Mai 2020
M D M D F S S
« Apr   Jun »
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Archive

Archive for Mai, 2020

interpretation von strasse nach überallhin von roger zelazny

Posted in buchinterpretationen on Mai 22nd, 2020

Roger Zelazny/ Zelazny on wiki/ Strasse nach überallhin/ Deutsche Ausgabe by Moewig Science Fiction c 1981/ Aus dem Amerikanischen von Joachim Körber/ softfax S.237

Der Bann des Paranormalen

Einstieg Roger Zelazny war ein US-amerikanischer Schrifsteller. Zahlreiche seiner Werke wurden ausgezeichnet. Er gewann den Nebula-, Hugo- und den Locus Award. Wohl den wichtigsten für sein Schaffen, den Hugo Award, gewann er gleich sechsmal. Der wichtigste ist er darum, weil er auf den Gründer des Begriffs Science Fiction, auf Hugo Gernsback, zurückgeht. Und wohl auch, weil unter anderen auch William Gibson, den man den Vater des Cyberpunks ruft, diesen Preis gewonnen hat, für das Werk „Neuromancer“. Zelazny war ein vielseitiger Schreiber und ein Alleskönner, was er mit der fantasyangehauchten „Chronik von Amber“ beweist. Mit der „Strasse nach Überallhin“ lieferte er ein Werk, dass der Soft Science Fiction zuzuteilen ist. Das ist die Ecke der SF, die sich nicht sonderlich um harte Fakten in der Geschichte kümmert, so wie es ein Jules Verne immer getan hat. Für eine gute Geschichte reichen paranormale Glaubensauffassungen.

 

Handlung Red Dorakeen reist auf der Strasse nach überallhin. Es sind nur wenige, die sie finden und befahren können. Wer darin bewandert ist, kann jedoch an jedweden Ort der Geschichte reisen. Zu den Kreuzzügen, ins perikleische Athen, nach Byzanz oder zum Beispiel ins Afrika des 11.Jahrunderts. Red macht davon Gebrauch und will Waffen nach Korinth schmuggeln, um den Griechen bei Marathon zu helfen. Dabei wird er erwischt und erfährt, dass jemand einen Mordanschlag auf ihn plant. Genau gesagt hat dieser jemand die schwarze Zehn verhängt. Damit ist gemeint, dass er genau zehn Versuche, ihn zu erledigen, überstehen muss.

Das Buch ist unterteilt in zwei Erzählstränge. Der erste folgt Red auf der Strasse nach überallhin und wie er den Anschlägen entkommt und sich schliesslich an die Ursache des Problems hängt. Die zweite Erzähllinie widmet sich dem Auftraggeber und seinen Gehilfen. Hier werden die Geschichten des Auftraggebers und seiner Herlfershelfer erzählt.

Aber eigentlich hat sich Dorakeen auf dieser Strasse auch total verfahren. Er ist auf der Suche nach seiner Herkunft. Der Druck, den die geplanten Anschläge auf sein Leben ausüben, führen ihn zu einigen Antworten.

 

Besprechung Wie schon in der Einleitung angesprochen, gehört dieses Werk in die Ecke der weichen Science Fiction. Anstatt die Erzählung durch Fakten und Fiktion zu stützen, verlegt sich Zelazny auf eine dichterisch aufgesetzte Prosa des Übernatürlichen. Er kreierte eine Strasse, auf der man durch die Zeit reisen kann, ohne Erklärung, wie das funktionieren könnte. Er belebt die Geschichte mit Personen und Gegenständen mit paranormalen Fähigkeiten. Ein Buch das spricht, eine Frau die Geschehnisse voraussieht, ein Mann, der sich verjüngt um zu seiner wahren Bestimmung zu finden. Alles dargelegt in einer Geschichte, die sich auf einer merkwürdigen Strasse abspielt.

 

Fazit Um es total zu geniessen, habe ich das Buch zweimal gelesen. Das erste Mal ohne das Verständnis der vielen Ideen, die Roger Zelazny liefert. Das zweite Mal dann mehr bedacht den gesamten Zusammenhang zu sehen. So lässt sich abschliessend feststellen, dass wirklich Gute an einem Werk wie diesem sind die vielen kreativen Ideen, die Erklärung einer ungewohnten Parallelwelt ohne es zu dämonisieren. Eine soft fiction Erzählung eben.

psychodoc für das team fantaster

sir tads drachenbeinthron auf seitentrotters seite 76 quergelesen

Posted in schriftwerk seite 76 on Mai 18th, 2020

Schriftwerk Seite 76  teilt BlugUnkels Querride durch die Seite 76

 

ein querride auf seite 76 von tad williams einstieg in die osten ard immensiologie: der drachenbeinthron

Zungen kapitulierten Streit des Weinladens darauf, dass Meute kreischender wurde. Usires in Bart schwang Hinrichtungsbaum herum. Kinder schrien Beschimpfungen. Simon zeigte dicken Finger auf Cadrach. Eine grossartige Darstellung fragte oben der Spielleiter. Von Angesicht wie Puppen bewegt und dankbar wir schon hinter dem Vorhang. Simon glotzte in trauriges Lächeln ausnahmsweise. Ausdruck von Fragen der Religion. Auf und ab mit vielem Dank verabschiedete der Mönch Simon.

jh

 

der antistar in der kurzgeschichte der tod des dr.island

Posted in un-known-ster on Mai 11th, 2020

blugunkel lenkt den super trouper in jedem buch auf  personen, handlungen, motive, zusammenhänge oder andere details im gegenlicht und verleiht in der sparte unknownster den antistarorden

 

der antistar in der geschichte über den tod des dr.island

Es ist das alte Thema. Der Glaube an die totale Macht der Psychologie. Er verkündet ohne Ende den Sieg des Wissens über den Glauben; ein zuhause sein in den Räumlichkeiten der Machbarkeit durch Erkenntnis. Die Wissenschaft hat den menschlichen Geist im Griff. Ein dokumentarischer Beleg dazu ist der Tod des Dr.Island vom Science Fiction Autoren Gene Wolf. Darin wird ein Junge, Nicholas, in einer künstlichen Welt eingeschlossen. Er ist ohne es zu wissen Teil eines Experiments. Man hat ihm die Gehirnhälften getrennt und er soll helfen, einen Gewalttäter zu therapieren. Beide, Nicholas und Gewalttäter befinden sich auf dieser künstlichen Insel. Es ist ein Experiment, und Nicholas ist dazu verdammt, das Spiel einer anderen grösseren Liga zu spielen. Um dieses Ausmass an Arroganz zu brandmarken, bekommt Nicholas vom fantasters denkern den antistarorden.

team seitentrotter

das faxpressspez zu r.zelaznys strasse nach überallhin

Posted in FaxPressSpez on Mai 5th, 2020

In Sparte FaxPressSpez teilt BlogUnkel das Spezielle eines jeden Faxes

 

Das faxpress spezial zu der strasse nach überallhin von roger zelazny

Ein Buch in den Händen zu halten, ist etwas spezielles. Zeichen, Sprache, Druckerschwärze; alles nicht bloss auf dem Schirm. Die Strasse nach überallhin ist ein Taschenbuch aus dem Jahr 1981. Es ist also schon beinahe 40 Jahre alt. Es hat viele Jahre durchlebt, bevor es in der Sammlung von psychodoc gelandet ist. Verbogen, verschmiert, eingerissen, vergilbte Seiten; ein Buch das mit andern Mitteln überzeugen muss. In diesem Falle sind es das Cover, das auf die Reihe hinweist, aus der es stammt: Moewig Science Fiction, da muss es also noch mehr geben, auch wenn von andern Autoren, die ähnlich kultig daherkommen. Dann ist es da der Hinweis auf dem Buchdeckel, denn es ist eine deutsche Erstausgabe. Schliesslich auch das Bild auf dem Cover, verdächtig auf unmögliche Träumereien hinweisend, die der Autor, Roger Zelazny, im vorliegenden Plot vorstellt. Eine verliebt verrückte Fiction Story aus sem letzten Jahrtausend.

psychodoc