiner angestammten Religion verlässt. Ein Hinweis, wie Karl May selber einst durch Seelsorge Nächstenliebe empfangen konnte, und wie er mit den Sprachen umging.

Wir sehen da den Neffen Sir John Raffleys, den ein standesgemässes Vorurteil hoch über andere Nationen erhebt. Ein fataler Fehler, wie uns May in Friede auf Erden warm zu berichten weiss. Denn der Neffe erlebt infolge auf der Reise nach dem fernen Osten einen menschlichen Misstritt nach dem andern. Die er mit seinem Stand zu erschlagen suchte, fangen seinen Hieb mit erstaunlich einfacher Leichtigkeit ab. Diese Heiden, Tempelpriester und Frauen bringen es fertig, dass der vornehme Engländer sich ans Herz greift, und die gehegten Vorurteile als das erkennt, was sie sind, nämlich übergrosse drohende Schatten. Darin kann der geneigte Leser erkennen, was May schon immer predigte, durch alle Geschichten. Es ist dies der Wert des Menschen, egal welchen Standes, Volkes, oder welcher Nation.

Dann sehen wir da Dilke, den Zivilisatoren. Er will das vermeintlich Richtige des Westens dem Osten aufdrücken. Er ist der Anführer eines Aufstandes gegen den Bund der Menschenliebe. Karl May wirft ihn am Schluss der Erzählung in den Abgrund. Ein Hinweis, dass er selber, Karl May, seine alte Gesinnung, alles was sie beinhaltete, als gestorben betrachtete. Nach seinen eigenen Worten waren die Abenteuergeschichten der ersten Stunde nur der Anfang, die Übung, für das was nun kommen soll. Für die abschliessenden, erklärenden Gedanken, die sein gesamtes Werk in ein humanistisches Licht der Menschliebe rücken soll.

 

Fazit Nur wenig hat sich verändert, seit May diese Worte geschrieben hat. Friede zwischen den Nationen? Wir warten auf Übermorgen. May ist natürlich ein Kind seiner Zeit. Er hat darum nicht die Klimaprobleme diskutiert. Aber er hat, und das in einer für die heutige Zeit immer noch ansprechenden Sprache, eine fundamentale Frage gestellt. Wie, auf welcher Basis, könnte Friede zwischen den Völkern sein? Die Antwort, würden die Mächtigen auch nur den Glimmer einer Sekunde erwägen, sie haben zu wollen, würde doch einiges ändern. „Bringt Liebe nur!“ dichtet da May in seinem Gedicht. An gelebter Liebe, daran, würden die Nationen sich darum bemühen, würden so einige unmoralische und gewinnorientierte  Absichten hängen bleiben.

 

Empfehlung Karl May, auch sein Alterswerk, kann man durchaus wieder mal lesen. Tipp: nicht irgendwann, sondern am besten zu einer christlichen Festzeit, wie Weihnachten, oder Ostern, einfach dann, wenn die Stimmung festlich ist. Denn, auch daran lässt Karl May keinen Zweifel, würden wir die Bibel kennen, wüssten wir, was der Grund dessen ist, was er Menschenliebe nennt.

 

Für das Team fantaster: pilger jack

 

krimi: der wille des volkes von ch.lewinsky, eine rezension

Posted in buchinterpretationen on Dezember 4th, 2019

Charles Lewinsky/ Lewinsky auf Wiki/ Der Wille des Volkes c dtv 2019/ Ein Schweizer Regionalkrimi/ softfax S.384

Politiker Wille unter der Krimiwelle

 

Einleitung Was unterscheidet eigentlich das Groschenheft Jerry Cotton von den anderen Krimis? Die Antwort ist so banal wie grundsätzlich, denn es ist nur die Platzierung eines Verbrechens. JC und sein Kollege Phil Decker sind nämlich meist dem organisierten Verbrechen auf der Spur, emotional, stilsicher, wortgewandt. Alle anderen, der grössere Haufen der Ermittler, die hauptsächliche literarische Sparte Krimi, nimmt sich mehr den verwerflichen Taten einzelner Bürger an. Einer davon ist Charles Lewinsky, freier Autor und Dramaturg, der sich in eigenen Worten, wohl an den einzigen Krimi, den er je schrieb, gemacht hat: Der Wille des Volkes, aus dem Jahr 2017.

 

Handlung  Der sich im Unruhestand befindliche, pensionierte Journalist, Kurt Weilemann, hat noch nichts von seinem Berufsinstinkt eingebüsst. Ein täglicher Frust, dass  er nur noch als Texter für Nachrufe benötigt wird. Dann jedoch wird ein Berufskollege tot aufgefunden, und Weilemann mag dem Bericht der Polizei keinen Glauben schenken. Selbstmord! Nicht dieser Kollege, denkt Weilemann, und macht sich auf den Weg seiner journalistischen Spürnase zu folgen. Dabei stösst er auf so einige Ungereimtheiten. Eine geheimnisvolle Frau, die angibt, ihm helfen zu wollen; ein störrischer Sohn, dem er eigentlich nicht begegnen will; ein kauziger Autor, der sich in einer Seniorenresidenz versteckt. Die Nachforschungen führen Weilemann direkt in das undurchdringliche Dickicht einer von langer Hand geplanten Parteistrategie. Was hätte verschwiegen bleiben sollen, tanzt dem altersmüden Journalisten zuweilen einen ganz gehörigen Tango. Die Indizien werfen ein neues Licht auf einen tief in der Vergangenheit verorteten Fall. Weilemann ist auf der Spur, denn die Kratzer an diesem vergangenen Fall haben sein Interesse für eine gute Story geweckt.

Besprechung Der Wille des Volkes ist die „One-Man-Show“ eines pensionierten Journalisten. Weilemann lebt zurück- und auf sich selbstbezogen in einer Wohnung, die er sich gerade noch leisten kann. Redaktionen denken nicht mehr an ihn, ausser wenn es um Nachrufe geht. Dabei ist Weilemann, zumindest was den Geist betrifft, noch Fit, sieht sich dauernd Wortbilder auf den Gehalt prüfen. Jedoch ist sein Beziehungsnetz arg im Eimer. Er muss sich fragen, warum er von den meisten seiner ehemaligen Kollegen nicht mehr weiss, als den Namen. Aber vor allem nagt es an seinem Berufsstolz, dass er nicht mehr richtig gebraucht wird. Dabei ist er ein Journalist alter Schule, weiss durchaus noch richtig von falsch zu unterscheiden, zumindest wenn man die Fakten zu einem Fall genau betrachtet. Wie bei Derendinger, als man ihn tot aufgefunden hat.

Dabei beschreibt Charles Lewinsky ein dystopisches, düsteres Zürich. Es ist eine dem rechten Flügel verschriebene Partei, die im ganzen Land den politischen Willen diktiert. Im Namen des Volkschutzes wird der Bürger überwacht. Es hat Kameras an allen Ecken und Winkeln. Autos und Busse fahren selber, das Leben ist von den Strassen verschwunden.

Auf dieser Basis jagt Charles Lewinsky die Hauptfigur, Weilemann, durch die Strassen Zürichs. Weilemann ist kein Held, keine heroische Identitätsfigur. Vielleicht am besten vergleichbar mit Spider Man. Er ist ein normaler Mann, gebissen von einem übergrossen Arbeitsreflex, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, wenn man sie partout verheimlichen will. In seiner Rolle gezeichnet als ein alter, gebrechlicher Mann, dem man nichts mehr zutraut, wenn man ihn sieht.

Dabei wird der Protagonist getragen von einem Plot, der wie eine Welle ist, von klein zu gross, und trifft sie auf den Strand, vermag sie auch noch das kleinste Sandkorn umzudrehen. Eine feine Klinge führt der Autor, um ein anderes Bild zu gebrauchen, und lässt die Spannung steigen. Kapitel um Kapitel, auch das sei zu erwähnen, sie kommen in der Eröffnung ohne verträumte Stimmungsbilder aus, steigt der Autor in die Hosen, fügt der Handlung Schicht um Schicht die nächste Erkenntnis zu. Bingo, der beflissene Leser muss innehalten, verträumt zum Fenster rausschauen, und die vertrackten Verhältnisse in der Welt anhand des Romans bedenken.

Fazit und Empfehlung Der Plot lebt von einer durchdachten, krimiwürdigen Handlung, hat aber in Weilemann einen zwar intellektuellen, aber altersschwachen Charakter. Kein Tempo, keine Action in der Ermittlung, jedoch scharfsinnig in der Suche nach Fakten. Das Team Fantaster hat entschieden, es einen nostalgisch angehauchten, dystopischen Politkrimi zu nennen. Gut zu lesen als Zusatzlektüre zur Zeitung, und witzig für solche, dem Journalistengenre verhaftete.

psychodoc für das team fantaster