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the mystery maker

Posted in buchinterpretationen on März 19th, 2014

Jim Turner Hrsg./ Anthologie Spur der Schatten/ Bastei Lübbe Band 15081, 1. Auflage 2004/ Titel der Originalausgabe: Cthulhu 2000/ shortride  die pine barrens mit paul f. wilson/ Originaltitel: the barrens/ shortride the barrens aus dem amerikanischen übersetzt von Angela Koonen/ Anthologie enthält 16 weitere shortride`s/ Illustrationen von Johann Peterka/ softfax S.750, (gesammte Anthologie)/ weiterhin: das werk f.paul wilson`s auf sf-radio.net

Für Kathleen Mc Kelston war es für lange Zeit der letzte Griff zum Hörer. Nichtsahnend und beinahe gelangweilt, hatte sie den Arm ausgestreckt. Die Entgegennahme des Anrufs hatte nicht nur einen erheblichen Einschnitt in ihr Berufsleben zur Folge, auch ihre Ansichten über die Wirklichkeit würden sich bald auf den Kopf drehen.  Als Wirtschaftsprüferin sah Kathleen Firmenakten für den Staat durch. Der Kontakt mit den Kunden gab ihr das Bewusstsein, jemand zu sein.  Ein Leben lang hatte sie für diese Position gearbeitet. Auf ihre Art hatte  sie den amerikanischen Traum gelebt, hatte die Heimat verlassen. Es war ja nicht so, dass sie ihre einfache Herkunft hasste, oder auch nur ablehnte. Sie hatte sie einfach vergessen. Sie hatte vergessen, dass sie eine Piney war, ein Landei aus dem Herzen des industrialisierten Nordosten.  Enorm viel Energie hatte sie darauf verwendet, ein neues Leben in einer neuen Umgebung zu haben, sodass ihr die Erinnerung  entschwunden war. Wenn sie auch dieser Anruf aus einem vergangenen Leben nicht gerade aus der Bahn werfen würde, sie nicht von ihrer Karriere trennen konnte, sollte sich Kathleen doch gründlich täuschen. Auf der andern Seite der Muschel war jemand, den sie sehr genau kannte. Auf der andern Seite der Leitung war ihr ehemaliger Mitbewohner und langjähriger Jugendfreund. Der da seine Wünsche in den Hörer brabbelte war Jonathan Creighton, mit dem Beinamen Crazy Craighton.

weiterlesen in: der mysteriöse weg des crazy craighton in den barrens

 

sausen und browsen

Posted in Gedankensplitter on März 18th, 2014

…saus dein leben … brows dein leben … jedoch: ob saus oder brows … stay the f* at house…

jh

indianative

Posted in buchinterpretationen on März 17th, 2014

Jerry Cotton/ Jerry auf Wiki/ die Indianer-Mafia/ Bastei Lübbe Taschenbuch Band 31520, 1.Auflage Oktober 2004/ Titelillustration: Richard Canntown/ softfax S.220/ zum Nummernfinder aufm CottonArchiv/ oder in der CottonTruhe/ Indianer Maffia bei Exsila/ des weitern Jerry auf KrimiCouch

Indianative`s down am Pajarito Mountain! Indians down, indians down! Das Indianerreservat nahe Alamogordo in New Mexico wurde zum Schauplatz des Niedergangs der Indianer Mafia. Hatten früher selbstversorgende Native`s das Land durchstreift, waren es jetzt von der Regierung zurückgestellte Menschen die dort dahinvegetierten. Das Reservat war aber auch das ideale Rückzugsgebiet für gestrauchelte Brüder. Sogar der von der Regierung bestellte Indianeragent hatte seine Hände im schmutzigen Spiel. Zuletzt war es der Pate selbst, der im indianischen Hinterland sich vaporisieren wollte. Mit eiserner Hand hatte John Sunrise die Organisation bis zuletzt geführt. Nichts im Herzen ausser Ehrgeiz und nichts im Sinn ausser das Ziel, den Italienern das Geschäft zu stehlen. Gedankenlos liess Sunrise für seine Ambitionen morden. Verschonte seine eigenen Leute nicht, wenn sie fehlten. Zuletzt waren ihm Jerry und Phil, die smartesten Gman`s ever, auf der Fährte, setzten dem selbsternannten Indianerpaten am Pajarito Hill ein Ende. Ein weiterer Akt desaströser indianischer Geschichte war am Ende. Der Vorhang fiel, die Gerechtigkeit des weissen Mannes hatte gesiegt!

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sawyer`s paradies

Posted in buchinterpretationen on März 15th, 2014

Mark Twain auf Wiki/ Tom Sawyer/ Klassiker-Bibliothek im Loewes Verlag Bayreuth copyright 1977/ herausgegeben, ins deutsche übertragen und mit einem Nachwort versehen von: Walter Scherf/ Illustrationen von Jozef Wilkon/ hardfax: S.256 inklusive Worterklärungen/ weitere Seiten: Mark Twain, eine Biographie/ Twains Sprüche/ Twains Leben und Werk auf Bücherwiki/ Twains Biographie auf Englisch

St.Petersburg, Cardiff Hill. Tom und Huck waren drauf und dran in ein schicksalträchtiges Abenteuer zu stolpern. Dieser Tag, an dem sie eigentlich auch nichts anderes versuchten, als ein bischen Dramatik in ihr Bubenleben zu zirkeln, würde ihr Leben nachhaltig verändern. Ein grosses Abenteuer wollten sie erleben, mit Spitzhacke und  Schaufel einen grossen Fund machen. Tom und Huck suchten die unheimlichen Orte rund um St.Petersburg auf, gruben an verschiedenen verwunschenen Stellen. Zuletzt, nach vielen erfolglosen Versuchen, begaben sie sich zum alten Spukhaus. Ein kalter Schauer lief ihnen über den Rücken, als sie es betraten. Das endlose Graben hatte ein wenig von ihrem Eifer gefressen. Und so hatten sie sich entschieden das längst verlassene Haus zu betreten, ihre Furcht zu besiegen und endlich den Fuss in jenes Gemäuer zu setzen. Denn in ihren Herzen war die Furcht vor Gespenstern, in ihren Gedanken die Angst vor dem Unheimlichen. Als Huck und Tom einen ersten Augenschein genommen, hörten sie draussen plötzlich stimmen. Mit einem letzten Rest an Mut hetzten die beiden die knarrige und morsche Stiege hoch. Dann legten sie sich flach auf die staubigen Dielen. Zwei Erwachsene betraten das Spukhaus. Einem waren sie schon einmal begegnet und hatten dabei festgestellt, dass dieser Erwachsene seinen Lebensunterhalt jenseits des Gesetzes betrieb. Die Haare hätten sich Huck und Tom raufen können. Wiedereinmal hatte sie ihre Abenteuerlust in eine auswegslose Falle geführt. Sie hofften eigentlich nur noch, nicht entdeckt zu werden, lauschten aber auch gespannt, was da kommen sollte.

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kinderagenten

Posted in buchinterpretationen on März 13th, 2014

Robert Muchamore/ Muchamore auf wiki/ Top Secret-die neue Generation/ Der Clan/ cbt Jugendbuchverlag bei Random House, 4.Auflage 2013/ Origiganlausgabe copyright Muchamore 2011, Titel: Cherub: People`s Republic/ aus dem englischen von Tanja Ohlson/ softfax S.397

Endstation Kirkcaldy. Im schottischen Hinterland, irgendwo im Niemandsland der britischen Insel, war Fun Ning gestrandet. Endlich war sie den Häschern ihres Clans entronnen, hatte die Fangarme des Schmugglerssyndikats erfolgreich abgeschüttelt. Denn dauernd war sie auf finstern Ladeflächen irgendeines Lastwagens gesessen, oder hatte in mit Brettern zugenagelten Häusern gewohnt,  darum konnte sie auch kaum sagen, wo genau sie ihren Peinigern entkommen war. Fu Ning wusste aber, sie war auf der britischen Insel. Die Polizei hatte sie am Bahnhof in Liverpool aufgegriffen. Umgehend hatten die Ordnungshütter Fu in dieses Auffanglager in Kirkcaldy gebracht. Da sass sie nun und wartete, bis das Amt ihre Papiere gecheckt hatte. Mit einem Mädchen, das ebenfalls einer  düsteren Vergangenheit entronnen war, teilte sie das Zimmer. Als für beide Mädchen der Entscheid des Amtes negativ ausfiel, drehte das Mädchen durch, zündete das Zimmer an, schob aber die Schuld dafür Fu Ning in die Schuhe. Niemand glaubte Fun Ning. Den Häschern war sie entronnen, konnte aber der neuen Situation nicht viel positives abringen. Das Amt hatte entschieden, das Mädchen sie betrogen, der Flug zurück war gebucht. Es schien, als hätte sich Fu Ning den langen harten Weg in die Freiheit umsonst erkämpft. Betäubt von der Wucht des realen Lebens ergab sie sich dem Schicksal.

weiterlesen in blugunkels satzwerk über kinderagenten

Leseempfehlung für Jungen und Mädels: mit Begleitung eines Erwachsenen ab 10, ohne ab 12

blugunkels satzwerk gedankensplatter

Posted in gedankensplatter on März 11th, 2014

eigenlese`s satzwerk aus der feder von blugunkel, immer der treffendste satz zum buch mit gedankensplatter

 

Moorcocks Ewiger Held John Daker in seinen finstersten Träumen

…muss noch kurz die welt retten … ein paar mächtge schwerter checken…

 

 

altenpflege

Posted in psychodocx nebenwort on März 10th, 2014

psychodocs nebenwort immer frisch ab der gedankenpresse

Psychodocs`ses Weise ist psychodocx, paradocx, einfach abnorm. Wie anderst kann er die unstehenden Zeilen verfasst haben, dieses Gespräch zweier Alten so abstrus verdrehen! Aber anderst gesagt muss man es ihm auch als Bonus erachten, dass wenn er schon sein Ohr über sieben Ecken postiert, die aufgenommene Rede dehnt, streckt und quetscht, wirklich, Junge, wäre das sonst ein Arsch dieserweg zu lauschen!  Der Anlass für Psychodocs`ses Antritt war diesmal das Gespräch eines betagten Pärchens über das Genussmittel Cafe. Und gleich am Anfang möchte ich anfügen, dass der Anblick mein bisheriges Bild über gesundes Alt werden zerstörte. Ich meine, müssten nun die zwei nicht in jedem Bezug ein Vorbild für uns jungen Besserwisser sein. Wenn sie ihr Älterwerden äusserlich nicht stoppen konnten, was ja auch sonst niemandem trotz aller Antiaging Propanganda gelingt, ja konnten sie dann nicht wenigstens ein Gespräch bieten, das über Grünohrniveau ein wenig hinausreichte? Genau hier war der Hase falsch gehoppelt, denn redeten die zwei doch tatsächlich einander den Cafe ab. Hier gebe ich den Retrolifestream ihrer Worte, den Psychodoc einfach shockte:

„Lass uns einen Cafe nehmen, es wird es niemand merken.“

Ist das nicht strange? Zwei Alte, die das Gewissen beruhigt wissen müssen, bevor sie sich einen Cafe gönnen? Was mich natürlich und selbstverständlich zur Annahme führte, dass ihre Weisheit überhaupt nicht proportional zur äusseren Verwandlung zugenommen hat. Im Gegenteil, kann man Artikel im Laden mit dem Verfallsdatum bedrucken, so könnte man ihnen ein grosses Schild mit dem herausstechenden Worten umhängen, vierzig Jahr, alles wie es war. Äusserlich entgleitet die Kontrolle über den sterblichen Leib, ist von Zerfall gezeichnet, während die Schnittstelle von Verhalten und Kontrolle sich ins ungewisse betoniert. Zeit also für ein paar psychodocxse Fragen. Sollte denn nicht, hat man nach langer Zeit endlich ins Greise Stadium gewechselt, das Alter endlich der Garant für mehr Freiheit sein? Oder sollten denn nicht wenigstens die Reaktionen auf bestehendes Wissen veredelter sein? Ja sollten die denn nicht darüber stehn, dass sie sich jetzt trotzedem einen Cafe gönnen? Psychodocx aber wahr, mein Glauben an mehr Eigenkompetenz im Alter ist erschüttert. Denn irgendwann möchte ich über meinen Eigenheiten stehen, sie nicht wie ein Jugendlicher als Sünde betrachten. Und schon gar nicht möchte ich mich im Alter in der Öffentlichkeit wie ein geschlagener Hund mit meinen Bedürfnissen abgeben. Ha, ja das will ich, wäre doch gelacht, aber nur leise!

psychodoc

manoman

Posted in Gedankensplitter on März 10th, 2014

…für die hütte den zimmermann … für den song den spielemann … für den müll? … natürlich, den mülleimermann

jh

bahnsteigliebe

Posted in psychodocx nebenwort on März 9th, 2014

psychodocs nebenwort immer frisch ab der gedankenpresse

Eine bekannte Tatsache ist, dass ein Beobachter genauestens über einen fremden Menschen Bescheid weiss. So ist es mir kürzlich an einem normalen Werktagmorgen gegangen. Kurz vor Arbeitsantritt hatte mir das Schicksal eine Szene beschieden, die zu analysieren ich mir natürlich nicht entgehenlassen konnte. Anlass dazu war der eigentlich ganz normale Abschiedskuss zweier Liebenden auf dem Perron. Und da wäre auch wirklich nichts besonderes gewesen, was meine psychodocxen Sinne alarmiert hätte, wenn der Mann auf dem Bahnsteig nicht gleich nach dem Kuss sein Bein schon der Unterführung zugewendet hätte, währenddem der Zug noch stand und die Liebe im Wageneintritt. Und eine absolut böse Zunge würde nun behaupten, der ausländisch wirkende Typ machte sich bloss wegen der Kohle an die Frau ran. Eine weniger böse Zunge würde stur behaupten, naja, der Kuss hat zwar nach echter Liebe ausgesehen, aber die Zweithandmöglichkeit sässe dem Burschen wahrscheinlich schon im Nacken. Und die ganz freundliche Meinung über diese Begegenheit wäre wahrscheinlich, der Mann hatte bloss keine Zeit, weil er ja auch zur Arbeit muss. Ich persönlich neige zur Ansicht, um diesem Nebenwort ein bischen Tiefe zu geben, die Verantwortungslosigkeit des Mannes im wahrsten Sinne des Wortes hätte abgrundtiefer nicht sein können. Um diese Meinung zu verfestigen musste man seinen Blick zur auf die Dame richten, die ein bischen verloren auf dem Tritt stand. Die Augen von einer Meinung erfasst, die ihrem Liebhaber eine handvoll Ehrlichkeit immer noch zugestand. Die Mimik voller Geduld, dass die Zeit die Wege des jungen Mannes in ihre Richtung lenken würde. Beinahe fühlbar hingen Schmerzen und Leid als noch verpackte Emotionen in der Luft. Das Mädchen oder die Frau wandte sich nun dem Wageninnern zu. Aber immer noch haftete ihr Ausdruck in meinen Gedanken. Noch so ein Elend. Ich verwarf meine Ambitionen den Glücksritter zu spielen und machte mich an meine Arbeit, die mir heute bedeutend schwermütiger von der Hand ging.

psychodoc von psyynis

zeit des fragens und des wissens

Posted in Gedankensplitter on März 8th, 2014

Ich weiss nun nicht was besser ist, die Zeit des fragens und suchens, oder die Zeit des wissens und beurteilens.

jh