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Leviticus: das dritte Buch Mose interpretiert auf seitentrotter

Posted in buchinterpretationen on März 30th, 2020

Die Volxbibel/ Volxbibel – Wiki/ Volxbibel auf Wiki/ c 2009 Pattloch Verlag/ übersetzt von Martin Dreyer/ Band eins: von Mose bis Buch Esther/  Pfad zu 1.Mose/ Pfad zu 2.Mose/ hier 3..Mose S.54 Kp.27/ ganzes softfax S.895

Die Bibel, Das Buch der Bücher

40 Schreiber zeichnen sich für die insgesamt 66 Bücher der Bibel verantwortlich. Es sind 39 im alten und 27 im neuen Testament. Ein Werk, je nach Ausgabe, mit bis zu 2000 Seiten. Seit es die Druckerpresse gibt, das meist gelesene Buch. Ein Bestseller auf den Hitlisten der modernen Welt. Übersetzt in schon beinahe jede bekannte Sprache. Darin enthalten, die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis zum allerletzten Ende. Dabei den Focus auf das Upcoming vieler, es sei positiv oder negativ. Von Mose, bis zur Offenbarung!

 

Partitur für das Leben

Leviticus oder das dritte Buch Mose interpretiert auf seitentrotter

Rückblick Das erste Buch Mose, die Genesis, erzählt von der Enstehung der Welt und der Menschen. Kein anderes Volk kann ein Werk in diesem Umfang aufweisen. Man muss es darum auch als das vollkommenste und glaubwürdigste Dokument bezeichnen. Das zweite Buch Mose gewährt einen Blick auf jenes Volk, dass einst mit Sack und Pack aus Ägypten ausgezogen ist. Geleitet von Gott persönlich, kämpfte sich Israel durch die Wüste. Es war eine Zeit der Neufindung. Von der Regelung des Lebens erzählt nun Band 3, Leviticus.

Einleitung Gott hatte das Volk, sein Volk, wie er es so gern nennt, aus Ägypten geführt, nicht um es jetzt ohne Versorgung zu lassen. Manna für den Leib, neue Regeln für das Zusammenleben waren angesagt. Alte Lebensweisen mussten bleiben wo sie herkamen, weitab in Ägypten. Weit weg dünken uns als moderne Gesellschaft auch die Gesetze, die in der Bibel stehen. Gefühlt gehören die weit in die Vergangenheit, sind Anweisungen aus einem fremden, religiösen Buch, sind rückständig und haben mit dem Leben hier nichts zu tun. Das Argument, das schlagende ist natürlich, die Kultur, sie ist jetzt eine andere, und zwar völlig. Sie hat sich doch verändert, sie hat sich entwickelt. Das kann man oder muss man auch durchaus in dieser Weise einordnen. Die Kultur war eine andere, weit ab von heute, fern von uns. Eines ist jedoch durch alle Zeiten immer gleich. Es sind die Auswirkungen von menschlichem Verhalten.

Geblieben, oder respektive immer da und bei allen Völkern jedoch unterschiedlich, wenn auch manchmal  nur mit feinen Unterschieden, ist der Kodex. Jedes Volk hat einen Kodex, eine Sammlung von Verhaltensregeln, das gute und schlechte Taten unterscheidet. Wenn wir an die Bibel denken, denken wir jedoch automatisch an die „du-sollst-Regel“. Da waren doch in diesem Buch die 10 Gebote. Diese totalen Stimmungskiller, brauchbar nur für hartgesottene Christen. Ist das so? Im dritten Buch Mose sind es weit mehr als die 10 Gebote, die das Leben regeln. Es ist auch nicht von den „Muss-Regeln“ die Rede. Es sind eher genaue Anweisungen, eine Hilfe für ein Volk, das sich neu finden muss. Das Volk Israel auf der grossen Tour zwischen Ägypten und dem verheissenen Land braucht diese Hilfe, will es das Ziel erreichen. Um es mit dem Bild der Partitur, das ist ein geschriebener Notensatz, ein Lied, zu sagen, Gott als der Schreiber dieser Partitur hat die Melodie festgelegt. Gute Töne unterstützen nun dieses Lied, schlechte erzeugen eine Disharmonie, gut hörbar für den aufmerksamen Zuhörer. Was steht denn nun da drin?

Besprechung Das dritte Buch Mose bietet eine Anleitung zur Wiedergutmachung, von einfachen bis zu schweren Vergehen. Als alttestamentliches Buch spricht es natürlich über die Art und Weise von Opfergaben, die es braucht, um etwas gut zu machen. Wenn man zum Beispiel aus Versehen einen Fehler begangen hat. Das Gegenteil wäre dann, einen Fehler, einen Schaden absichtlich verursachen. Da drin stehen aber auch die Regeln für die Priester, eine Anleitung von A-Z für den Opferdienst. Von den Kleidern bis zur Annäherung an das Heilige Zelt, die Stiftshütte. Praktisch wird es dann, wenn das dritte Buch Mose verklickert, was sich das Volk Gottes von der Natur nehmen darf. Es schlägt auch vor, Sorge um die Natur zu tragen. Noch praktischer, wenn Leviticus erzählt, wie man mit Kranken und Geheilten umgehen soll. Weiterhin gibt der jüdische Kodex natürlich eine Anweisung für die in heutiger Zeit zu wichtig gewehrtete Sache, den Sex. Es behandelt weiterhin Feiertage und Feste. Zuletzt gibt es eine Erklärung, wie der Chef mit seinen Arbeitern umgehen soll, nämlich ohne herabwürdigende Knebelverträge.

So ist das dritte Buch Mose vor allem eins, eine Hilfe für das geimeinsame Leben im Alltag. Der Drohfinger des „du sollst“, kommt da nicht vor. Es zeigt da zwar die Konsequenzen für ein Fehlverhalten, zeigt aber auch den Ausweg. Eine Krankheit, ein Fehlverhalten, eine Sünde, wie es die Bibel sagt, ist darum vor allem eins, eine Chance zurückzufinden. Eine Chance für uns als Menschen das Wesentliche zu entdecken und dahin zu gelangen, wo das Leben sein sollte. Eine Chance, das persönliche Leben dahin zu gestalten, um einen menschenfreundlichen Beitrag für das moderne Abendland zu leisten. Die Bibel ist geschrieben, um uns zum Kern, zu den Wurzeln unseres nationalen Verhaltenskodexes zu führen.

Es ist die Liebe Gottes zu seiner Schöpfung, wie es die Bibel beschreibt, aus der das Verständnis der Menschlichkeit kommt. Diese Zuwendung ist ein Geschenk, wir können sie uns nicht selber holen, oder erarbeiten. Darum ist es auch nicht der Verstand, dem wir die Menschlichkeit verdanken. Er ist vielmehr dazu da, die Dinge, alle Dinge, einzuordnen. Auch die Übernatürlichen. Wir sollen ihn benützen, um kausale Zusammenhänge zu erklären. Eine andere Barriere, die uns oft von Gott fern hält ist die Religion. Religion kann man alles nennen, alle Bestrebungen, auch die christliche, die ein Gedankengebäude anbieten, um den Weg nach oben in den Himmel zu finden. Der Unterschied  zwischen Evangelium und Religion ist ein entscheidender Faktor. Er ist die Basis zur Beantwortung letzter Fragen.

Hier in dieser Rede soll der kleine Exkurs vor allem eines zeigen. Das ist, wohin der Mensch gehen kann, wenn alles zusammenbricht. Wenn die Hilfe der Menschen zu Ende ist. Wenn ihr Wirken, das der Menschen, ihren Lauf vollendet hat und nur noch das Prinzip Hoffnung Erleichterung verschafft. Der Buchdruk hat der Reformation der Kirche zum Durchmarsch verholfen. Aufklärung hat Licht in die dunklen Ecken des Aberglaubens gebracht. Doch nicht nur darum, um den ganzen Glauben zu verwerfen. Darum, man lese die Bibel, man gehe in eine Kirche und man höre, was Gott sonst noch sagen könnte. Dies in einer Zeit, da gerade eine Seuche die Komfortzone aller Bürger mal tüchtig durchrüttelt. Es gibt dann ja noch andere Möglichkeiten. Alleine wandern, pilgern, oder so was. Oder eine Diskussionssendung auf SRF, statt einem Unterhaltungsprogramm. Das Fazit zu dieser Rede lautet so eifach wie gewöhnlich. Die Wege die zu einer einfache Antwort führen sind viele. Jetzt ist die Zeit, da wir sie gehen sollten.

blogunkel

 

das zweite buch mose: eine interpretation auf seitentrotter

Posted in buchinterpretationen on März 3rd, 2020

Die Volxbibel/ Volxbibel – Wiki/ Volxbibel auf Wiki/ c 2009 Pattloch Verlag/ übersetzt von Martin Dreyer/ Band eins: von Mose bis Buch Esther/  Pfad zu 1.Mose/ hier 2.Mose S.80 Kp.40/ ganzes softfax S.895

Die Bibel, Das Buch der Bücher

40 Schreiber zeichnen sich für die insgesamt 66 Bücher der Bibel verantwortlich. Es sind 39 im alten und 27 im neuen Testament. Ein Werk, je nach Ausgabe, mit bis zu 2000 Seiten. Seit es die Druckerpresse gibt, das meist gelesene Buch. Ein Bestseller auf den Hitlisten der modernen Welt. Übersetzt in schon beinahe jede bekannte Sprache. Darin enthalten, die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis zum allerletzten Ende. Dabei den Focus auf das Upcoming vieler, es sei positiv oder negativ. Von Mose, bis zur Offenbarung!

 

Der Dirigent und das Orchester

Das zweite Buch Mose, auch Exodus genannt

Rückblick Das erste Buch Mose ist das erste Buch in der Bibel. Es erzählt von den Anfängen der Welt sowie von den Anfängen mit der Schöpfung. Sündenfall, Verheissung eines neuen Landes, erste Verträge und eine grosse Hungersnot, sind die Themen, die es prägen. Die Kinder Abrahams heissen nun Israel. Allerdings sind sie fern des verheissenen Landes. Sie sind im heutigen Ägypten, krampfen für den Pharao, lassen Blut für einen fremden Gott.

Besprechung Das zweite Buch Mose beginnt mit der harten Auseinandersetzung zwischen dem Volk Israel und den Ägyptern. Die Jahre des Friedens sind vorbei. Ein neuer Pharao ist am Drücker, und er legt die Söhne und Töchter Abrahams an die Sklavenleine. Da erscheint Mose, zu dem  Gott aus einem brennenden Dornbusch über einen Auftrag redete. „Geh dorthin zurück, wo du her kommst und befreie mein Volk!“

So muss denn der Pharao die bitterste Lektion seines Lebens lernen. Es ist nicht gut Brötchen essen mit einem Gott, dessen Plan man nicht befürwortet. Es ist nicht gut Spiele spielen, mit einem Gegner, der die Regeln festgelegt hat. Nicht gut in einem Orchester zu spielen, wenn man die Harmonie des Dirigenten nicht umsetzen will.

Da ist Mose, zur Hand einen Stab und die Hilfe von Aaron, der für ihn das Reden übernimmt. Vor sich den störrischen Pharao, hinter sich ein bockendes Volk. 10 katastrophale Ereignisse lang hält der Herrscher von Ägypten die Grenzen gesperrt. Das Volk der Juden muss bleiben, für ihn die Ziegel für die Bauten brennen. Wohin käme er, liesse er seine Zwangsarbeiter ziehen? Sein Volk müsste einspringen, mögen so die Gedanken gewesen sein. Wer lässt sich schon gerne seine besten Pferde ausspannen, erst recht, wenn er mit ihnen machen kann was er will und leichte Beute hat.

Die letzte Plage? Die Sturheit des Herrschers hat Gott zur letzten Handlung, zu der es vermutlich nie hätte kommen sollen, getrieben. Es heisst da zwar, Gott selber hätte das Herz des Pharaos verstockt, aber doch nur weil der Schöpfer nie gegen den Willen eines Menschen handeln kann. Erstgeborene sterben, überall Blut, Schock und Entsetzen.

Das Volk des Herrn wird schliesslich gebeten, endlich zu gehen. Sie bekommen noch viele Kostbarkeiten mit auf den Weg. Aufgebrochen wird früh am Morgen. Dabei ist Kind und Kegel. Mit Kegel ist hier gemeint: Alte, Kranke, Kinder, Tiere, Familien, Männer, Dichter, Krieger, Bauern, Haushalt und Verpflegung. Sie verlassen das Land am Nil. Hey, das war jetzt nach beinahe 400 Jahren ihre Heimat. Nun sind sie aber ein Volk auf Reisen, ohne Möglichkeit zur Umkehr. Hinter sich eine Armee des Schreckens, vor sich keine wirkliche Ahnung über das Ziel des Weges. Da war zuvorderst Mose und am Tag eine Säulenwolke, nachts eine aus Feuer. Das Zeichen Gottes. Aber wohin gingen sie wirklich? Nicht den geraden Weg zum heutigen Israel. Nachdem das Volk das Schilfmeer trocken durchquerte, in dem die Streitmacht des Pharao baden ging, zogen sie erstmal einen langen Bogen, hinein, mitten in Wüste. Dort an einen Berg, den man Sinai nennt.

Die Geschichte geht dann weiter, dass Mose auf dem Berg die Regeln für das künftige Zusammenleben erhält. Erste Unruhen, Unglauben und Misstrauen bringen Teile der Juden aus dem Tritt. Das Volk murrt, wir hatten es in Ägypten viel besser. Mose zertrümmert die 10 Gebote. Dann bekommt er einen neuen Auftrag. Die Israeliten brauchen Kultur, eine neue Lebensweise. Ausgerichtet nach den Anweisungen des Herrn. Die Stiftshütte wird geplant  und aufgebaut. Das Volk hat sich am Sinai, in der Wüste eingerichtet. Es muss sich neu ordnen, und das braucht seine Zeit.

blogunkel für das team fantaster

die bibel, das 1.buch mose, besprochen auf seitentrotter

Posted in buchinterpretationen on Januar 20th, 2020

Die Volxbibel/ Volxbibel – Wiki/ Volxbibel auf Wiki/ c 2009 Pattloch Verlag/ übersetzt von Martin Dreyer/ Band eins: von Mose bis Buch Esther/ 1.Mose: 50 Kapitel, 97 S./ ganzes softfax S.895

Die Bibel, das Buch der Bücher

40 Schreiber zeichnen sich für die insgesamt 66 Bücher der Bibel verantwortlich. Es sind 39 im alten und 27 im neuen Testament. Ein Werk, je nach Ausgabe, mit bis zu 2000 Seiten. Seit es die Druckerpresse gibt, das meist gelesene Buch. Ein Bestseller auf den Hitlisten der modernen Welt. Übersetzt in schon beinahe jede bekannte Sprache. Darin enthalten, die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis zum allerletzten Ende. Dabei den Focus auf das Upcoming vieler, es sei positiv oder negativ. Von Mose, bis zur Offenbarung!

 

Von der Panik bis zum Orchester

Das erste Buch Mose, auch Genesis genannt

Das erste Buch Mose erzählt die Geschichte der Erde. Nachdem Gott für Ordnung unter den Elementen gesorgt hat, kreiert er alle Lebewesen. Dabei kann hier ruhig ausser Acht gelassen werden, wie lange dies wohl gedauert hat. Denn wissenschaftliche Forschung und die Bibel selber geben hier keinen klaren Beweis. Wenn die Schrift sagt, Gott habe an einem Tag den Wassern die Grenzen gesetzt, so wissen wir eben nicht, wie lange dieser Tag dauerte. Gott selber sorgte für Ordnung, schaute, dass seine Schöpfung zusammenspielt wie die Töne in einem Orchester.

Er setzte den Menschen in den Garten, den wir unter dem Namen Eden kennen. Ein entsprechendes Gegenüber wurde ihm beiseite gestellt, die erste Frau. Ein Mythos, ein Märchen, oder doch die ultimativ wahre Geschichte? An dieser Stelle verweise ich an jenen Musiker, an den der Titel dieser Story erinnert, Udo Lindenberg. Er soll in einem Interview mal gesagt haben, er glaube eher an die biblische Version, als an die Evolution, weil sie ihm irgendwie vertrauenswürdiger erscheine. So auf jedenfall, darf der Leser diese Aussage interpretieren. Und dem kann man nur zustimmen.

So weit, so gut. Denn bald kehrte, ausgelöst durch den Menschen, wieder Chaos ein. Panik machte sich im gut orchestrierten Zusammensein aller Dinge breit. Der Mensch musste Eden verlassen. Fortan lebte er unter härteren Bedingungen. Hatte er in Eden alles was es zum Leben brauchte umsonst, musste er sich jetzt darum bemühen. So enthält das erste Buch Mose die Geschichte jener, die aus dem Paradies vertrieben wurden. Und es endet mit den Begebenheiten um einen Nachkommen Jakobs, der es in Ägypten zum Berater des Pharao schaffte.

Der Leser kann Abraham begegnen, der von Gott auf eine lange Reise geschickt wurde und den man den Vater aller Glaubenden ruft. Isaak, seinen Sohn, der als Opfergabe beinhahe auf dem Altar landete. Jakob, der mit dem Herrn kämpfte, und der dann Israel genannt wurde. Zwölf Brüder, die den Jüngsten aufgrund seiner ständigen Träumereien in eine Grube warfen. Nicht zu vergessen Kain und Abel und den Brudermord. Noah und der hunderte Meter lange Kasten, den man Arche nannte. Viele andere, bemerkenswerte Schicksale. Heute würde man sie Freaks rufen, denn sie waren Menschen, die entgegen den Gepflogenheiten der umliegenden Völkerschaften lebten. Menschen, die nach dem Segen Gottes trachteten.

Das Land, in dem sie wandelten, war Kanaan. Jetzt für sie noch ein Durchgangsland, später jedoch, sollten sie es besitzen, so die Verheissung. Sie sollten schlussendlich als Nation hier einziehen. Das erste Buch Mose erzählt darum vor allem jene Geschichten, die für die Erfüllung der Verheissung wichtig waren. Und sie nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn die heiligen dieser Tage manchmal mit unlauteren Methoden zu Werke gingen. Als dann eine Hungersnot über das Land kommt, senden die Nachkommen Abrahams eine Delegation an den Hof von Ägypten. Dort ist Josef zum Finanzminister aufgestiegen. Er lässt die ganze Familie zu sich kommen. Die Menschen übrigens, konnten sie am Anfang der Bibel beinahe tausend Jahre alt werden, wurden jetzt noch etwa hundert Jahre alt. Josef stirbt mit hundertzehn Jahren. Eine neue Geschichte beginnt.

für das team fantaster: sir starkweis

ian morson und im namen des falken: eine besprechung

Posted in buchinterpretationen on September 18th, 2019

Ian Morson/ Morson auf Wiki/ Im Namen des Falken c 1995, Goldmann Verlag/ Originaltitel: Falconers Crusade/ Deutsch von Bruno Genzler/ softfax S.220

Logik kontra Aberglaube- eine Stadt muss sich entscheiden

Hat auch schon ein Literat die Meinung geäussert, Romane aus der Vergangenheit seien unnötig, weil nicht gegenwartsrelevant. Kann man die Aussage kundtun, zeitkritische Handlungen wären langweilig, weil spannungslos. Soll man die Haltung haben, Bestseller garantieren noch keine Qualität, weil von der Masse gelesen. –

Der Buchrücken von „Im Namen des Falken“ gibt die Marschrichtung vor. Dort steht ein Zitat der Oxford Times: -Morson ist besser als Peters-. Der Vergleich eine Kampfansage vom hohen Pferd herab. Das Buch, die erste von acht Geschichten um den Regent Master William Falconer, der es nicht lassen kann, Verbrechen aufzuklären.

Der Student der freien Künste, Thomas Symon, wird im mittelalterlichen Oxford des Jahres 1264 Zeuge eines Mordes. Eine Dienerin eines Regent Masters liegt mit offener Kehle im Dreck einer Gasse. Diese Tat belastet das ohnehin schon angespannte Verhältnis von Universität und Stadt. Es ist William Falconer, der die Tat aufklärt. Dabei setzt er in seiner aristotelischen Weise auf deduktive Logik. Er hat gelernt, vom allgemeinen auf die Details zu schliessen, die Fakten zu verknüpfen. So kann er den Täter entlarven. Das ist auch nötig, denn es werden noch weitere Morde geschehen, wenn sich Falconer nicht sputet. Ihm zur Seite steht der Student Thomas Symon, der sich wiederholt auf eigene Faust aufmacht.

Ian Morson erzählt dabei mit der Leichtigkeit eines gewandten Geschichtenerzählers. Es ist das England des 13.Jahrhunderts. König und Barone streiten um die Macht. Die Erde ist noch keine Kugel. Söhne aus dem einfachen Volk brauchen einen Gönner, um studieren zu können. Den Juden werden schlimme Taten angedichtet. Strassen und Wege sind noch nicht gepflastert. Hinter den Mauern herrscht Kälte, nur erwärmt von einem Feuer. Es ist mehr als ein Hauch, den Ian Morson in seinem Romanerstling vermitteln kann.

Und um auf die Andeutungen in der Einleitung zu antworten. Dieses Werk bietet dem aufmerksamen Leser mehr als bloss Unterhaltung mit historischem Hintergrund. Und sei es nur zu Lernen, dass mit Fakten eine Menge an Aberglauben bekämpft werden kann. Wissen ist nicht nur Macht, Wissen setzt auch frei. Damals wie heute soll damit Verleumdung und üble Nachrede entlarvt werden. Damals wie heute, stehen wir oft allein, wenn wir Behauptungen gegenüber stehen. Da brauchen wir einen Falconer, in Form von logischem Denken, der oder das, Licht in ein diffuses Dunkel zu werfen vermag.

für das team fantaster: gedankenverbrecher

staff homeranus interpretiert: das buch kalligraph des bischof von titus müller

Posted in buchinterpretationen on September 15th, 2018

Titus Müller/ Titus Müller auf Wiki/ Der Kalligraph des Bischofs/ c 2005 Brunnen Verlag/historischer Roman/ hardfax S. 415

 

One way ticket for a bill due- ein fälliger Wechsel ohne Rückkehr

Ein lateinisches Sprichwort sagt: „de gustibus non est disputandum“! Zu Deutsch, über den Geschmack lässt sich nicht streiten. Der Sinnspruch steht auf einem Balken über einem Holzkochherd, in einem nach alternativen Massstäben umgebauten ehemaligen Bauernhaus. Essen,  Kleidungsstil, Einrichtung und was uns hier interessiert, die Buch Wahl oder die Autorenwahl,  ist also Geschmackssache!

 

Turin im 9. Jahrhundert: Die stolze norditalienische Stadt wird von den Sarazenen bedroht. Dort sucht der junge Germunt Zuflucht vor Bluträchern, und dahin wird auch der streitbare Claudius als neuer Bischof entsandt. Claudius, der die Verehrung von Heiligenbildern und Reliquien als Götzendienst bekämpft, ist selbst in den eigenen Reihen nicht vor Anfeindung sicher. In dieser Situation nimmt er Germunt an seinem Hof auf und lässt ihn in den sieben freien Künsten unterrichten. Germunt gerät in den Bann des Schreibens wie der Liebe und dringt tief in die Geheimnisse der Kalligraphie ein. Eines Tages muss er seine Kunst anwenden, um Leben zuretten. (Klappentext Ausgabe Brunnenverlag)

Der Kalligraph des Bischofs ist eine historische Erzählung, die ich in der Ausgabe des Brunnenverlags gelesen habe. Dabei ist es aber Jahre her, seit die Geschichte meinen Orbit durchflogen hat. Um den Inhalt aufzufrischen und zu verstehen, habe ich auf verschiedene Kritiken, die alle im Internet  zu lesen sind, zurückgegriffen.  Dabei ist ein Bild entstanden, das meine Ansichten über das Rezensionswesen bestätigte.

 

Mein Befund als argumentative These lautet:

Die schriftstellerischen Fähigkeiten eines Poeten und seines Plots können nicht aufgrund von Leserkritiken bestimmt werden. Noch der Gehalt einer erzählerischen Leistung aufgrund einer Rezension bestimmt werden. Daraus folgt die relative Schwierigkeit, die wirkliche Qualität einer abgelieferten Geschichte zu bemessen. Noch mal einer ganz anderen Dynamik folgen die Faktoren, die einem Werk zum Erfolg verhelfen.

Als ich die Kommentare durchforstete, bin ich auf verschiedene Ansichten gestossen. Da gab es die Meinung, die Handlung vermisse den roten Faden. Oder dass das Handlungsmotiv des Protagonisten, Germunts, zu wenig glaubwürdig sei. Sein Verhalten würde nicht wirklich erklärt, das Buch sei darum leichte Unterhaltung und vermisse an Spannung. Fazit dieser Kritiklinie: Die historische Erzählung rund um den Dieb Germunt ist leichte Kost.

Eine andere Stimme sagt, der Autor habe einen humorvollen Schreibstil, die Handlung ansprechend vorangetrieben und die Charakter glaubwürdig in Szene gesetzt. Es sei ein guter Roman, ohne in historischen Romanen übliche Gewaltexzesse und Sexszenen.

Noch eine andere Stimme hebt den historischen Wert hervor. Man lehre etwas über den Bilderstreit, in dem die Kirche Turins im 9.Jahrhundert steckte. Oder etwas über die Fakten zu Gerichtsbarkeit, Medizin und Urkundengestaltung. Schliesslich wandte diese Stimme ein, nur schon die detailliert beschriebene Alpenreise sei es Wert das Buch zu lesen. Sie führte zur Trennung des Protagonisten mit dem alten Leben, und leitete die Wandlung des Diebs Germunt zu einem emsigen Kalligraphen ein.

Dann ist da noch die Stimme, die auf den Gehalt des christlichen Standpunktes hinweist, der Zwangsläufig in einer Geschichte mit diesem Ausmass ein Thema sein muss. Er sei Zitat: „Nebenbei vermittelt und nicht übertrieben.“

 

Daraus folgt ein wichtiger Punkt aus Seitentrotters Manifest:

Eigenlieben in der Beurteilung eines Schunkens sollten wenn immer möglich keinen Eingang in die Kritik eines schriftstellerischen Werkes finden. Sie führen einen interessierten Leser zu irrtümlichen Annahmen.

 

Die Fakten sollen hier an dieser Stelle ein anderes Licht auf den Autoren, und sein Werk werfen. Titus Müller ist unter anderem Träger des im Jahr 2005 erstmals vergebenen C.S.Lewis Preises. Für sein Werk, die Siedler von Vulgata. Zur Erinnerung, C.S. Lewis ist jener Englische Professor, der sich für die Narnia – Welt verantwortlich zeichnet und der mit J.R.R. Tolkien  in Verbindung gebracht wird.

Dann hat sein Debutroman eine Erfolgsgeschichte aufzuweisen. Nach der erstmaligen Verwertung des Skripts durch den Aufbauverlag im Jahr 2002, erwarb sich im Jahr 2005 der Brunnenverlag die Lizenzrechte. Dem nicht genug! Die Geschichte um Germunt, den Dieb von jenseits der Alpen, findet durch den Heyne Verlag im Jahr 2016 eine Neuverarbeitung mit neuem Cover.

Zu guter Letzt ist zu sagen, das Buch hat Eingang gefunden auf der Internet Seite von Geschichte-im-Roman.de. Ein Netzdokument auf dem nur Plots erscheinen, die in ihren Ausführungen einen Lernwert aufweisen. In diesem Fall historische Romane und andere Zeitdokumente, die durch ihre leichte Lektüre historische Fakten in eine fiktive Geschichte einbinden.

 

Seitentrotter kommentiert darum kompromisslos, das Buch ist ein Muss für Lesebegeisterte an historischen Zusammenhängen.  Die Hände davon lassen sollen aber jene, die vom verarbeiteten Stoff ein Zuviel an wohlausgeklügeltem Spannungsbogen erwarten. Historisch Interessierte werden aber nicht enttäuscht werden. Denn Titus Müller hat vor allem eins verstanden. Und das ist jener nicht zu leicht zu gewichtende Umstand, den Leser durch seine dichterische Leistung mit zunehmen. Mitzunehmen auf eine Reise durch das Turin des 9.Jahrhunderts!

 

für das team fantaster: ihr staff homeranus

 

Interpretation von O.Plaschkas Magier von Montparnasse

Posted in buchinterpretationen on Oktober 23rd, 2017

Oliver Plaschka/ Plaschka auf Wiki/ Die Magier von Montparnasse/ c Hobbit Presse 2010/ Zusatz: Situationskarte/ hardfax S.428

  

An einem verflixten Sonntag

Ein Buch wie das Bühnenbild der Oper Carmen auf der Seebühne Bregenz, ein Stapel in die Luft geworfener Karten. Man entscheide sich, welche man fangen will.  Im vom Autor schriftlich geworfenen Kartenset buhlen Magiere, ein Schriftsteller, eine Kellnerin, eine Aushilfe, die Besitzer des Hotels und nicht zuletzt auch eine Schar von Tieren, um die Gunst des geneigten Lesers. Oliver Plaschka, der für sein Erstlingswerk „Fairwater 2007 gleich einen Preis einheimste, entführt den Leser in seinem vierten Werk nach Paris im Jahre 1926. Montparnasse ist der Brennpunkt, wo sich jedweder Künstler die Ehre geben will.

 

Die Geschichte beginnt an einem Sonntag mit der Abendvorstellung im Variete Bobino. Dem Magier Duo Ravi und Blanche misslingt ein Trick und Ravi bricht, um seine Partnerin zu schützen, eine alte Regel: Er setzt echte Magie ein! Nach der Rettungstat erinnert Blanche Ravi an einen Bund, den sie vor sieben Jahren geschlossen haben. Zur Erneuerung beissen sie in einen Apfel, dann sinkt Blanche in Schlaf und ihr Schicksal liegt in Ravis Händen. Vor dem Wegtreten versichert sie Ravi, die Zeit sei gekommen!

Die Geschichte dreht sich nun sieben Tage lang um die Ereignisse im Jardin, einem Hotel am Carrefour Vavin, das das Zentrum am Boulevard Montparnasse ist. Ravi hat Blanche unterdessen dorthin gebracht und es obliegt ihm, sie vor den Gesandten der Societe zu verteidigen. Um die Ereignisse zu entschlüsseln, hat das Direktorat der Societe Silencieuse, das ist die Gesellschaft der Magiere, die Welt um das Jardin in eine Warteschlaufe versetzt. Normal sterbliche erleben eine Woche lang immer denselben Tag, ausgenommen Magiere und Mitglieder der Gesellschaft.

Der vorliegende Plot des deutschen Schriftstellers Oliver Plaschka ist keine typische „ein Satz Geschichte“, die man mit den Worten, und Ravi ging von A nach B und hat seinen Auftrag erfülllt, beschreiben kann. Es sind eine ganze Menge von Sichtweisen in verschiedenen Lebenssituationen, vertreten durch eine Anzahl von Personen, die der Autor in das Geschehen eingeflochten hat.

Die Begebenheiten um den missglückten Auftritt von Ravi und Blanche fallen geschichtlich in die Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Später wird man rückblickend vom beinahe eine Dekade währenden goldenen Zeitalter reden. Es war also eine Zeit des Aufbruchs, materiell wie künstlerisch ideell. In dieser Zeit verhaftet sind wohl auch die Ansichten, die der Autor den Protagonisten andichtet. Denn wenn es unbestritten ist, dass sich seit der Ritterzeit der Wortschatz der Menschen verändert hat, so ist es eben auch unbestritten, dass sich seit dem goldenen Zeitalter weiterentwickelt hat, wie wir heute mit den neusten Techniken die Wirklichkeit darstellen. Die Rede ist von der Technik, die Filme zur Trickkiste machen, die Rede ist von Augmented Reality mit der wir dem Bewusstsein eine neue Dimension öffnen.

Von dem allen wussten die Menschen des goldenen Zeitalters nichts. Ravi und Blanche hatten noch die Möglichkeit, ihre Mätzchen mit der Illusion einem weitgehend von bewegten Bildern nicht übermässig verwöhnten Publikum zu zeigen. Die danken es und lassen die Kassen der Variete- und Showbühnenbesitzer klingeln. Das aussergewöhnliche Erreignis, das was das Leben des Bürgers neben der Arbeit anreichert, und was sich schon Lord Dunsany für ein Dorf in England wünschte, muss im goldenen Zeitalter noch ausserhalb der guten Stube gesucht werden. Es sind die Bühnen, die grossen und kleinen, die den Menschen von den grossen Geheimnissen und Geschehnissen der Welt künden.

Auf diesem Hintergrund, und das hat sich wohl bis heute erhalten, sieht der grösste Teil einer breiten Öffentlichkeit transzendentes als etwas, das praktisch erlebbar sein muss, wenn es Aufmerksamkeit erregen soll. Gott und eine unsichtbare, jenseitige Welt werden den an der Geschichte beteiligten Personen durch die Absichten einer Handvoll Zauberer in das Leben getragen. Sieben Tage lang wiederholt sich der Kreislauf und  es geschehen rund um das Jardin die seltsamsten Dinge. Ravi wehrt sich gegen die Sendlinge des Direktorats. Ein Sendling ist Barneby. Er soll rausfinden, was denn Ravi in jener verunglückten Nummer nun wirklich getrieben hat. Ihm nachgesandt wurde Orlando. Eine furchteinflössende Figur mit einem schrulligen Diener. Im Hotel arbeitet die Kellnerin Justine, die dem hantieren der seltsamen Gäste langsam auf die Spur kommt. Als Aushilfe arbeitet im Jardin noch Mischa, ein russischer Junge, der sich wiederholt infolge Trunkenheit und unglücklicher Liebe auf einem Abfallberg wiederfindet. Schliesslich sind da die Wirtsleute, die dem Treiben der Künstler so lange zuschauen, als der Zaster rollt. Als Zugabe zum illustren Personenkreis erscheint Gaspard. Ein angehender Autor mit unter dem Arm eingeklemmtem Manuskript. Er sucht den in Paris wohnhaften und bekannten amerikanischen Schriftsteller.

Sie alle werden in den magischen Sog der angehaltenen Wirklichkeit gezogen. Ihnen allen gibt Oliver Plaschka  in seinem vierten Roman eine Bühne. Das Werk als Ganzes befasst sich mit Schicksalen, die sich einer Handvoll Magiern und deren Machenschaften ausgeliefert sieht. Es ist kein Krimi, denn ein zwischenzeitlich verübter Mord wird über ein Kapitel hinweg wieder aufgelöst. Es ist auch kein Abenteuerroman. Darüber hinweg kann auch nicht der Showdown in den Katakomben von Paris täuschen. Es ist auch nicht der klassische historische Roman. Es ist eher ein Zeitdokument, das ein Abbild der Mentalität einer Künstlergilde zeichnet, die sich irgendwie als Anwender der Gesetze von Raum und Zeit verstanden haben. Darin gleicht der Roman den Erzählungen von William Gibson. Man sucht oft die Handlung, sieht sich aber mit vielen Detailbetrachtungen und Situationsaktionen konfrontiert.

So differenziert wie die Wirklichkeit in diesem Buch betrachtet wird, so differenziert muss auch der Ratschlag an geneigte Lesenarren gehen. Dieser Roman ist ein Gourmetstück, das ein Stück Paris abbildet, weniger ein aktionsgeladenes Lesevergnügen. Und es stellt in vielen Passagen eine Frage. Ist das, was wir täglich sehen die Wirklichkeit? Der Mensch glaubt immer nur was er sieht. Im Falle des vorliegenden Romans ist dies aber eine in die Irre führende Tugend, denn was er sieht ist vom Magier inszenierte Wirklichkeit.

 

jh

der magdalenritter

Posted in buchinterpretationen on Oktober 27th, 2015

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Emanuel Stickelberger/ der Magdalenritter/ dritte Auflage c: Verlag Huber & Co. AG Frauenfeld 1949/ ersten beiden Ausgaben erschienen unter dem Titel Kaiser und Papst/ hardfax S. 245

blogunkel goes cyberspace magdalenritter- ein buch

Wutentbrannt peitschte der Mob Papstgetreue durch die Strassen Roms. Leichen pflasterten den Weg zum Lateran. Seit Wochen hatte geschürtes Misstrauen eine neue Überzeugung geformt. Volksrechte forderten unmissverständlich Gehör. Der  Papst hatte dann den Anführer des Volkes hinrichten lassen.  Zugleich krönte er den jungen Hohenstauffer Friedrich zum Kaiser. Als dieser sich über die Alpen zurückzog, war der Streit eskaliert. Zwischen Bürger und Kurie geraten, war auch der Magdalenritter. Einen Auftrag für sein Stift zu erledigen war Heinrich von Mur nach Rom gereist. Die Streitereien der verfeindeteten Parteien hatten seinen Aufenthalt verzögert. Die Liebe zu einem Mädchen gab seiner Mission einen neuen Sinn. Fern der Heimat hatten Strahlen der Freundschaft sein Herz erreicht. Inmitten eines Bürgeraufstandes war eine Frau in sein Leben getreten. Der Auftrag des Ritters nicht mehr erste Priorität.

joho

 

Noah

Posted in buchinterpretationen on Mai 1st, 2015

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Noah/ Verfasser: Noah, Esra, Leviten zur Zeit des Stiftzeltes/ Genesis 6-9, die Volxbibel AT Bd 1 c 2009 Pattloch Verlag / bei knaur/  frei übersetzt von Martin Dreyer/ softfax S.895(umfassen die bücher genesis bis buch ester)/ hier krallen (neueste überarbeitete ausgabe): volxbibel-verlag

blogunkel edelfaxe  volxbibel, der volxrocker  blogunkels natursurf

Noah hatte schlussendlich das satte Alter von neunhundertfünzig Jahren. Er war der Sohn Lamechs, der ein direkter Nachkomme Sehts, des Sohnes Adams, war. Tief wallte die Sehnsucht nach Gott in seinem Herzen, heiss kochte das Blut in seinen Adern. Nach den Worten der Bibel war er ein gerechter Mann,  ein Mann der die Sache Gottes verteidigte. Sein Leben war cool, gottmässig und korrekt. Auf der Erde herschte das Chaos und die Menschen scherten sich einen Dreck was Gott dachte, sagte oder sogar wollte. Göttern gleich besiedelten sie das Land. Niemand hätte darum auch nur einen Penny auf diesen Aussenseiter gewettet. Eines Tages dann, als Noah so an die sechshundert Jahre zählte, erfolgte die Ansage Gottes. Noah gehorchte. Baute und hämmerte, lebte noch abgeschiedener, sodass er endgültig ein Freak war. Wie der Herr ihn unterwiesen, nahm er dann eines Tages sein ganzes Hab und Gut, seine Familie und von jeder Sorte Tier ein Paar mit. Die Flut kam vierzig Tage lang, fegte von der Erde was Gott Schmerzen bereitet hatte. Noah überlebte mit seinen Getreuen, war über ein Jahr auf diesem riesigen Kahn. Er wurde somit der Begründer einer neuen Ära, die sein Schöpfer mit dem Bogen persönlich besiegelte. Er baute einen Altar, dankte seinem Herrn. Dann machte er sich erneut an die Arbeit wurde der Begründer der Weinbauern. Seine Söhne zogen ins Land. Nie mehr würde Gott flutmässig durchgreifen. Es war noch nicht die Zeit des totalen Friedens, aber es war ein Neuanfang, und er dauert an…

joho

shogun

Posted in buchinterpretationen on Februar 27th, 2012

James Clavell (clavell auf wiki)/ Shogun/ copyright 1975/ Edition Weltbild/ Titel der Originalausgabe Shogun/ deutsch von Werner Peterich/ hardcover S. 1023/ diese Ausgabe bei: buchhaus.ch

Als Blackthorne erwachte, befand er sich nicht mehr auf dem Schiff. Er lag alleine in einer Hütte, musste für eine Weile bewusstlos gewesen sein. Hergetragen hatten ihn wohl die Matrosen der Erasmus, seinem Schiff, das auf die Reise geschickt worden war, den Weg nach Japan zu finden.

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der name der rose

Posted in buchinterpretationen on Januar 19th, 2012

Umberto Eco/ Der Name der Rose (Eco auf Wiki)/ Carl Hanser Verlag 1982, 43.Auflage 1986/ Originaltitel: Il nome della rosa copyright eco 1980/ aus dem italienischen von Burkhart Kroeber/ hardfax S.654

Habe ich in der Rezension von Bernhard Clavels der Spanier Eco zitiert, so werde ich dies nicht widerrufen.

blogunkel sagt zu name der rose