coopers mohikaner als netart style
Posted in netart on Mai 11th, 2026der letzte mohikaner
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das Buch besprochen auf get abstract
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Gareth Brown/ Brown auf bookreporter/ Das Buch der tausend Türen Heyne 2024/ englischer Originaltitel: The Book Of Doors/ Übersetzt von Sabine Hübner/ Hardcover 526


Einleitung Bücher haben Macht; ein alltbekanntes Phänomen. Wörter prägen Leben; eine universale Wahrheit. Macht hat, wer ein Buch besitzt, richtig! Oder doch falsch. Denn ein Buch, und vor allem ein Fantasiebuch ist doch nur eine übergrosse erdachte Geschichte. Wie soll also so ein Buch Macht haben? Das Buch der Tausend Türen von Gareth Brown ein Farbentupfer in der mannigfaltigen Welt der Literatur.
Handlung Ich sage in neuer Zeit immer gerne, die Geschichte sei kurz erzählt. Ist sie auch, diese. In diesem Fall würde der Satz lauten: Bücher in den falschen Händen stiften Unheil. Und die längere Version wäre:
Cassie und Izzy, die zwei Freundinnen erleben eine turbulente Zeit. Cassie, die in einem Buchladen arbeitet, kommt an ein magisches Buch, das Buch der tausend Türen. Das Buch ermöglicht ihr Türen in ferne Welten zu öffnen. In einem Moment in New York, im nächsten in Venedig. Dabei spielt die Jahreszahl keine Rolle. Cassie geht also auf Entdeckung. Izzy allerdings rät ihr davon ab. Und eine Weile geht alles gut. Bis Menschen in ihr Leben treten, die so ein Buch nicht nur zum Plausch und schon gar nicht für den Frieden einsetzen wollen. Mit dabei ein geheimnisvoller Bibliothekar. Er ist der Hüter einer verborgenen Sammlung Bücher. Denn: Das Buch der Tausend Türen hat jede Menge Gesellschaft. Da existieren weitere magische Bücher. Sie haben bestimmte Eigenschaften. In den falschen Händen sind sie eine Bedrohung für die Gesellschaft.
Der Biblithekar und Cassie und einige Freunde verbünden sich, um die Bücher vor Missbrauch zu schützen. Denn: Nicht alle haben das Wohl der Menschen im Sinn.
Besprechung Das Buch der Tausend Türen ist eine flott zu lesende Geschichte. Ring gehen die Zeilen durch den Magen. Hat der Leser oder die Leserin die ersten Seiten hinter sich, ist er von der Macht der guten Erzählung gefangen. Gareth Brown entführt uns in die Welt magischer Bücher. Cassie hat ein solches. Wenn sie es öffnet, kann sie sich eine Tür vorstellen, die sie schon mal gesehen hat, zum Beispiel eine in Venedig. Sie muss sie nur noch öffnen, um ohne Zeitverlust dorthin zu gelangen. Sehr aufregend.
Was ist aber wenn es noch andere Bücher gibt, mit magischer Wirkung? Das Buch der Schmerzen? Oder das Buch der Illusion? Es gibt sie, sie sind zum Teil in falschen Händen, Menschen sind durch sie bedroht.
Gareth Brown hat es aber verstanden, ein Buch zum Guten zu verwenden. In seiner Geschichte erschafft er eine Illusion. Er geht so weit, dass er dem Leser oder der Lesrin liebgewordene Charaktere sterben lässt. Ich muss gestehen, ich war empört. Legte das Buch über Wochen beiseite. Hätte ich weiter gelesen, hätte ich erfahren, dass dieser Tod eine Illusion war, und die Person lebt. Puh, gut so weit, und ich hatte mich mit dem Autor versöhnt.
Fazit Das zeigt, wie gut der Autor es verstanden hat, die perfekte Illusion zu erzeugen. Eine Geschichte über magische Bücher. Dessen Seiten selbst eine geballte Ladung prickelnde Stimmung verbreiten. Darum: natürlich eine Leseempfehlung an dieser Stelle.
Für das Team Seitentrotter: Magic Streifer
den o-ton jesus erhalten: hier
sechs kugeln im namen gottes
im namen gottes sechs kugeln
im angesicht des wild-west plotes
köpfe, patronen und sprüche rugeln
ein absolutes topbuch- aus der feder von Angelo Nero
jh
Der rollende Stein über den Mann ins Schwarz
Robert Jordan/ Jordan auf Wiki/ Drohende Schatten, Band 1 der Rad der Zeit Saga/Titel der USA Ausgabe: Eye of the world 1/ Sonderausgabe Weltbild 2006/ Pfad zu Band 27: Pfade ins Zwielicht/ Deutsch von Uwe Luserke/ Anhänge: Karten, Glossar/ hardfax S.470
Handlung Drohende Schatten ist die Geschichte des Schäferjungen Rand al Thor. Mit seinem Vater führt er in der Wildnis am Fuss der verschleierten Berge in der Gegend der zwei Flüsse ein einfaches Leben. Eines Tages fallen finstere Gestalten in das Gebiet der zwei Flüsse ein. Sie verwüsten seine Heimat und Rand muss zusammen mit ein paar Freunden fliehen. Es scheint, dass sie gesucht werden. Von niemand anderem als einem dunklen König.
Eine geistesmächtige Frau und ihr Beschützer sind in der Heimat von Rand aufgetaucht. Sie helfen Rand und seinen Freunden auf der Flucht. Ihr Ziel ist das ferne Tar Valon und die Hilfe der Frauen der weissen Burg. Als sie vor der Überquerung eines breiten Flusses von den Horden des dunklen Königs aufgemischt werden, Teilen sich die Wege der Freunde.
Drohende Schatten weist den Fliehenden im Land zwischen dem Meer der Stürme und der Grossen Fäule getrennt den Weg in eine ungewisse Zukunft.
Besprechung Rad der Zeit bietet dem High Fantasie Leser das komplette Set der wichtigsten Genremerkmale: eine erfundene Welt, erschaffene Kreaturen, mystische Namen, dunkle Bedrohung, Menschen mit einer Mission.
Rad der Zeit hat es darum ganz sicher nicht nötig, mit dem allgenannten Vorbild in Verbindung gebracht zu werden. Trotzdem sind es gerade solche Elemente, die beim Lesen auffallen, die Tolkien Kenner lieben. Welche sind zum Beispiel eine langstielige Pfeife; die immer lauernde dunkle Bedrohung; schöne elfenhafte Namen, böse Kreaturen, die einmal Menschen waren, unausgebildete Protagonisten; Raben als Späher des Bösen, dunkle Träume vom Bösen, eine lange beschwerliche Reise, etc.
Solches und mehr ist es, was den Liebhaber von fantastischen Geschichten fesselt. Von Robert Jordan ein weiters Mal exzellent in Szene gesetzt.
Mit einer speziellen Note der Zeit, in der er lebte. Ein Gruss gesellschaftlicher Realitäten historischer Zeiten. Tolkien lässt tief blicken, wie sich der erste Weltkrieg auf seine Psyche ausgewirkte. Jordan verweist auf die Benützung der Einen Macht. Sie ist Frauen vorbehalten. Männer sind unbegabt, ja sogar in Gefahr, wenn sie die eine Macht benützen. Ein Wink mit dem Zaunpfahl der achtziger Jahre. Auf eine männerdominierte Welt, in der sie die Macht ausübten und dabei oft auf krankhafte Wege gerieten. Während Frauen sich an die Front kämpften und dabei weit weniger der Macht verfallen waren.
Und dem Unterschied in der geistlichen Grundhaltung der zwei Autoren. Tolkien mehr der nordischen Mythologie verpflichtet, durchsetzt mit christlichen Werten; Jordan ein Kind der rebellierenden Hippiebewegung. Infiltriert von fernöstlichen Heilsideen.
Fazit und Empfehlung Jordan gehört neben Tolkien, Williams, Hennen und anderen zu den ganz grossen. Zudem ist es ein Leseerlebnis für Jung und Alt. Der Einsteiger in seine Welt beginne mit Band eins, und kann über die Weiterreise entscheiden.
jh
eigenlese`s satzwerk aus der feder von blugunkel, immer der treffendste satz zum buch mit gedankensplatter
stephen kings the stand im splatter-style
blogunkel
In Sparte FaxPressSpez teilt BlogUnkel das Spezielle eines jeden Faxes
mit vollem einsatz zur interpretation
An einen Comic hat der Leser eine spezelle Erwartung: Die Bilder müssen sprechen! Sie müssen anstelle des geschriebenen Textes stehen. Verantwortung tragen und die Wichtigkeit der medialen Verlautbarung verkünden. Worte, Sätze und geschriebene Absätze dürfen dann noch die Rolle des Kontexts übernehmen. Sie haben dann nur noch eine erzählende, erklärende Aufgabe. Diese Aufgabe hat der Zwinglicomic meisterhaft bewältigt.
In der voradventlichen Zeit ist es dem Team Seitentrotter beschieden, in der Geschichte der Heimat von Sir Stoorkwis zu stochern. Jhomster oder eben Starkweis, oder Stoorkwis, wie ihn die Mitglieder des Teams rufen. Besonders nach einem festlichen Abend in gemütlicher Runde. Stoorkis ist ein helvetischer Native, aus der Gegend, da auch der Zugang zu Langdallion zu suchen ist; der Heimat Gedankenverbrechers.
Das Team, sonst gewohnt alte, verstaubte, schwere Schunken in den Händen zu halten, war sich wieder einmal nicht zu schade, eine Broschüre zu würdigen. Der Druck über das Leben Zwinglis: ein Heft mit den Aussmassen, 21cm auf 15 cm. In der Grösse eines A-4 Dokuments, in der Hälfte durchgeschnitten. Seitenstärke in der Qualität von Karton, der Geruch vermittelt den Inhalt: geistlichen Tiefgang.
Was es ja auch hat. Eine Schrift über das Leben Zwinglis. Vom Landei bis zum Dompfaff; vom Prediger des Wortes alleine bis zum Reformator; vom Mann des Volkes zum Übersetzer; aber auch vom Staatsmann bis zum Täufermörder! Also kann man sagen: Der Comic übersetzt die Geschichte in eine einfache Sprache. Das wäre dann im Sinne Zwinglis.
Hier der link zur Edelausgabe: Mit vollem Einsatz
Stoorkwis für das Team Fantaster
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