Juni 2011
M D M D F S S
« Mai   Jul »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  

Archive

Archive for Juni, 2011

evergreen jerry

Posted in buchinterpretationen on Juni 30th, 2011

 

Es gibt nicht viele Male da ich denke, der Verbrecher oder bei Jerry Cotton der Gangster, hätte entkommen sollen. Die Beziehung von Gangster-Boss Hartnett in „Nimm das Geld und Flieh“, zu Claire Chevalier, wäscht Hartnetts Charaketer weiss. Sie ist gezeichnet von Treue und die Gangsterbraut opfert sich am Ende der Story damit der Boss entkommen kann, schnief! Diese Begebenheit stellt die Rechtschaffenheit Cottons neu in Frage. Ist er nur darum ein besserer Mensch weil eir ein Bulle ist? Und weil Hartnett in der Direktbegegnung mit Jerry den Kürzern zieht, bleit auch er auf der Strecke und die Story hat in meinen Augen ein anderes Ende verdient.

kirchturm

Posted in News on Juni 23rd, 2011

Kirchturm bitte? Endlich kann man nicht nur als Tourist eine Sehenswürdigkeit bestaunen. Oder als Gottesdienstbesucher sich vom Glockenklang zudröhnen lassen. Zum Kauf steht er allerdings auch nicht. Verschenkt soll er werden. Vom dazugehörigen Hauptschiff wird nichts gesagt. Hast du das Ding in der Tasche, musst du die Versammlung vermutlich im freien Abhalten. Und wenn du in deinem Taschenbeutel ungefähr 1,3 Mio hast, bist du dabei. Soviel würde die Renovation kosten. Also auf, wer ein Sammler ist, ein ungewöhnliches Stück wartet… Bad Frankenhausen braucht ein paar Franken…

radiosängerin

Posted in buchinterpretationen on Juni 22nd, 2011

John Dunning/ die Radiosängerin(dunning auf wiki)/ Rütten und Loening Berlin Gmbh, 1.Augflage 2003/ copyright John Dunning 2001/ Originalausgabe unter dem Titel: two o`clock, eastern wartime/ aus dem amerikanischen von Thomas Haufschild/ Umschlaggestaltung Patrizia di Stefano/ hardfax S.550/ und: Vorstellung  auf Google Books

John Dunning gehört wohl zu jenen Autoren, die einen besseren Job als Berichterstatter denn als Romanschreiber machen. So liest sich sein Buch, die Radiosängerin, wie ein Protokoll, gespickt mit emotionalen Rosinen. –
Jack Dulaney alias Jordan ten Eyck verliert seine besten Freunde. Selber ins Visier der Justiz geraten, unternimmt er die Reise von der Ostküste an die Westküste Amerikas, auf der Flucht vor dem Gesetz. In New Jersey beginnt seine Karriere als Verfasser von Überleitungstexten bei einer kleinen Radiostation. Der Sender ist zugleich der letzte Arbeitsort seines Freundes Carnahan. Hier trifft Jordan unverhofft auf Holly, ehemalige Jugendliebe Jacks, die jetzt in einer Jazzband das Publikum verzaubert. Und bald schon wird sie dies fürs Radio tun, in eben dem Sender, in dem Jordan eine Anstellung gefunden hat. Holly umgibt ein Geheimnis und Jordan ist der Lüftung desselben auf der Spur. Die politischen Wirren des 2. Weltkrieges verschonen auch den Sender nicht. Jordan vermutet, dass der Mörder Carnahans und Kendalls, seines Freundes, auch beim Sender arbeitet. Alles deutet jedoch auf ein tieferes Motiv hin. Die Radiosängerin wird vor allem Radiobegeisterte in Verzückung versetzen, da der Autor immer wieder die Abläufe innerhalb der Station schildert. Die Produktion und Sendung eines Stücks sind das zentrale Thema des Buchs. 

die frage nach…-dem segen

Posted in buchinterpretationen on Juni 21st, 2011

Richard van Camp/ die ohne Segen sind(van Camp auf Wiki)/ Ravensburger Buchverlag 2000 / Originaltitel: the lesser blessed/ copyright Richard van Camp 1996/ ins deutsche übertragen von Ulrich Plenzdorf/ Umschlaggestaltung Dirk Lieb/ auf Google Books reinschauen/ softfax S. 166

Die ohne Segen sind- ich gebe es zu, dieser Titel, er hat mir die Augen verzaubert und ich musste das Buch in die Hand nehmen. Und schon vorneweg möchte ich sagen, so stark der Titel, so schwach der Inhalt. Die Geschichte zeichnet ziemlich real das Leben von Larry, einem Teenager vom Stamm der Dogribindianer. Larry wohnt in einem Noname Kaff namens Fort Simmer. Er und sein bester Kumpel Johnny bewältigen gemeinsam familiäre Probleme und Stress mit Gleichaltrigen. Drogen und die Liebe zu Juliet runden die dünne Story ab. Einige mögen nun das Buch wegen des beschriebenen Teenageralltags von Larry als Kulturbolzen abtun, der keine tiefere oder spannendere Story nötig hat. Ich sage, für mich ist hier ein junger Autor am Werk, der so schreibt, wie er sich fühlt. Van Camps Buch sollte wahrscheinlich nicht mehr sein, als ein Werk dessen Sprache oft jugendlich und unausdefiniert ist. Die Bilder und Beispiele aus dem Leben der Dogrib Indianer haben mein Herz jedoch erwärmt. Ebenso ist durch das Buch eine gewisse Liebe zum Leben spürbar, die sich im Bemühen der Eltern um das Leben von Larry abzeichnet.