netartstyle mit peinkofers könige bd 2
Posted in netart on November 5th, 2019erdwelt im bann des bösen
ein wille dunkler macht in alten wesen
wer kann volk, land und leute erlösen
hoffnung, mut und leben sonst verwesen
erdwelt im bann des bösen
ein wille dunkler macht in alten wesen
wer kann volk, land und leute erlösen
hoffnung, mut und leben sonst verwesen
Michael Peinkofer/ Peinkofer auf Wiki/ Die Könige Band 1: Orknacht c PiperVerlag Gmbh 2013/ Anhänge: Karten, Glossar, Grammatik einer alten Sprache/ softfax S.511


Handlung In dem von Peinkofer entworfenen Land Erdwelt drängt sich eine alte finstere Macht zurück in den Kampf um die Herrschaft. Es ist der despotische Zwergenkönig Winmar von Ruun, der zurzeit das Sagen hat. Zurückgedrängt hat er die freien Völker und sitzt auf dem ehrwürdigen Thron der Äxte seiner Vorfahren, fällt machtversessene Entscheidungen. In alle Winde verstreut sind diejenigen, die in Friedenszeiten Land und Volk führten. Die Könige der Menschen, die Vorsteher der Hügelclans, die eigentlichen Erben der Throne, die Nachfahren der Elfen. Unter ihnen auch der alte Weise Dwethan, der den Widerstand zu bündeln versucht. Mit dabei sind auch zwei streitlustige Orks mit einem wichtigen Auftrag in Händen.- Und alles wird überschattet durch den finsteren Willen uralter Wesen, die ihre eigenen Absichten in Erdwelt durchsetzen wollen.
Besprechung Teil 1 Band eins der Könige Trilogie von Michael Peinkofer ist vor allem eins, eine gut erzählte Geschichte. Langsam und gemächlich gewinnt die Handlung an Spannung. Geschickt zieht der Autor an den Fäden der Geschichte. Da ist Dag, ein blinder Menschenprinz, der sich in einem Stockkampf die Ehre unter Kriegern erkämpfen muss. Da ist Aryanwen, eine Königstochter, die, um dem Land zu dienen, eine Scheinverbindung eingeht, nun auf der Flucht vor ihrem Peiniger. Dann sind da zwei Orks. Unterwegs mit einem unfreiwilligen aber angenommenen Auftrag, der sie fremde Wege gehen lässt. Dann sind da einige aufständische Zwerge an Winmars Hof. Lieber gehen sie in den Tod, als die despotischen Absichten ihres jetzigen Herrschers zu verteidigen. Da ist auch der Krieger Alured, der als Spion bis an die äussersten Grenzen des Machbaren vorstösst. Dann ist da auch noch Catriona, die Tochter eines Clanführers aus den Hügeln. Die Ehre eines Kriegers vor den Augen, betreibt sie ein gefährliches Spiel. Da ist auch Vigor, als Vorsteher der Geheimpolizei Winmars ein zweifelhafter Charakter. Warum aber kann er seiner Stellung nicht treu bleiben? Zuletzt ein Kind, nach dem die erwachende finstere Macht seine Krallen austreckt.- Alle zusammen ergeben ein Wimmelbild an Helden, die in Erdwelt in High Fantasy gerechter Weise zur Entfaltung kommen.
Besprechung Teil zwei Und auch wenn für Spannung bis zum letzten Kapitel gesorgt ist, fehlt eine Komponente. Es ist der Bezug zum Leben von Michael Peinkofer. Zur Realität des eigenen Alltags. Dass seine Geschichte wimmelt von Ideen, dafür hat sein Studium gesorgt. Der Autor hat unter anderem Germanistik studiert, also deutsche Sprache und Literatur. So sind es die Komponenten Wissen und Erzählkunst, die die Stärke der Erzählung ausmachen. Die Freude am Schreiben zählt jedoch an dieser Stelle nicht, denn sie ist Voraussetzung. Wenn er Zeile um Zeile die Blätter rauschen lässt, und der Leser sich mit dem Fuss im dichten Wald verfängt, weil er mit dem Helden unterwegs ist, fehlt die einordnende, subjektive Einschätzung der Situation. Sie würde zusätzliche Kraft freisetzen, sie würde den Lesenarr auf emotionaler Ebene mitreissen.
Auch Tolkien war Sprachwissenschaftler. Er hatte ebenfalls die zwei Komponenten Erzählkunst und Wissen vorzuweisen. Auch er bündelt die Fäden der Geschichte zu einem dicken Erzählstrang. Einem seiner Helden, Faramir, Heerführer in Gondor, fällt auf einem Streifzug ein getöteter Südländer vor die Füsse. Als er ihn sieht, fragt er sich, was ihn so weit von zu Hause fortgeführt hat. Ob es freiwillig geschehen sei, und ob er nicht lieber geblieben wäre. Diese Gedanken geben einen subjektiven Standpunkt wieder. Und man darf annehmen, dass die Überlegungen dazu aus den Lebenserfahrungen Tolkiens stammen.- Also, er hat die Blätter Zeile um Zeile rauschen lassen, der Leser hat den Fuss im düsteren Wald verfangen, weil er mit dem Helden unterwegs war, und die Einschätzung als dritte Komponente hat einen Sturm entfacht, die die Lesestube in ein unheimliches Licht zu hüllen vermag!
Empfehlung Das Buch Orknacht aus der Könige Trilogie von Michael Peinkofer richtet sich an Liebhaber von High Fantasy Wälzern und lässt sich locker zwischendurch lesen. Man bedenke: Drei Teile bedeuten je etwa 500 Seiten. Das bedeutet wiederum, die andern Teile müssen auch gelesen werden.
für das Team Fantaster: pilger jack
ein streifzug durch das verloren gegangene reich von shairia: dark city band 1, das buch der prophetie
im kultladen auf tour: die könige band eins von michael peinkofer
Kofmehls Seite/ Kofmehl auf Wiki/ Dark City Trilogie Bd 1: Das Buch der Prophetie c Brunnen 2008/ Karte/ hardfax S.348
Empfehlung Dark City, von der Schweizerin Damaris Kofmehl und dem Amerikaner Demetri Betts, ist ein dreiteiliger Fantasy-Roman aus dem Jahr 2008. Er richtet sich vor allem an Jugendliche, kann aber auch von Erwachsenen gelesen werden. Die Handlung hat die Kraft, Fragen im eigenen Leben aufzuwerfen. Fragen an das Leben an und für sich. Es empfiehlt sich daher, das Buch nicht zwischendurch zu lesen, sondern in einer ruhigen Minute.
Handlung Band eins: Das Buch der Prophetie Shairia ist der übriggebliebene Teil einer Insel, die von einer Naturkatastrophe verheert ist. Seither hängt nebliger Dunst über dem ganzen Land. Ein Regent und seine Barone regieren das Volk, belegen es mit eisernen Regeln. Von einer Hexe erhalten vier Jugendliche einen Auftrag. Sie müssen zwei Reliquien zu einem König im Exil bringen. Dadurch, so sagt eine vergessen gegangene Prophezeiung, soll das Land von der Bedrückung befreit werden. Von Abenteuer zu Abenteuer stolpernd, versuchen die vier Jugendlichen, den Auftrag zu erfüllen.
Besprechung Die Aufstellung des Plots verbirgt zwei grosse Fallgruben. Es ist zum einen das abgedroschene Klischee eines Teams, das eine Aufgabe meistern muss, und zum andern die Thematik um Lüge und Wahrheit. Beide bergen die Gefahr, bei ungewissenhafter Bearbeitung, die Geschichte abstürzen zu lassen.
Fallgrube 1: Ein Team löst die Aufgabe Es ist eine Erfahrung, die wir irgendwann mal im Leben gemacht haben. Wir waren in einem Team, wir haben verloren. Denn da war meistens ein Team, das eine stärkere Besetzung hatte. Ein Team sein bedeutet also, Schwächere und Stärkere sind dabei. Jene die sich mögen, jene die sich meiden, im Team können sie aufeinander treffen.
Sie müssen nun, wie im vorliegenden Buch, miteinander einen Auftrag ausführen. Die Mädchen, die Buben, und nur ein Mitglied hat wirklich eine Kampfausbildung. Die Andern? In dieser Hinsicht unerfahren. Mindestens zwei von ihnen Verlierer in den Augen der Gesellschaft. Ein Kunststück für die Autoren, Aussage um Aussage den Deckel über der Fallgrube zu schliessen. Nichts weniger als die Frage nach gegenseitigem Vertrauen steht im Zentrum. Die Autoren müssen glaubhaft erzählen und wissen, eine feine Federführung ist gefragt, damit der Funke springt. Schon Tolkien, der Autor von „Herr der Ringe“, hatte sich dieser heiklen Aufgabe gestellt. Er liess seine zwei Protagonisten die Frage nach dem Sinn beantworten. Antwort: Es gebe etwas, für das zu leben sich lohnt.
Fallgrube 2: Lüge und Wahrheit Die Wahrheit in Shairia ist täglicher Nebel, Armut, strenge Regeln. Ein Herrscher, der das Volk mit eiserner Hand führt. Alle wissen, daran sind diese Hexen schuld. Als das Team von einer alten Frau über ihre Absichten unterrichtet wird, offenbart sie sich als Hexe. Sie ist aber freundlich, hat Plätzchen gebacken und gibt sich auch sonst fürsorglich. Eine gute Gastgeberin. Dann dreht sie den Spiess um, denn sie sei nichts weniger als eine Hexe. Die jungen sind verunsichert, schlucken schliesslich die Botschaft.
Die vier Protagonisten fühlen sich nun wie in dem eingangs erwähnten Beispiel. Es hebt sich ein lange festgesessener Nebel. Sie wissen nicht, warum sie auf der rechten Seite des Zauns laufen. Linker Hand ist es doch viel schöner. Die Realitäten jedoch spielen sich auf ihrer Seite ab. In beiden Fragestellungen zeigt sich die erfolgreiche Mission der beiden Autoren. Die Charaktere sind als einfache Menschen beschrieben, denen wir durchaus auch im Leben begegnen könnten. Das macht die Erzählung glaubwürdig. Wie von magischer Hand schliessen sich die Fallgruben. Der Leser schreitet darüber, wundert sich, liest, blättert um, blättert schon mal vor. Das bringt jeden geneigten Leser dem von den Autoren genannten Ziel näher. Das ist zu glauben, dass jedem von uns, jung oder alt, ein Ziel, ein Sinn im Leben prophezeit ist. Zum Schluss das Fazit, Damaris Kofmehl muss eine Schriftstellerin sein, die an das glaubt, was sie schreibt. Dark City ist eine berührende, packende Geschichte!
gedankenverbrecher für das team fantaster
B.Preiss, J.M.Reaves/ Preiss auf Wiki, Reaves auf Jedipedia/ Drachenland c Econ Verlag 1997/ Titel des amerikanischen Originals: Dragonworld/ aus dem amerikanischen von Karin Polz/ Illustrationen von Joseph Zucker/ softfax S. 464
Der Winzling Amsel lebt als erfinderischer Einsiedler in Fandora. Das Volk besteht aus Bauern, Fischern und Handwerkern. Johan, der Sohn eines Ältesten, stürzt eines Tages mit einem von Amsel gebauten Fluggerät vor den Klippen zu Tode. Amsel wird belastet, eine Schuld am Tode des Jungen zu haben, ein Spion zu sein. Er flieht über die Meerstrasse nach Simbala. Auch dort wird der gerade eben eingesetzte Monarch mit einem unerklärlichen Todesfall eines Kindes konfrontiert. Während nun Simbala nach den Gründen forscht, sieht Fandora seinen Nachbarn als Ursache für die Morde und zieht gegen ihn in den Krieg.
Weit entfernt, über das Meer im Norden, leben Wesen, die die Völker nur noch aus den Legenden kennen. Sie gaben mit ihrem Drang zu überleben den eigentlichen Ausschlag für die bei den Menschen anstehenden Rätsel. Und es ist der Winzling Amsel, der durch seine Reise Aufklärung in die wirklichen Todesursachen der Kinder bringt.
Dabei haben sich Preiss/ Reaves darum gekümmert, verschiedene Seiten der Geschichte in Worte zu fassen. Drachenland ist die Geschichte des Winzling Amsels, der, genötigt seine Heimat zu verlassen, eine Schlüsselfigur zur Lösung der aktuellen Krise ist. Dann ist es der Blick auf das Volk der Fandoraner. Ein Landvolk, ohne grosse Kulturgüter. Einer davon ist Jondalrun, ein Ältester, Vater des verunglückten Johan und Antreiber zum Krieg. Der Roman Drachenland ist auch die Geschichte des Königshauses in Simbala. Dort ist zurzeit, sehr zum Ärger des Adels, ein ehemaliger Bergmann an der Macht. Das allein ergibt genug Stoff, um die Seiten mit Intrigen zu füllen, ausgeführt von der Prinzessin persönlich. So ist eben Drachenland auch die Geschichte des jungen Monarchen Falkenwind, der gleich an zwei Fronten antreten muss. Gegen die Fandoraner und gegen die Verschwörung von Innen. Zuletzt ist Drachenland die Geschichte von uralten Wesen, den Drachen. Ihr Bestand ist gefährdet. Sie müssen handeln. Sehen dabei den Menschen als Feind.
Die Zusammensetzung der verschiedenen Textteile, den gewählten Stil, kann man als Jerry Cotton der High Fantasy bezeichnen. Edle, Gute, Böse, Zweifelhafte- alle bekommen sie kurz und knapp umrissen über ein bis zwei Seiten einen Lebenslauf. So ergibt sich für alle möglichen Akteure ein Bild, sodass man dessen Entscheidungen nachvollziehen kann. Dabei muss man sich aber als Leser nicht mit überzeichneten Lebensläufen und kratertiefen Beziehungsknorzen abfinden. Der Plot ist eher ein sanfter Wellengang, bis zum tosenden Brecher. Kein Unterbruch durch langweilige Konversationen und Gefühlsduselei oder zu lange Landschaftsbeschreibungen. Eine konsequente Umsetzung, ein stetes forttreiben der Handlung, von leichter bis voller Spannung.
So ist Drachenland gut mal zwischendurch lesbar. In der Hektik des ÖV`s, während der Mittagsmalzeit, vor dem Einschlafen. Die Autoren haben sich an die Devise gehalten, die schon Tolkien vorschwebte. Die Lösung von weltumspannenden Konflikten durch einen vermeintlich schwachen Protagonisten darzubieten. Darum ist es ein Fantasy Roman für Jung und Alt, eine All-Age-Fantasy Geschichte. Ein Buch, das zum Träumen einlädt, unterstützt durch schwarz weiss Bleistiftzeichnungen, die es zu einem doppelten Lesegenuss machen.
mit dem drachen nach fandora flieg
im land der menschen find die perle
wo eitel ehre und starrsinn brachte krieg
auf der seite edler entzwei raufend kerle
auf den spuren von logik und aberglaube mit im namen des falken von ian morson
Ian Morson/ Morson auf Wiki/ Im Namen des Falken c 1995, Goldmann Verlag/ Originaltitel: Falconers Crusade/ Deutsch von Bruno Genzler/ softfax S.220

Der Student der freien Künste, Thomas Symon, wird im mittelalterlichen Oxford des Jahres 1264 Zeuge eines Mordes. Eine Dienerin eines Regent Masters liegt mit offener Kehle im Dreck einer Gasse. Diese Tat belastet das ohnehin schon angespannte Verhältnis von Universität und Stadt. Es ist William Falconer, der die Tat aufklärt. Dabei setzt er in seiner aristotelischen Weise auf deduktive Logik. Er hat gelernt, vom allgemeinen auf die Details zu schliessen, die Fakten zu verknüpfen. So kann er den Täter entlarven. Das ist auch nötig, denn es werden noch weitere Morde geschehen, wenn sich Falconer nicht sputet. Ihm zur Seite steht der Student Thomas Symon, der sich wiederholt auf eigene Faust aufmacht.
Ian Morson erzählt dabei mit der Leichtigkeit eines gewandten Geschichtenerzählers. Es ist das England des 13.Jahrhunderts. König und Barone streiten um die Macht. Die Erde ist noch keine Kugel. Söhne aus dem einfachen Volk brauchen einen Gönner, um studieren zu können. Den Juden werden schlimme Taten angedichtet. Strassen und Wege sind noch nicht gepflastert. Hinter den Mauern herrscht Kälte, nur erwärmt von einem Feuer. Es ist mehr als ein Hauch, den Ian Morson in seinem Romanerstling vermitteln kann.
Und um auf die Andeutungen in der Einleitung zu antworten. Dieses Werk bietet dem aufmerksamen Leser mehr als bloss Unterhaltung mit historischem Hintergrund. Und sei es nur zu Lernen, dass mit Fakten eine Menge an Aberglauben bekämpft werden kann. Wissen ist nicht nur Macht, Wissen setzt auch frei. Damals wie heute soll damit Verleumdung und üble Nachrede entlarvt werden. Damals wie heute, stehen wir oft allein, wenn wir Behauptungen gegenüber stehen. Da brauchen wir einen Falconer, in Form von logischem Denken, der oder das, Licht in ein diffuses Dunkel zu werfen vermag.
für das team fantaster: gedankenverbrecher
Schriftwerk Seite 76 teilt BlugUnkels Querride durch die Seite 76
der ride durch den plot von asimovs psychohistoriker auf seite 76
Tür gefunden. Das Profil hob sich, begrüsste den Neuankömmling. Er lehnte sich huldvoll in die Runde. Während Hardin betont lässig die Stille unterbrach. Tabakdose wieder in Tasche. Leistung möt den Zeiten von uns vollendet. Keine Zweifel habe. Pirenne verbeugte gleich die Tränen. Damit auch Mylord etwas beschäftigt. Ja, ja winkte Wörklöch, dass draussen Dönge für einen und alle muss. Leider-
jh
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