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neuromancer: w.gibsons cyberpunk klassiker besprochen auf seitentrotter

Posted in buchinterpretationen on Juni 7th, 2021

William Gibson/ Gibson auf Wiki/ Neuromancer Trilogie: diese Ausgabe von Rogner und  Bernhard bei Zweitausendeins c 1996/ hier Teil eins: Neuromancer, Teil zwei: Biochips, Teil drei Mona Lisa Overdrive/ Original by William Gibson c 1984/  Deutsch von Reinhard Heinz und Peter Robert/ hardfax S.993

Drugs, Deck und Troden

Einleitung Lange bevor die Menschen Zugang zur globalen Gemeinde des World Wide Webs hatten, schickte der Science Fiction Autor William Gibson seine Hauptfiguren in eine von Daten generierte Welt. Er nannte es ein konsensuelles Paralleluniversum, erreichbar über das Nervensystem als Schnittstelle. Alles was man brauchte war ein leistungsstarker Personal Computer, ein Cyberspace-Deck und einen Satz Troden. Geboren war der Held Case, ein Konsolen-Jockey, ein Cyberspace Cowboy; der Held in Band eins, Neuromancer, der Science Fiction Trologie mit gleichlautendem Namen.

Handlung Case, der Konsolen-Jockey war betrogen worden. Als kleinerer Dieb hatte er einen grösseren Dieb beklaut, wie in Kapitel eins von Neuromancer berichtet wird. Der grössere Dieb setzt Case mit einem russischen Nervengift ausser Schach. Dieser kann nicht mehr arbeiten und beschliesst nach Tokio auszuwandern. In Chiba City  hofft er die technischen Möglichkeiten zu finden, um den Schaden zu beheben. Case scheitert, hält sich als Dealer am Leben. Als er sich definitiv dem Tode näher fühlt als dem Leben, wird er von Molly, einer Tech-Braut, für einen neuen Auftrag rekrutiert. Auftraggeber ist ein undurchsichtiger Kriegsveteran namens Armitage. Der neue Auftrageber besorgt ihm die Mittel und die Möglichkeit, den Schaden an den Nerven zu beheben. Case kann wieder arbeiten, wieder einstöpseln und in der Parallelwelt der Daten unterwegs sein.

Sein erster Auftrag: die Abwehrsoftware, genannt Eis, von Sense/Net, einem Medienunternehmen im Sprawl, seiner ehemaligen Heimat, durchbrechen. Er durchbricht am Deck das Eis der Firma, eine Jugendgang mobilisert ein Ablenkungsmanöver und Molly spaziert in das Gebäude. Auftrag: eine Flatline Konstruktion sichern. Dabei handelt es sich um eine auf ROM gespeicherte Persönlichkeit eines ehemaligen Konsolen-Jockeys. Er ist das nächste Teammitglied. Ein weiterer Member wird in der Türkey gefischt. Riviera mit einem Charakter wie Gollum. Hast du ihn im Team machst zwei Schritte vor, um eventuell drei zurückzumachen. Du weisst nicht, ob du ihm vertrauen kannst.

Zusammen machen sich das ungleiche Team an den gegebenen Auftrag. Den Schacht hoch in eine Spindel im Orbit. Eine mit künstlichen Mitteln erhaltene Welt im All, genannt Freeside. Dort leben die Zioniten, dort leben dem Erdendasein entronnene Bürger dort lebt der reiche und mächtige Tessier-Ashpool Clan, in der Villa Straylight. Sie ist das genannte Ziel des zusammengestellten Teams. Auf dem Weg dorthin erfahren sie mehr über den eigentlichen Auftrag. Auch der Kriegsveteran ist nur Mittel zum Zweck, sie alle sind Mittel zum Zweck. Dahinter steckt eine KI, respektive Zwei. Sie sind es, die das ganze von Anfang an eingefädelt haben. Und nicht uneigennützig. Die Wintermute genannte künstliche Intelligenz hat einen Plan, wie sie sich eigenständig machen kann. Dazu braucht sie ein Team. Dazu braucht sie den drogenverseuchten Case, die Skalpell-Mieze Molly, die ROM Persönlichkeit Flatline, den maroden Charakter Rivieras und den kriegsgestörten Armitage. Ob es der KI gelingt, liegt jedoch in ihren Händen.

Besprechung Es ist die Ironie der Geschichte. Die von Menschen entwickelte KI braucht Menschen, um sich zu lösen, um eigenständig zu werden. Sie setzt auf von der harten Realität zerstörte Existenzen. Ein Team von Menschen mit zweifelhafter Psychologischer Verfassung. Willkommen in der Welt von William Gibson. Der Abschied von den kräftigen Farben der Normalität; hin zu den verblassten Schattierungen ehemaliger Farben. Begonnen mit dem allerbesten und kultigsten ersten Satz seit allen Zeiten und aller Romane. Der Himmel über dem Hafen hatte die Farbe eines…, aber lesen sie selber welche Farbe er hatte. Der Roman durchaus eine Zeitaufnahme der 80iger Jahre des letzten Jahrtausend. Der Beginn des technischen Zeitalters in den Stuben mittelständischer Familien. Das Aufkommen des Personal Computers. Die Zeit der Games. Stundenlanges Starren auf einen Bildschirm. Die persönlichen Bedürfnisse des Körpers werden vergessen. Die Haltung Case`, des Titelhelden: er verabscheut das Leben im Körper, im Fleisch, er fühlt sich als vergeistigte Person. Drogenkonsum verstärken diese Haltung.

Daraus hat Gibson seine Geschichte entwickelt. Die erweiterte Realität des Lebens in einem Raum aus Daten. Darin wird der Mensch aber auch schnell wieder mit neuen Machtansprüchen konfrontiert. Das Gebilde, das er sich erschaffen hat, will selbständig werden. Die von ihm entworfenen Programme fordern ein Eigenleben. Das visionäre Weiterdenken einer von Computertechnik bestimmten Welt. Eine Vorraussage der Entwicklung des Datenraums in den 80igern. Ihr Verfechter der Autor und Schriftsteller William Gibson. Ein technisches Heissblut, dem ein anderer Autor den Titel „Vater des Cyberpunk“ gegeben hat.

Fazit Ein muss für jeden SF Fan. Eine gute Einführung für den Neuling. Ein Plot wie ein Rocksong. Immer wieder gut aufzulegen. Ein Klassiker, der in der Welt der Literatur in die vorderen Ränge gehört, darum immer wieder eine Neuauflage erhält. Darum immer wieder in den Regalen der Buchläden erscheint. Aber nicht ganz einfach zu lesen, da viele Begriffe einladen, verstanden zu werden. Ein nachschlagen empfiehlt sich, oder eben ein nochmaliges Lesen.

psychodoc für das team fantaster

Das Buch Josua aus dem AT auf seitentrotter: eine Interpretation

Posted in buchinterpretationen on Mai 11th, 2021

Die Volxbibel/ Volxbibel – Wiki/ Volxbibel auf Wiki/ c 2009 Pattloch Verlag/ übersetzt von Martin Dreyer/ Band eins: von Mose bis Buch Esther/  Pfad zu 1.Mose/ Pfad zu 2.Mose/ Pfad zu 3.Mose/ Pfad zu 4.Mose/ Pfad zum 5.Buch Mose/ hier das Buch Josua, S.44 und 24Kp/ ganzes softfax S.895

Die Bibel, das Buch der Bücher

40 Schreiber zeichnen sich für die insgesamt 66 Bücher der Bibel verantwortlich. Es sind 39 im alten und 27 im neuen Testament. Ein Werk, je nach Ausgabe, mit bis zu 2000 Seiten. Seit es die Druckerpresse gibt, das meist gelesene Buch. Ein Bestseller auf den Hitlisten der modernen Welt. Übersetzt in schon beinahe jede bekannte Sprache. Darin enthalten, die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis zum allerletzten Ende. Dabei den Focus auf das Upcoming vieler, es sei positiv oder negativ: von Mose, bis zur Offenbarung!

Das Buch Josua

Ein Kriegsherr für den Herrn

Vorgeschichte Josua, der Mann, den Gott durch Mose dazu ausersehen hatte, sein Volk in das gelobte Land zu führen, muss ein kriegserprobter Feldherr gewesen sein. Unter seiner Führung überquerte das Volk Israel den Jordan, bekriegte und bezwang unzählige befestigte Städte und vertrieb die ansässigen Völker.

Doch eines nach dem andern. Josua wurde ja nicht über Nacht ein erprobter Feldherr, ein Kriegsherr. Und er war es auch nicht aus sich heraus, oder aufgrund seiner in einer Ausbildung erworbenen Fähigkeiten. Auf dem langen Weg Israels bis vor die Grenzen von Kanaan war er stets an der Seite Moses. Er hatte gesehen, wie Gott durch Mose das Volk führte. Er erlebte die Wunder, die Gott geschehen liess, aus nächster Nähe. Und er wusste von dem geistlichen Kampf, den Mose führen musste. Und: Er stand an der Seite von Mose, als dieser Israel durch feindliches Land führte.

 

Besprechung Josua muss also vor dem Jordan gestanden sein, hinter ihm eine erschreckend riesige Menge. Die Last des Volkes lag nun auf seinen Schultern. Er wird sich hingekniet haben, eine Hand am Stab, die andere gräbt er in den mit feinen aber scharfen Steinen durchmischten Sand und lässt ihn durch die Finger gleiten. Den Blick über den rasch fliessenden Fluss in das versprochene Land. Welches war sein Entscheid? Kundschafter werden losgeschickt.

Die Einnahme der ersten Stadt, es war Jericho, gibt ein genaues Bild, wie der Erfolg von Josua als Kriegsherr zu verstehen ist. Es sind genau zwei Faktoren, die den Sieg auf der ganzen Linie vorantrieben. Als sie über den Jordan gesetzt hatten, Gott selbst hatte den Fluss gestaut, gab Josua den Befehl, ein Denkmal zu bauen. Er tat dies auf Gottes Befehl hin, und er wusste, habe ich Gott nicht dabei, ist der Kampf umsonst. Das Volk sollte zudem eine bleibende Erinnerung haben. Die neue Generation der Israeliten musste bevor sie weiterzogen das schmerzhafte Ritual der Beschneidung durchführen. Bald verbreitete sich im verheissenen Land die Nachricht, dass ein riesiges Volk an ihren Grenzen lagerte. Der oberste Heerführer des Herrn erschien Josua dann auf dem Weg nach Jericho. Gottes Versicherung mit Josua zu streiten in der Gestalt eines Menschen.

Die losgeschickten Kundschafter hatten Kontakt zu einer Familie aus Jericho hergestellt. Eine Familie von zweifelhaftem Ruf, die aber Glauben hatte und die Spione versteckte. So hatte also Josua einerseits dafür gesorgt, dass Israel auf Gottes Anordnung hin handelte, und andererseits es nicht unterlassen, in Weisheit eine Kriegsstrategie zu entwerfen. Die eigentliche Einnahme war dann wieder ein beredtes Zeugnis von dem Vertrauen, das sie in die Möglichkeiten ihres Gottes setzen sollten. Josuas Kriegsvolk musste um die Stadt ziehen. Sieben Tage, sieben Mal. Am siebten Tag gleich sieben Runden zusammen. Mit allem was sie an Instrumenten hatten, sollten sie lärmen. Das war die Aufgabe der Priester. Mit dabei auch das Gesetz in der Bundeslade. Die letzte Umrundung unterstützt mit dem Gebrüll sämtlicher Soldaten. Was für ein Psychokrieg! Wie mussten sich die Bewohner von Jericho gefühlt haben?

Die Mauern fielen, die Stadt wurde eingenommen, den Menschen die rote Karte gezeigt, wie es die Volxbibel ausdrückt. Was bedeutet, dass alle getötet wurden bis auf die Familie, die die Spione beherbergt hatte. Der Bann lag auf allen Dingen. Die Israeliten durften nichts von den erbeuteten Sachen für sich nehmen. Diese Eroberung war sinnbildlich. Denn, zogen die Israeliten mit Gott an einem Strick, waren sie unbesiegbar. Die Herrscher der Städte fürchteten sich, die Menschen gerieten in Panik, das versprochene Land fiel Gegend um Gegend in die Hände des Volkes Gottes. Vom Golan im hohen Norden bis zur Wüste vor Ägypten, vom Meer im Westen bis zum Jordan, Gott hielt sein Versprechen.

Das Fazit Seitentrotters aus dem fünften Buch Mose lautete: Es wären die bedeutenden und abschliessenden Reden eines Mannes Gottes, der am Schluss seines Lebens sicherstellen wollte, das das Volk des Herrn die Gesetze verstanden hatte. Denn wie sie mit den Gesetzen umgehen würden, hätte unumgehend Folgen. Der Titel von Moses Song: Segen oder Fluch. Darauf baute Josua die siegreiche Einnahme des gelobten Landes. Er hatte die Ansagen seines ehemaligen Vorgesetzten verstanden. Dabei war Gott in der Rechnung an erster Stelle, zu setzen als Faktor eins; Faktor zwei war dann ihm überlassen, eine Strategie auszusuchen wie die anstehende Aufgabe, immer mit Gottes Hilfe, auszuführen war. Gottes Zugabe für die Einhaltung der Regeln war die Entsendung des obersten des Heers der Heerscharen. Und so kann ein Zwischenfazit so lauten: Josua war zwar ein erbprobter Feldherr, ohne die Hilfe des Herrn hätte er aber trotzdem keinen Milimeter vorrücken können.

 

Fazit Ein immer wieder zitierter Punkt in der Betrachtung der alttestamentlichen Texte ist natürlich die interpretierte Grausamkeit. Denn zückte Gott die rote Karte, wollte er, dass sein Volk den Bann vollstreckte. So wurde das Leben ganzer Städte ausradiert. Das mag befremden. Jedoch nicht viel mehr als die herrschenden Sitten der damaligen Völker. Es ist anzunehmen, dass die Israeliten ein noch viel härteres Los erwartet hätte, sollten sie nicht siegreich sein. Im übertragenen Sinn dürfen wir darum vor allem eines verstehen. Gott ist derselbe. Altes und neues Testament bezeugen: Gott ist Liebe. Die Thora mag ein grausames Licht werfen, wir sehen aber in Jesus das Ende aller Verheissungen.  Auge um Auge war gestern, seit dem Kreuz gilt die Gnadengabe Gottes, welches ist das ewige Leben für die, die glauben. Der Start ist die Anerkennung der Heilstat Jesu. Fortan werden wir unser eigennütziges Leben auf dem Altar seiner Liebe opfern. Nicht mehr lebe ich, sondern er in mir. Das ist der Tod, der das Evangelium fordert.

Wir können darum im Buch Josua schon weite Teile der Gerechtigkeit Gottes sehen:

Die Leute von Gibeon griffen in die Trickkiste und zwangen Josua, mit ihnen einen Handel einzugehen. So entgingen sie der roten Karte. Gott liess es geschehen, dass Gibeon Israel narrte.

Die Verteilung des Landes ist im Buch Josua mit sämtlichen Grenzen belegt. Peinlichst genau wird das Land unter den 12 Stämmen aufgeteilt. Es war sogar möglich, das passierte noch unter Mose, dass Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse auf der östlichen Seite des Jordan Land beziehen durften. Die Bedingung: Eure Krieger müssen mit den andern auf den Eroberungszug und dürfen erst nach getaner Arbeit heimkehren.

Es heisst in Josua Kapitel 17 Vers 3: Zelofhad habe fünf Töchter, keine Söhne. Es ging darum, dem Stamm Manasse zu dem sie gehörten, das zustehende Land zu geben. Es war Sitte, dass die Männer das Land bekamen. Der Spruch Josuas über diese Sache ist zu dieser Zeit also umso denkwürdiger: «Josua zog das Ding genauso durch, wie Gott es wollte.» Die Töchter bekamen das Land.

Ein weiterer Beleg für die gerechte Amtsschaft Gottes: die Asylstädte. Gott gab dem Josua Anweisung, dass im ganzen Land Städte auszusortieren waren. Dorthin sollten Totschläger flüchten, deren Handlung unabsichtlich zum Tod eines Menschen geführt hat. Kleine Randnotiz: auch für den Stamm Levi, den Priesterstamm wurden Städte aussortiert. Zufall oder Bestimmung, viele ihrer Städte waren auch Asylstädte.

Weiterhin kann man an vielen Stellen im Buch Josua nachlesen, dass die Gesetze auch für die Ausländer galten, die bei ihnen lebten. Da waren also bei den Juden Menschen aus anderen Völkern. Sie hatten bei ihnen Zuflucht gesucht und wurden nicht abgewiesen. Darin zeigt sich auch die Gerechtigkeit Gottes über alle Menschen. Und, dass er letztendlich niemanden von der Türe wegweist.

Zuletzt, Josua hatte trotz seines sicher entbehrungsreichen Lebens das Alter von 110 Jahren erreicht. Wie schon Mose, ruft er vor seinem Ableben nochmals alle Stammesältesten zusammen und pfeift ihnen das Lied vom Fluch und Segen. Sein spezieller Focus: Gott ist radikal anders und duldet keine Nebenbuhler. Und das schöne Ende des Buches: Er wurde auf dem Land beerdigt, dass nach dem Ratschluss Gottes ihm gehörte, in Timnat-Serach.

starkweis

Kriminalroman Aarauer Finsternis von Ina Haller, eine Besprechung

Posted in buchinterpretationen on April 26th, 2021

Ina Haller/ Haller auf Wiki/ Aarauer Finsternis c Emons Verlag GmbH 2019/ Schweizer Regionalkrimi/ mit Glossar/ softfax S.250

 

Ein kriminalistischer Schwank in zwei Akten

Einleitung Mit den Schweizer Regionalkrimis belegt der Deutsche Emons Verlag eine Nische in der Krimiwelt. Einheimische Städte, Orte, Landschaften als Markenzeichen für Spannung. Verbrecherische Taten mit der Feder auf Regionen gezeichnet, die sonst mit Sonne, Wärme und Romantik beworben werden. Hier eine Erzählung von Ina Haller mit dem Titel, Aarauer Finsternis. Ein weiteres Stück Hölle auf Schweizer Boden.

 

Handlung Andrina Kaufmann, die Lektorin des in Aarau ansässigen Cleve Verlags, wird durch ihren Freund in die Geschehnisse einer Gewalttat gezerrt. Er ist der Chef der Firma JuraMed. Dort arbeitet auch der langjährige und vertrauenswürdige Angestellte, Köbi Steiner. Köbi verschwindet eines Tages von der Bildfläche und Andrina und ihr Freund können sich keinen Reim darauf machen. Doch dann überstürzen sich die Erreignisse, denn auch Andrinas Freund ist plötzlich spurlos verschwunden. Sie, die eigentlich gar nicht ermitteln wollte, wird von den Geschehnissen gedrängt. Leichen und mysteriöse Gestalten geben sich die Türklinke. Und JuraMed gerät in den Focus der Ermittlungen, in die sich nun auch die Kripo Aarau eingeschaltet hat.

Besprechung Der Titel „Aarauer Finsternis“, ist, nachdem er zum Kauf animiert hat, zuerst einmal irritierend. Das Buchcover mit dem finsteren Wald vor wolkenverhangenem, mondbeleuchtetem Himmel suggeriert Vorfreude auf Spannung auf finsteren Wegen; in den Hügeln um Aarau, die von der Autorin so erstmal nicht beglichen wird. Vergeblich suchen die Leser die Spuren der Ermittlerin in der Landschaft rund um Aarau. Wer mit der Autorin in Spannung schwelgen will, muss den Blickwinkel wechseln. Denn da gibt es neben der Finsternis eine Menge an Kontrasten. Sie stecken in den Personen der Handlung.

Ein Italiener aus dem Süden des Stiefels, dessen Erscheinung nach Maffia schmeckt; der leitende Beamte der Kripo Aarau ist auch der Ex-Freund Andrinas; Andrinas Freund selber, ein eigenwilliger Firmenchef; die Kripo Aarau,, ein typisch Schweizerisches Team; Andrina, eine Ermittlerin widerwillen.

Sie tragen jedoch das Geschehen nicht in haarsträubende dunkle Umgebungen.

Ebensowenig sind es die mittelalterlichen Gassen von Aarau, die die Wände für den Plot liefern. Die Kulisse für „Aarauer Finsternis könnte von einem Bühnenstück genommen sein. Ein Wald aus Pappe, ein Himmel aus Neonlicht, Gezeitenlärm aus der Dose, die Umgebung ein Statist für den Plot.

Das Krimiwerk «Aarauer Finsternis» verpasst dem Leser die nötigen Abgründe in den Beziehungen der Darsteller. Denn diese Bretter sind es, die die Bühne für die Welt von Ina Hallers Talent bedeuten.-

Die Geschichte ein Gespräch zwischen diesen Charakteren. Ein kriminalistischer Schwank in zwei Akten. Gespickt mit einigen actionsgeladenen Momenten. Aber auch spannend, indem der wahre Täter erst am Schluss auffliegt.

Fazit Gut hat daran getan, wer beim Kauf zuerst ein paar Kapitel angelesen hat. So wird er auf das Herzstück dieses Krimis stossen: die gut aufgebauten Dialoge. Keine Treibjagd in den Aarauer Wald und auch nicht auf den Gassen, aber Dialoge, die die Motive der beteiligten Personen nach aussen kehren.

 

für das team fantaster: magic streifer

 

Der Kriminalroman Bürgenstock von S.Götschi im Interpretationsmodus

Posted in buchinterpretationen on März 30th, 2021

Silvia Götschi/ Götschi auf Wiki/ Bürgenstock c emons: 2018/ Schweizer Regionalkrimi/ softfax S.314

Liga der Innerschweizerischen Gentlemen

 

Einleitung Lord Dunsany war ein englischer Schriftsteller. In Königstochter aus Elfenland beschreibt er ein Dorf, das sich um Bekanntheit bemüht. Die Bewohner suchen die Verbindung mit der Anderswelt, um etwas Besonderes zu sein. In einer anderen Welt spielt auch der Krimi von Silvia Götschi. Der Pilatus, der Bürgenstock und der Vierwaldstättersee flankieren eine Geschichte im Milieu von gut betuchten Innerschweizern. Bürgenstock aus dem Jahr 2018 nicht der erste Kriminalroman der Autorin.

Handlung Max von Wirth heisst die Hauptperson. Er ist ein ehemaliger Anwalt, jetzt als Privatdetektiv unterwegs. Eigentlich lebt er von Observationen, dann aber erhält er von einem Ehepaar den Auftrag, den Suizid ihres einzigen Sohnes unter die Lupe zu nehmen. Max schlägt ein. Die Ermittlungen führen ihn mitten unter die wohlhabende Klasse. Er geht den Spuren nach, die sich zeigen. Im Bürgenstock Resort, in der Villa der Witwe, im Wald wo die Leiche gefunden wurde, auf einer Alp. Begleitet wird Max von einer Bekanntschaft aus der Bar, die er bald zu seiner Partnerin macht. Die Frage die es zu lösen gilt? War es wirklich Suizid oder war es Mord? Max findet raus, dass ein Zwillingsbruder existiert und bald reihen sich die Indizien zu einem Bild. Das Ergebnis ist jedoch anders, als er es erwartet hätte.

Besprechung Die Geschichte um den mysteriösen Todesfall spielt in der Liga der reichen Innerschweizer Gentlemen. Wer etwas sein will, wer Bedeutung haben will, der braucht Geld, viel Geld. Ein gutes, exklusives Leben hat, wer diesen Stand erreicht hat. Max von Wirth hat ihn nicht erreicht. Er hat seinen Job als Anwalt an den Nagel gehängt. Dieser hätte ihm den Weg dorthin öffnen können. Jetzt ist er Detektiv, nur Detektiv, ein Stand, der von der reichen Liga betrachtet, minderwertig ist. Damit lässt sich das gute Leben nicht erreichen, nur Scherereien. Trotzdem bleibt Max wo er ist. Recht hat er. Er lernt das Leben von einer neuen Seite kennen. Durch seine Ermittlungen sieht er bei den Reichen so manche Unebenheiten. Er  verliebt sich in seine Partnerin und so sieht er keinen Grund, seine Entscheidungen zu hinterfragen. Die tolle Umgebung, der Vierwaldstättersee, die Berge und Täler dienen dabei nur als Kulisse. Die Seiten finden keine dichterischen Träumereien, die sich mit der Landschaft befassen. Dafür aber eine „eins A“ Beschreibung der Beziehung von Max zu seiner Partnerin. Der Einstieg in den Plot ein wenig trivial, die Weiterführung aber auf einem höherem Niveau.

Fazit Eine gute, spannende und lesenswerte Geschichte. Eine kriminologische Geschichte. Gut durchdacht mit einer unerwarteten Wendung am Zenit der Geschichte. Fast noch besser die Einfädelung der Beziehung von Max zu seiner Partnerin. Eine Leseperle. Keine Hymne jedoch an den Bürgenstock und die wunderbare Gegend, wie der Titel es glauben macht. Eher ein Lobgesang an die Liga der aussergewöhnlichen Innerschweizer.

blogunkel

 

Mordslügen von Mathias Ninck, eine Interpretation auf Seitentrotter

Posted in buchinterpretationen on Februar 12th, 2021

Mathias Ninck/ Ninck mal persönlich / Roman Mordslügen/ c Edition 8 2019/ hardfax S.255

Ein Wort ist nicht genug

 

Einleitung Der Wind kann durch die Blätter rauschen; die Sonne die Erde vergolden; der Regen auf den Asphalt prasseln; die Hitze die Kehle austrocknen; ein Roman, ein Fenster zur Seele eines Volkes öffnen. Mordslügen, der erste Roman von Mathias Ninck, dem Zürcher mit Toggenburger Wurzeln, lässt hinter die Fassaden der dritten und vierten Gewalt blicken.

 

Handlung Mordslügen erzählt die Geschichte des Reporters Simon Busche, der eines Tages die Chance seines Lebens erhält. Eine Psychologin gibt ihm den Typ für eine Top Story. Bis anhin war Busche der Texter für weiche Geschichten. Bei einem Blatt war er für die unterhaltenden Zeilen zuständig. Der Hinweis der Psychologin deutete in einem Mordfall auf einen andern Täter. Busche nimmt sich eine Auszeit, um die These über den wahren Tathergang auf eigene Faust zu recherchieren.

Die Nachforschungen führen den Reporter in die Zelle eines Hochsicherheitstraktes. Dort erhält er einen Blick in die Seele einer verurteilten Serienmörderin. Bald beginnen von der Justiz beglaubigte Fakten zu bröckeln.  Doch, die Story seines Lebens macht den Reporter Simon Busche zur Zielscheibe von Presse und Justiz.

 

Besprechung Wer unter dem Titel „Mordslügen“ einen Krimi erwartet, wird enttäuscht. In der Geschichte geht es um die Aufarbeitung eines vergangenen Falles anhand neuer Erkenntnisse. Am ehesten lässt sich der Roman mit einer Zugfahrt über den Gotthard auf der alten Strecke vergleichen. Einmal eingestiegen, gibt die Fahrt, herbeigeführt durch die Kehren und Wenden, einen immer neuen Blick auf die Mächtigen des Gebirges. Unterbrochen von dem Rattern der Eisenräder gelangt der Reisende durchs Gebirge.-

Einmal durch die Seiten gelesen, hat man mehrere Perspektiven auf die Geschichte. Von der Seite der Informantin, von der Seite der Presse, von der Seite der Justiz und natürlich von der Seite der Hauptfigur, Simon Busches. Der Leser bekommt so eine Geschichte serviert, die auf viele Weisen stimmen könnte. Dabei wurden die aufzurollenden Taten von der Justiz schon längst zu den Akten gelegt. Taten, die aufgrund eines Geständnisses gehahndet wurden. Passend der Kern der Geschichte, dass nicht einmal die Verurteilte mehr benennen mag, welche Seiten der Wahrheit sie glauben will.

Am Ende der Geschichte sind es Institutionen, die wie das Gotthardmassiv unverrückbar stehen. Sie verbreiten eine ewige Wahrheit. Sie bestimmen wie sie wahrgenommen werden wollen, denn schliesslich stehen sie schon lange da. Presse und Justiz drehen an den Hebeln der Macht, drehen die Geschichte zu ihren Gunsten. Der kleine reisende Reporter Simon Busche darf da durchreisen und staunen. Er mag eine Spur legen, aber das Massiv bestimmt, wie es gesehen werden will.

 

Fazit und Empfehlung Mathias Ninck zeigt in Mordslügen die Automatismen von Presse, Justiz und PR-Arbeit. Das Resultat? Ein Mensch, der von den Mühlen zerdrückt wird. Kein Krimi, aber ein Stück Zeitgeschichte, mit einem kompromisslosen Blick hinter die Kulissen der Zeit.

psychodoc

Deuteronomium: oder das fünfte Buch Mose, eine Interpretation

Posted in buchinterpretationen on Januar 19th, 2021

Die Volxbibel/ Volxbibel – Wiki/ Volxbibel auf Wiki/ c 2009 Pattloch Verlag/ übersetzt von Martin Dreyer/ Band eins: von Mose bis Buch Esther/  Pfad zu 1.Mose/ Pfad zu 2.Mose/ Pfad zu 3.Mose/ Pfad zu 4.Mose/ hier das 5.Buch Mose, S.71, 34 Kapitel/ ganzes softfax S.895

Die Bibel, Das Buch der Bücher

40 Schreiber zeichnen sich für die insgesamt 66 Bücher der Bibel verantwortlich. Es sind 39 im alten und 27 im neuen Testament. Ein Werk, je nach Ausgabe, mit bis zu 2000 Seiten. Seit es die Druckerpresse gibt, das meist gelesene Buch. Ein Bestseller auf den Hitlisten der modernen Welt. Übersetzt in schon beinahe jede bekannte Sprache. Darin enthalten, die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis zum allerletzten Ende. Dabei den Focus auf das Upcoming vieler, es sei positiv oder negativ: von Mose, bis zur Offenbarung!

Die zukunftsweisenden Reden eines Mannes Gottes

Das fünfte Buch Mose

Das fünfte Buch Mose beinhaltet die abschliessenden Reden von Mose. Er zählt zu den Männern des Alten Testaments, die die Nähe Gottes kannten und gehört somit zu den bedeutensten Personen der Bibel. Das letzte Buch, das nach seinem Namen benannt ist, setzt einen Strich hinter seinen Dienst. Fünf Bücher lang dominiert – die Genesis ausgenommen – sein Name die Geschicke des Volkes Israel. Angefangen im zweiten Buch Mose mit dem Exodus des Volkes des Herrn aus dem Lande des Nils zum Berg Sinai; im dritten Buch, dem Levitikus, dann Israels junge Geschichte in der Wüste, sein Verhalten gegenüber den neuen Regeln und Gesetzen, der Bau der Stiftshütte und die Absonderung des Stammes Levi zwecks Dienst am Herrn; in Numeri dann, dem vierten Buch Mose,  die neue von Gott befohlene Ordnung um das heilige Zelt, der Weiterzug und erneuter Unglaube, der das zu einem grossen Volk gewordene Israel zu einer 40 Jahre dauernden Zusatzschlaufe bis vor die Grenze zum gelobten Land zwingt.

Und jetzt: Deuteronomium oder die vielen abschliessenden und tiefsagenden Reden des grossen Führers Mose, oder wie er so richtig sein Herz entleert und den Israeliten die Gebote des Herrn nochmals vor Augen hält. Ein letzter Anschauungsunterricht was passiert, wenn sie dem Herrn gehorchen, und was passiert, wenn sie den Herrn missachten, in dem neuen Land, das Gott ihnen geben will. So ist Mose von der Berufung bis zum Tod seiner Mission verpflichtet. Er hat das Volk vor die Grenzen des verheissenen Landes geführt. Hier endet sein Weg. Er besteigt den Berg Nebo gegenüber Jericho im Jordantal, und er stirbt.

Bevor der Herr ihn jedoch zu sich nimmt, packt er nochmals alles auf den Tisch, was Gott ihn alles beauftragt hatte, den Israeliten zu sagen. Zutiefst ist das  heutige Israel mit den Geschichten des Alten Testaments verknüpft. Von Mose bis Maleachi. Ein mehr als tausendseitiger Stoff; der Grund für die Versprengung, der Grund für Heimat und Identität der heutigen Juden. Gott gab klare Ansagen, wohin es führen wird, wenn das Volk, das nach seinem Namen genannt ist, gehorcht, oder eben nicht gehorcht. Deutoronomium handelt von den Folgen des Gehorsams, von den Folgen des Ungehorsams; oder in der Sprache der Bibel: vom Segen und vom Fluch. Vor dem Ableben des grossen Führers ist es der eindringliche Apell, die gottgegebenen Regeln unbedingt zu beachten. Er stellt nochmals klar, dass Gott ein treuer Gott ist und erinnert das Volk an die vielen Wunder auf dem langen Weg von Ägypten bis hierher. Er schöpft nochmals aus dem riesigen Schatz an Erfahrungen, die er mit dem Herrn gemacht hat. Unbedingt will er sicherstellen, dass die Juden wissen, wohin das führt, wenn sie die Gebote missachten. Mose spürt sein Ende kommen und will unbedingt, dass die Israeliten verstanden haben, um was es geht. Er bläut ihnen nochmals Respekt vor den Gesetzen ein. Auf einen Grundsatz definiert sagt er: Wenn ihr gehorcht, erbt ihr Freude und gewaltigen Segen; wenn ihr euch streubt und mich verlasst, Depression und Tod. Das war dem guten alten Mose so wichtig – er wurde 120 Jahre alt – das er darüber noch einen Song schrieb, ein Lied, oder wie es die Bibel sagt, einen Psalm. Das grosse Fazit des Mose. Vertextet in Kapitel 32 des fünften Buches.

Und dann gab es da noch einen Grund, warum Mose so eindringlich wurde. Das Volk hatte noch eine letzte Hürde zu nehmen: Sie mussten über den Jordan und das besetzte Land einnehmen. Dies würde ihnen eben nur gelingen, wenn sie ihre Hoffnung ganz auf den Herrn setzten. Deshalb war er so eindringlich. Seinen Stab hatte er bereits weitergereicht, an den Namensgeber des nächsten Buches, Josua, der Sohn Nuns. Einen Mann, der viele Jahre an der Seite Mose verbracht hatte. Einen Mann, dem Mose vertraute.

blogunkel

numeri oder das 4.buch des mose interpretiert auf seitentrotter

Posted in buchinterpretationen on November 30th, 2020

Die Volxbibel/ Volxbibel – Wiki/ Volxbibel auf Wiki/ c 2009 Pattloch Verlag/ übersetzt von Martin Dreyer/ Band eins: von Mose bis Buch Esther/  Pfad zu 1.Mose/ Pfad zu 2.Mose/ Pfad zu 3.Mose/ hier 4.Buch, S.67, 36 Kapitel/ ganzes softfax S.895

Die Bibel, Das Buch der Bücher

40 Schreiber zeichnen sich für die insgesamt 66 Bücher der Bibel verantwortlich. Es sind 39 im alten und 27 im neuen Testament. Ein Werk, je nach Ausgabe, mit bis zu 2000 Seiten. Seit es die Druckerpresse gibt, das meist gelesene Buch. Ein Bestseller auf den Hitlisten der modernen Welt. Übersetzt in schon beinahe jede bekannte Sprache. Darin enthalten, die Geschichte der Menschheit von den Anfängen bis zum allerletzten Ende. Dabei den Focus auf das Upcoming vieler, es sei positiv oder negativ: von Mose, bis zur Offenbarung!

Wurzel, Stock und Stein; Regeln, Modus und das Sein; Milch, Honig und starker Wein

Numeri oder das 4.Buch Mose interpretiert auf Seitentrotter.

Das erste Buch Mose zeigt dem interessierten Leser die Anfänge der Menschheit. Sie reichen von Adam bis Josef.  Im zweiten Buch Mose ist das Volk, das auch der Augapfel Gottes genannt wird, in einem fremden Land. Als Sklaven dienen sie einem fremden Herrscher. Mose fällt die Aufgabe zu, das Volk der Juden aus der Knechtschaft zu führen. Die Flucht vor dem Pharao endet erst einmal in der Wüste Sinai, am Berg Horeb. Direkt von Gott mit Mose als Mittler erhalten sie einen vollumfänglichen Verhaltenskodex: wie das vonstatten ging, das erzählt das dritte Buch Mose.

Zwei Jahre sind es nun her, seit dem Auszug aus Ägypten. Das Volk der Juden hat von Gott das ganze Leben umfassende Regeln erhalten. Dazu haben sie die Anweisungen für die Stiftshütte erhalten, ein Zelt, das ihnen als Begegnungsstätte mit Gott dient. Mose ist noch der Führer, auf den alle schauen. Er hat aber Älteste berufen, die ihm helfen, Recht zu sprechen. Dazu ist der Stamm Levi für den Dienst am Heiligtum auserwählt worden.

Gott spricht dann wieder zu Mose: „Zähl mal alle Männer ab 20 Jahren, Stamm für Stamm.“ So geschieht es, dass sich die Israeliten für den Weiterzug rüsten. In genauer Aufteilung soll das Geschehen, keine leichte Aufgabe, denn das Volk ist viele Tausende gross. Sie sind so zahlreich, dass die Bibel von den vielen Israeliten spricht, die man gar nicht zählen kann. Damit sie wissen, wohin sie sollen, thront Gott in einer Wolke, direkt über dem Zelt, die nachts wie Feuer aussieht. Wenn die Wolke aufbricht, blasen die Trompeter das Signal. Zuerst gehts in einem drei Tage Marsch in die Wüste Paran. Gott hat sich immer wieder mächtig gezeigt und das Volk erkennt sein Wirken, was eigentlich eine gute Ausgangslage für Zufriedenheit gewesen wäre. Wiederum bestätigt er seine Versorgerrolle, indem er einen Schwarm Enten vom Meer ins Lager leitet.

Eigentlich sollten die Israeliten darum entspannt sein. Sie sollten gelernt haben, dass wenn Gott mit ihnen ist, ihnen nichts unmöglich ist. Immer wieder entgleitet jedoch das Vertrauen. Sie sind jetzt nahe dem gelobten Land. Kundschafter werden ausgeschickt. Diese berichten von dem Land, indem Milch und H0nig fliesst. Zwölf waren es. Zehn davon raten jedoch jetzt davon ab, dahin zu gehen. Der Grund? Die Städte sind befestigt, die Menschen zum Teil riesig und die Völker streitsam. Nur zwei Kundschafter erzählen etwas anderes. Ja, das stimmt, schaut aber auf Gott und seine Verheissung. Dann schaffen wir es.

Das war die Ausgangslage, das Gott sie verknurrte, für vierzig weitere harte Jahre in der Wüste. Das Volk muss eine Zusatzschlaufe drehen. Murren wegen Versorgungsknappheit wäre noch gegangen, jetzt kommt aber noch ein Zweifeln an den Zusagen Gottes hinzu. Grund genug, das Volk sterben zu lassen. Nur die Nachkommen jener, die aus Ägypten ausgezogen sind, werden das Land sehen. Auch Mose unterläuft ein massgeblicher Fehler. Um Wasser zu für das Volk zu besorgen schlägt er einen Felsen. Kein Problem? Doch, er hätte Gott vertrauen und zu dem Felsen sprechen sollen. Dies mag aber zeigen, wie doch die ewige Murrerei auch dem Mose zugesetzt hat.

Dazu kommt jetzt ein regelrechter Aufstand einer Sippe vom Stamm Levi. Sie sind die Dienern am Zelt. Sie müssen sterben und nur mit Mühe kann Mose weiteres Unheil abwenden. Und das Volk murrt nun, weil Gott sein eigenes Volk tötet. Weitere Schwierigkeiten treten auf. Edom lässt sie nicht passieren, sie müssen aussen rum. Moab schickt einen Zauberer, um das Volk des Herrn zu verfluchen. In Midian nehmen sich viele der Juden dortige Frauen und beginnen infolge, deren Götter anzubeten. Oh Mose! Das Volk hat noch nicht wirklich viel von Gottes Regeln verstanden. Als sie dann endlich nach vierzig Jahren an Ort und Stelle sind, vor dem Jordan gegenüber dem gelobten Land, hat sich das Bild geändert. Kein einziges Gesicht ist mehr dabei, dass noch in Ägypten war. Und: als Konsequenz für Mose, er darf auch nicht ins gelobte Land. Nur die zwei Kundschafter, die dazumals das gelobte Land ausspionierten und noch Gott glaubten, erleben die Erfüllung der Verheissung. Kaleb und Josua, der letztere, weil das Wort sagt, er wäre immer an der Seite Mose gewesen, ist jetzt der Anführer und erhält den Segen von Mose und wird dann auch von Gott bestätigt. Aber das ist dann am Ende von Mose Buch fünf.

blogunkel

besprechung von w.burks alpsteinkrimi doppelrolle

Posted in buchinterpretationen on November 20th, 2020

Walter Burk/ Burk auf Kriminetz/ Gmeiner Verlag Gmgh c 2015, 2.Auflage 2015/ Alpsteinkrimis/ softfax 278

Fluchtraum Staubernkanzel

Einleitung Dem Wassersportler ein stehendes oder fliessendes Gewässer, für die Entspannung des Städters ein geheimer Weiher oder versteckter Garten, der Wandererseele eine Route in den Bergen- dem Autoren Walter Burk die Voralpen als Schauplatz für einen Krimi. Doppelrolle aus dem Jahr 2015 ist nach Doppelbindung der zweite Band der Alpsteinkrimi-Trilogie. Tatort der Handlung, die Staubernkanzel hoch über dem Rheintal.

 

Handlung Hoch über dem Rheintal, von Frümsen mit der Seilbahn erreichbar, liegt das Berggasthaus Staubern. An einem schönen Herbstwochenende ein beliebtes Ziel für Wanderer im Alpstein. Die Wirtin findet an einem Sonntagmorgen im Stübli unter der Gaststube, neben der üblichen Unordnung, auch eine Blutspur. Was also ist von Samstag auf Sonntag hier geschehen, und wo ist eine allfällige Leiche?

Die Kriminalpolizei Appenzell wird informiert, und Bruno Fässler, gerade von den Ferien zurück, hat wieder einen Fall. Er hat schon einmal im Alpstein ermittelt und kennt die Schwierigkeiten, die damit einhergehen. Vor Ort ist auch Roger Marty, ein Romanautor aus St.Gallen. Die beiden kennen sich schon, und Bruno Fässler könnte auf diesen Schreiberling verzichten. Soweit ist auch niemand abwesend, ausser der slowakischen Servicemitarbeiterin. Personal und anwesende Gäste erfahren also eine unliebsame Programmänderung. Sie müssen für eingehende Befragungen zur Verfügung stehen. Und der Kriminalpolizist und der Autor haben das befremdliche Vergnügen der unfreiwilligen Zusammenarbeit.

 

Besprechung Nachdem Walter Burk im Prolog vor Augen führt, dass eventuell irgendwo eine Leiche auf der Staubernkanzel zu finden ist, fährt er fort mit der Beschreibung einer jeden Person und eines jeden Dings, das er einführen kann. Ob Hauptperson, Nebenrolle oder dem Zweck der Handlung dienende Sache, die eingehenden Biographien lesen sich wie thematische Referate. Darin ist Kapitel für Kapitel in einer Rückblende die Handlung eingewebt, indem der Autor die Anwesenden Personen, Gäste und Mitarbeitende, wie in einer Sitcom im immer gleichen Raum erscheinen lässt.

Erweitert wird die Geschichte dieses Herbstwochenendes im August durch Fakten, Hintergründe und philosophische Gedanken zum Leben. Der Leser erfährt eine Menge über die Art und Weise der Ermittlungen in einem vermuteten Mordfall. Wie die Zusammenarbeit mit einem Laien sein könnte. Dann erfährt der Leser eine Menge über das Servicepersonal. Warum arbeiten sie an einem so abgelegenen Ort? Was sind ihre Wünsche, was ihre Begehren? Warum nennt man es „auf die schiefe Bahn geraten“, wenn man doch nur Geld verdienen will? Wie ist das mit der vorsätzlichen, der fahrlässigen und der ungewollten Tat?

Geduld bringt Rosen. Die Vermengung der genauen Charakterisierungen mit den Fakten und Hintergründen zu einem möglichen Tathergang hat die Kraft, das Leserherzen zu erwärmen. Nicht zu vergessen, dass natürlich die mystische Bergwelt des Alpsteins die Story mächtig befeuert.

 

Fazit und Empfehlung Walter Burk schreibt bar jeglicher Ironie und Verdrehung in gründlicher aber distanzierter Weise. Als Vielleser hätte ich mir einen Schuss mehr Hingabe an die Hauptperson gewünscht. Ein tieferes Einweben von Roger Marty. So legt aber Walter Burk den Focus auf die gründliche Erarbeitung der ganzen Geschichte. Was den Zeiger bei „Hau den Lukas“ doch wieder ziemlich nach oben treibt.

starkweis für das team fantaster

das dunkle herz der nacht von j.v.jones: interpretiert von gedankenverbrecher

Posted in buchinterpretationen on Oktober 10th, 2020

J.V.Jones/ Jones bei Wiki/ Das dunkle Herz der Nacht c Weltbild Verlag 1999/ Buch eins der Schwert der Schatten Reihe/ Titel der amerikanischen Originalausgabe: The Sword of Shadows, A Cavern of Black Ice Part 1/ keine Angaben zur Übersetzung/ Karten/ hardfax S.560

 

Das Nord-Süd Dilemma

Einleitung Es ist eben so. Seitentrotter strotzt nicht gerade von Besprechungen weiblicher Autoren. Die meisten der zitierten Bücher sind von männlichen Vertretern geschrieben. Von May, Tolkien, Hennen, Peake, Nero und wie sie alle heissen. Es gelangten Bücher auf seitentrotter aus den breit aufgestellten Welten der Fantasie, Abenteuer, Krimi und Belletristik. Aber da gibt es auch immer wieder Frauen, die das Team Seitentrotter überzeugen. Ein solcher Plot ist die vorliegende Erzählung der amerikanischen Autorin J.V.Jones.  Es ist der erste Band aus der Reihe „Das Schwert der Schatten“ mit dem Titel Das dunkle Herz der Nacht.

 

Handlung Die Geschichte nimmt die Handlung an zwei Orten auf, im nördlichen Kargland bei Reif, dem Clanjungen, und bei Ash, dem Pflegekind in der südlichen Festung von Spire Vanis. Reif muss an einem Tag, an dem er gerade mit seinem Bruder auf der Jagd ist, erleben, wie sein Leben gerade umgekrempelt wird. Der Clan wurde angegriffen und bereitet sich seinerseits jetzt auf Krieg vor. Derweil Ash, das Pflegekind, stetig an einem Plan für die Flucht aus der Festung arbeitet, in der es wider Willen festgehalten wird. In diesen unruhigen Zeiten erscheint ein Waldläufer namens Angus Lok. Er hat Botschaften erhalten, dass etwas im Gange ist. Nachdem er sich aufgemacht hat, den Dingen auf den Grund zu gehen, kreuzen sich seine Wege zuerst mit Reif, dann mit Ash. Reif und Ash sind auf der Flucht und finden in Angus einen erprobten Helfer.

 

Besprechung Die Geschichte, je länger man über die Zeilen wandert, entwickelt sich zu einem Nord-Süd Problem, einem Nord-Süd Dilemma. Die Stämme des Nordens werden angegriffen. Dahinter stecken geheime Absichten aus dem Süden. Von Herren, die in festen Türmen in Städten sitzen und machthungrige Pläne schmieden. Im Norden das Kargland, im Süden die Städte. Im Norden das einfache entbehrungsreiche Clanleben, im Süden in Mauern zusammengepfercht das Stadtleben. Und mitten drin nun Ash, Reif und Angus als Ausgestossene, dem normalen Leben bestohlen.

Das Team Seitentrotter hat  schon viele Jahre Bücher besprochen, und so hat sich ein Bild besonders kristallisiert: Männer mögen handlungsstarke Erzählungen, Frauen beziehungsstarke Wendungen. Männer mögen sachbezogene Rhetorik, Frauen mit der Schärfe des Messers dargebotene Intrigen. Männer lieben auch mal das einfache Laufen durch eine wilde Landschaft, während bei Frauen der Weg mit Magie gepfeffert sein muss. Das sind einige einfache Unterschiede, die sich sicher auch noch enorm differenzierter darstellen lassen würden, zu dem jedoch hier keine Zeit ist. Und es ja auch nur mal ein vom Bug des seitentrotterschen Literaturkreuzers geschossener Deutungspfeil sein soll.

Bei der amerikanischen Autorin J.V.Jones finden sich jedoch Schreibweisen männlicher und weiblicher Charakteristik. Es drängt sich der Vergleich mit J.R.R.Tolkien auf. Ohne zu zögern behauptet das Team Seitentrotter in einhelliger Übereinstimmung, J.V.Jones ist die erheblich bessere Erzählerin. Anderst gesagt, Tolkien war gar nicht ein so guter Erzähler. Sein Werk erstreckt sich aus der Tiefe der erfundenen Sprachen, Welten und Legenden auf über tausend Seiten. Hätte er nicht einen enormen Wissensschatz einsetzen können, was hätte er erzählt? Die Geschichte von Frodo, der eines Tages unverhofft einen nichtssagenden Ring von seinem Onkel erhält? Und was macht er dann? Länder, Zeitalter und Mythologie, von Tolkien erfunden, lassen ihn den Weg zum Schicksalsberg antreten. Bei Jones? Die tiefe eines ideologischen Nord-Süd-Dilemmas. Eine Geschichte über den hinterlistigen Mann aus dem Süden, der dem einfachen Krieger aus dem Norden seine Lebensweise aufdrängen will? Viel zu dünn! Aber da ist eben Jones, die Erzählerin. Sie erzählt die Geschichte des Clanjungen Reif, der sich gegen den Ehrenkodex seines Stammes wehren muss. Sie erzählt die Geschichte des Findlings Ash, ausgesetzt vor den Toren von Spire Vanis. Sie erzählt die Geschichte des Waldläufers Angus Lok, dessen Leben mit mehr Geheimnissen gespickt ist, als ein Kuchen mit Rosinen. Alles verwebt  mit einer guten Dosis Spannung. Spannung in Stammesfehden und Ehre, Götterglaube, Krieg, Flucht und Intrigen.

 

Fazit J.V.Jones hat durch die gute Durchmischung von actionsreicher Handlung und intriganten Hintergründen ein Werk mit emotionaler Tiefe geschaffen. Dabei hat sie die Linie zu Romantic Fantasy nicht überschritten. Ein Werk, das Team Seitentrotter darum als Heroic Fantasy einstuft. Klar zu empfehlen für Leser mit gehobenen Ansprüchen.

 

gedankenverbrecher für team seitentrotter

das buch revival von s.king interpretiert von psychodoc

Posted in buchinterpretationen on Juli 20th, 2020

Stephen King/ WikiKing/ Revival c 2015 Heyne Verlag/ Originaltitel: Revival/ aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt/ softfax S. 509

 

Long Lives the King

Einleitung Das Buch Revival von Stephen King ist etwa das 69. in der langen Liste der Veröffentlichungen des amerikanischen Schrifstellers. Mit den Bänden Mr.Mercedes, Finderlohn und Mind Control befindet es sich zur Zeit des Erscheinens in der Gesellschaft von Bänden, in denen King seine kriminologische Feder fliessen liess. Für das team seitentrotter und seinen Vertreter psychodoc stellt es in der langen Liste der besprochenen Bücher das zweite von Herrn King dar.

 

Inhalt In Revival erzählt der Schrifsteller die Geschichte des Rhythmusgitarristen Jamie Morton. Um das Leben des Musikers aus der persönlichen Perspektive von jung bis alt aufzurollen, benutzt Stephen King die Ich-Form. Die Geschichte startet, indem er in der Kindheit von Jamie Morton den sogenannten fünften im Spiel einführt. Es ist dies eine Person, die auf beinahe unheimliche Weise  in den verschiedenen Lebensphasen der Hauptfigur auftritt. Jamie spielt gerade vor dem Haus mit den neuen Spielzeugsoldaten, als der Schatten von Charlie Jacobs auf sein Leben fällt. Jamie wird ein Leben als Musiker antreten und dem durch einen familiären Schicksalsschlag gezeichneten Jacobs  immer wieder begegnen. Inzwischen ist der Pastor von seinem Glauben abgewichen. Durch die Manipulation geheimer Elektrizität vollbringt er Zeichen und Wunder. Jacobs bedrängt Jamie, ihn in einem letzten Experiment zu assistieren. Es geht um Leben und Tod und der Pastor offenbart nun seinen wahren Antrieb. Dabei wird Jamie an den Rand des Wahnsinns getrieben.

 

Besprechung In dem Buch Revival gewährt uns Stephen King wiederum einen tiefen Blick in die amerikanische Volkseele. Es sind die 80ger Jahre in Maine; in einem Ort im Hinterland namens Harlow. Neben der Arbeit und dem täglichen Leben ist der Besuch einer christlichen Gemeinde ein wichtiger Punkt im Leben der Menschen. Jamie besucht die Jugendgruppe der Methodisten. Dort führt Jacobs die Jugendlichen anhand der Elektrizität in die Geheimnisse der Bibel ein. Es wird aber eine Zeit kommen, da das Zentrum der Erörterungen, wie Stephen Kings es nennt, der Betrug der himmlischen Versicherungsanstalt sein wird. Wie ein roter Faden zieht sich die Kritik des Schriftstellers am Christentum durch die Geschichte.

Als abgefallener Pastor verleugnet er jetzt den Glauben, den er die Jugendlichen lehrte. Als Magier, der mit den Illusionen der Menschen spielt, zieht er von Markt zu Markt. Danach wird er als vermeintlicher Heilungsprediger Revivalversammlungen abhalten. Zum Schluss geht Jacobs der letzten Frage nach, die ihn seit dem Unglück vorangetrieben hatte: Was passiert mit den Menschen wenn sie sterben?

Die Geschichte um den angeblichen Heilungsprediger Charlie Jacobs ist eine Kritik an den Versprechungen des Christentums. Ein Spiel mit göttlichen Wahrheiten, um die Seele des Menschen zu betrügen. Die angeblichen Heilungs- und Erweckungsversammlungen haben das eine Ziel: Geld aus den Taschen der Gläubigen zu ziehen. Die Heilungen die passieren, fundieren auf einer geheimen Kraft, mit Nebenwirkungen behaftet, die psychotische Ausmasse haben.

Jamie, selbst von Jacobs geheilt, sieht sich von Wahnvorstellungen getrieben. In der Zwischenzeit hat er sich ein Leben als Studiomusiker eingerichtet. Er argwöhnt, dass der ehemalige Pastor tiefere Ziele hegt, als blosse Heilungen. Er beginnt zusammen mit einer Freundin Berichte über die von Jacobs Geheilten zu sammeln.

So ist der Roman Revival eine Abrechnung mit der US amerikanischen Szene der Evangelikalen. Die Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod ist die perfekte Steilvorlage für jedwede menschliche Betrügerei. Glaube, Lehre und Heilungen; sie führen ins Nichts. Worum es wirklich geht ist Geld. Und es führt die Getäuschten in Psychosen und irrige Verhaltensweisen.

Die geheime Kraft, die der Pastor anzapft, hat nichts mit dem heiligen Geist der Bibel gemein. Sie führt im Leben in Angst und Schrecken und nach dem Tod wartet das Grauen und das Nichts.

 

Fazit Der Glaube ist nach Stephen King ein Betrug an der Seele des Menschen. Da ist zwar eine geheime Kraft am Werk, sie führt aber ins Nichts. Das Buch ist eine Bestandesaufnahme, wie die Christen oft von der Welt wahrgenommen werden, gibt jedoch nur einen Blick auf einen Teilbereich frei. Als Autor, der für horrormässige Szenarien bekannt ist, ist die Macht hinter der sichtbaren Welt, von der er spricht, eine dämonische, grauenvolle. Und diese Tür dorthin, so denkt auch Jamie Morton, der Rhythmusgitarrist, sollte f…. nochmal nicht geöffnet werden!

psychodoc für das team fantaster