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das buch der tausend türen: eine besprechung

Posted in buchinterpretationen on Mai 6th, 2026

Gareth Brown/ Brown auf bookreporter/ Das Buch der tausend Türen Heyne 2024/ englischer Originaltitel: The Book Of Doors/ Übersetzt von Sabine Hübner/ Hardcover 526

Buch-Wort-Macht

Einleitung Bücher haben Macht; ein alltbekanntes Phänomen. Wörter prägen Leben; eine universale Wahrheit. Macht hat, wer ein Buch besitzt, richtig! Oder doch falsch. Denn ein Buch, und vor allem ein Fantasiebuch ist doch nur eine übergrosse erdachte Geschichte. Wie soll also so ein Buch Macht haben? Das Buch der Tausend Türen von Gareth Brown ein Farbentupfer in der mannigfaltigen Welt der Literatur.

 

Handlung Ich sage in neuer Zeit immer gerne, die Geschichte sei kurz erzählt. Ist sie auch, diese. In diesem Fall würde der Satz lauten: Bücher in den falschen Händen stiften Unheil. Und die längere Version wäre:

Cassie und Izzy, die zwei Freundinnen erleben eine turbulente Zeit. Cassie, die in einem Buchladen arbeitet, kommt an ein magisches Buch, das Buch der tausend Türen. Das Buch ermöglicht ihr Türen in ferne Welten zu öffnen. In einem Moment in New York, im nächsten in Venedig. Dabei spielt die Jahreszahl keine Rolle. Cassie geht also auf Entdeckung. Izzy allerdings rät ihr davon ab. Und eine Weile geht alles gut. Bis Menschen in ihr Leben treten, die so ein Buch nicht nur zum Plausch und schon gar nicht für den Frieden einsetzen wollen. Mit dabei ein geheimnisvoller Bibliothekar. Er ist der Hüter einer verborgenen Sammlung Bücher. Denn: Das Buch der Tausend Türen hat jede Menge Gesellschaft. Da existieren weitere magische Bücher. Sie haben bestimmte Eigenschaften. In den falschen Händen sind sie eine Bedrohung für die Gesellschaft.

Der Biblithekar und Cassie und einige Freunde verbünden sich, um die Bücher vor Missbrauch zu schützen. Denn: Nicht alle haben das Wohl der Menschen im Sinn.

 

Besprechung Das Buch der Tausend Türen ist eine flott zu lesende Geschichte. Ring gehen die Zeilen durch den Magen. Hat der Leser oder die Leserin die ersten Seiten hinter sich, ist er von der Macht der guten Erzählung gefangen. Gareth Brown entführt uns in die Welt magischer Bücher.  Cassie hat ein solches. Wenn sie es öffnet, kann sie sich eine Tür vorstellen, die sie schon mal gesehen hat, zum Beispiel eine in Venedig. Sie muss sie nur noch öffnen, um ohne Zeitverlust dorthin zu gelangen. Sehr aufregend.

Was ist aber wenn es noch andere Bücher gibt, mit magischer Wirkung? Das Buch der Schmerzen? Oder das Buch der Illusion? Es gibt sie, sie sind zum Teil in falschen Händen, Menschen sind durch sie bedroht.

Gareth Brown hat es aber verstanden, ein Buch zum Guten zu verwenden. In seiner Geschichte erschafft er eine Illusion. Er geht so weit, dass er dem Leser oder der Lesrin liebgewordene Charaktere sterben lässt. Ich muss gestehen, ich war empört. Legte das Buch über Wochen beiseite. Hätte ich weiter gelesen, hätte ich erfahren, dass dieser Tod eine Illusion war, und die Person lebt. Puh, gut so weit, und ich hatte mich mit dem Autor versöhnt.

 

Fazit Das zeigt, wie gut der Autor es verstanden hat, die perfekte Illusion zu erzeugen. Eine Geschichte über magische Bücher. Dessen Seiten selbst eine geballte Ladung prickelnde Stimmung verbreiten. Darum: natürlich eine Leseempfehlung an dieser Stelle.

 

Für das Team Seitentrotter: Magic Streifer

 

der jesus o-ton

Posted in netart on April 15th, 2026

der jesus o-ton

der o-ton über jesus

ansage mit stereo-phon

abheben mit dem glaubens-airbus

den o-ton jesus erhalten: hier

netart mit sechs kugeln im namen gottes

Posted in netart on Februar 6th, 2026

sechs kugeln im namen gottes

im namen gottes sechs kugeln

im angesicht des wild-west plotes

köpfe, patronen und sprüche rugeln

 

ein absolutes topbuch- aus der feder von Angelo Nero

…der leben post…

Posted in Gedankensplitter on Februar 4th, 2026

…zerstörte freundschaften- bedeuten nicht nur zerstörtes leben, sie zeugen auch von geringer teilnahme am öffentlichen leben…

jh

 

Johnny Cash Bio: Der Mann in Schwarz im netartstyle

Posted in netart on Januar 12th, 2026

Der Mann in Schwarz

Das Schwarz am Mann

Seine Songs in den Charts

Songs der Schmerzen er sang

Der rollende Stein über den Mann ins Schwarz

gedankensplitter neujahr 25/26

Posted in Gedankensplitter on Dezember 30th, 2025

Immer wieder Neujahr

Neujahr, immer wieder;

Segenswünsche und alles was gut war

Sei auch fürderhin: ein Sieger!

drohende schatten: band 1 der rdz saga von r.jordan

Posted in buchinterpretationen on Dezember 25th, 2025

Robert Jordan/ Jordan auf Wiki/ Drohende Schatten, Band 1 der Rad der Zeit Saga/Titel der USA Ausgabe: Eye of the world 1/ Sonderausgabe Weltbild 2006/ Pfad zu Band 27: Pfade ins Zwielicht/  Deutsch von Uwe Luserke/ Anhänge: Karten, Glossar/ hardfax S.470

Fenster in die Seele der Zeit

 

Einführung Ein Buch ist mehr als eine Geschichte. Eine Geschichte ist mehr als bloss Seiten. Die Seiten sind mehr als Buchstaben und Worte. Buchstaben und Worte sind mehr als Zeichen und Tinte: Was der Autor erfindet, ist verknüpft mit seiner Seele. Sei es Belletristik, Krimi, Sachbuch oder Fantasie. Im vorliegenden Fall der Einstieg in die Welt des Rades der Zeit, von Robert Jordan aus den neunziger Jahren: Band eins von 37 Einzelwerken: Drohende Schatten.

 

 

Handlung Drohende Schatten ist die Geschichte des Schäferjungen Rand al Thor. Mit seinem Vater führt er in der Wildnis am Fuss der verschleierten Berge in der Gegend der zwei Flüsse ein einfaches Leben. Eines Tages fallen finstere Gestalten in das Gebiet der zwei Flüsse ein. Sie verwüsten seine Heimat und Rand muss zusammen mit ein paar Freunden fliehen. Es scheint, dass sie gesucht werden. Von niemand anderem als einem dunklen König.

Eine geistesmächtige Frau und ihr Beschützer sind in der Heimat von Rand aufgetaucht. Sie helfen Rand und seinen Freunden auf der Flucht. Ihr Ziel ist das ferne Tar Valon und die Hilfe der Frauen der weissen Burg. Als sie vor der Überquerung eines breiten Flusses von den Horden des dunklen Königs aufgemischt werden, Teilen sich die Wege der Freunde.

Drohende Schatten weist den Fliehenden im Land zwischen dem Meer der Stürme und der Grossen Fäule getrennt den Weg in eine ungewisse Zukunft.

 

 

Besprechung Rad der Zeit bietet dem High Fantasie Leser das komplette Set der wichtigsten Genremerkmale: eine erfundene Welt, erschaffene Kreaturen, mystische Namen, dunkle Bedrohung, Menschen mit einer Mission.

Rad der Zeit hat es darum ganz sicher nicht nötig, mit dem allgenannten Vorbild in Verbindung gebracht zu werden. Trotzdem sind es gerade solche Elemente, die beim Lesen auffallen, die Tolkien Kenner lieben. Welche sind zum Beispiel eine langstielige Pfeife; die immer lauernde dunkle Bedrohung; schöne elfenhafte Namen, böse Kreaturen, die einmal Menschen waren, unausgebildete Protagonisten; Raben als Späher des Bösen, dunkle Träume vom Bösen, eine lange beschwerliche Reise, etc.

Solches und mehr ist es, was den Liebhaber von fantastischen Geschichten fesselt. Von Robert Jordan ein weiters Mal exzellent in Szene gesetzt.

 

Mit einer speziellen Note der Zeit, in der er lebte. Ein Gruss gesellschaftlicher Realitäten historischer Zeiten. Tolkien lässt tief blicken, wie sich der erste Weltkrieg auf seine Psyche ausgewirkte. Jordan verweist auf die Benützung der Einen Macht. Sie ist Frauen vorbehalten. Männer sind unbegabt, ja sogar in Gefahr, wenn sie die eine Macht benützen. Ein Wink mit dem Zaunpfahl der achtziger Jahre. Auf eine männerdominierte Welt, in der sie die Macht ausübten und dabei oft auf krankhafte Wege gerieten. Während Frauen sich an die Front kämpften und dabei weit weniger der Macht verfallen waren.

 

Und dem Unterschied in der geistlichen Grundhaltung der zwei Autoren. Tolkien mehr der nordischen Mythologie verpflichtet, durchsetzt mit christlichen Werten; Jordan ein Kind der rebellierenden Hippiebewegung. Infiltriert von fernöstlichen Heilsideen.

 

 

Fazit und Empfehlung Jordan gehört neben Tolkien, Williams, Hennen und anderen zu den ganz grossen. Zudem ist es ein Leseerlebnis für Jung und Alt. Der Einsteiger in seine Welt beginne mit Band eins, und kann über die Weiterreise entscheiden.

 

jh

stephen kings the stand im splatter modus

Posted in gedankensplatter on Dezember 8th, 2025

eigenlese`s satzwerk aus der feder von blugunkel, immer der treffendste satz zum buch mit gedankensplatter

stephen kings the stand im splatter-style

kings monu-mentale gedanken zu finsternis und licht- und wie das ende der welt aussehen könnte

blogunkel

faxpressspez mit dem zwingli comic

Posted in FaxPressSpez on November 17th, 2025

In Sparte FaxPressSpez teilt BlogUnkel das Spezielle eines jeden Faxes

 

mit vollem einsatz zur interpretation

An einen Comic hat der Leser eine spezelle Erwartung: Die Bilder müssen sprechen! Sie müssen anstelle des geschriebenen Textes stehen. Verantwortung tragen und die Wichtigkeit der medialen Verlautbarung verkünden. Worte, Sätze und geschriebene Absätze dürfen dann noch die Rolle des Kontexts übernehmen. Sie haben dann nur noch eine erzählende, erklärende Aufgabe. Diese Aufgabe hat der Zwinglicomic meisterhaft bewältigt.

In der voradventlichen Zeit ist es dem Team Seitentrotter beschieden, in der Geschichte der Heimat von Sir Stoorkwis zu stochern. Jhomster oder eben Starkweis, oder Stoorkwis, wie ihn die Mitglieder des Teams rufen. Besonders nach einem festlichen Abend in gemütlicher Runde. Stoorkis ist ein helvetischer Native, aus der Gegend, da auch der Zugang zu Langdallion zu suchen ist; der Heimat Gedankenverbrechers.

Das Team, sonst gewohnt alte, verstaubte, schwere Schunken in den Händen zu halten, war sich wieder einmal nicht zu schade, eine Broschüre zu würdigen. Der Druck über das Leben Zwinglis: ein Heft mit den Aussmassen, 21cm auf 15 cm. In der Grösse eines A-4 Dokuments, in der Hälfte durchgeschnitten. Seitenstärke in der Qualität von Karton, der Geruch vermittelt den Inhalt: geistlichen Tiefgang.

Was es ja auch hat. Eine Schrift über das Leben Zwinglis. Vom Landei bis zum Dompfaff; vom Prediger des Wortes alleine bis zum Reformator; vom Mann des Volkes zum Übersetzer; aber auch vom Staatsmann bis zum Täufermörder! Also kann man sagen: Der Comic übersetzt die Geschichte in eine einfache Sprache. Das wäre dann im Sinne Zwinglis.

Hier der link zur Edelausgabe: Mit vollem Einsatz

Stoorkwis für das Team Fantaster

an einem matchtag: im herbst 2025

Posted in psychodocx nebenwort on November 8th, 2025

 

Der FC St.Gallen und seine Zuschauer: die vielen Sorten von Fans

 

Was gibt es schöneres in der Ostschweiz, als ein Fussballspiel des FC St.Gallen! Live, vor Ort; neben Bier trinkenden, rauchenden, meckernden oder einfach den stillen Genuss suchenden Fans. Ja, da kann der Betrachter sagen, der Sport lebt von seinen Anhängern! Eigentlich völlig egal, was unten auf dem Grün gerade abgeht. Wenn das Rund, der immer noch mit Kybunpark benannte Kessel, von zwanzigtausend Zuschauern strotzt. Mehrheitlich in grünweiss, natürlich, ausser der Gästesektor. Da sind die Farben weithergeholt. Ausserdem müssen sie durch diesen Sicherheitsschlauch vor dem Stadion, das die Arena zu einem Wildtierpark macht.

Item. Das ist ein anderes, seitenfüllendes Thema, das gesondert erörtert werden muss. Darum, hier der Super Trouper, – der alles ins gleissende Licht reissende Scheinwerfer, – auf die Unmengen an verschiedenen seelischen Äusserung auf die Leistung der Lieblingsjungs der Ostschweiz, der nach Sportcreme riechenden, grünen Elf. Ja, da kannst du was erleben, das sag ich dir, psychodoc. Denn: Der edle aber stets etwas wirre Denker, der seine Heimat weit ausserhalb des Kosmos hat, auf einem Planeten namens Psyynis, weiss, von was er spricht. Hat er doch ein grünweisses Herz, und er ist in seiner Besucherkarriere, seit das alt erwürdige Espenmoos nicht mehr steht, immer wieder in den Westen der Stadt gereist. Gezogen von dem Wunsch, die alte Liebe nicht erkalten zu lassen.

Dabei ist es nur dem Team Seitentrotter bekannt, wie er die Lichtmeilen überbrückt. Schon immer wollte er mal einen druckreifen Bericht abliefern, wie er das macht, darauf warten wir, das Team, immer noch. Also: Hier aber sein Bericht zu den verschiedenen Sektoren und seinen Bewohnern. Eigentlich ist die Kategorisierung einfach. Nämlich nach den ersten Buchstaben des ABC. Aber doch wieder nicht. Denn der genüssliche Leser könnte meinen, die Fantrupps könnten nach den Initialen in charakterliche Ecken geschoben werden. Also A für Alphatierchen, was ja auch die Haupttribüne ist; B für weniger starke Personen, dieser Sektor ist in Uhrzeigersinn hinter dem Tor auf Seiten des Gästeblocks; dann wäre da der Sektor C, er liegt nahe der Haupstrasse nach Gossau; und dann der Fansektor hinter dem anderen Tor. Ja, wenn das so einfach wäre. Die Reihenfolge ist aber anders.

Der Takt, was das Stadion zum Knistern bringt , geht vom sogenannten Espenblock aus. Nicht nur was die Benennung des Blocks betrifft, auch die Ansagen im Stadion. Immer dem Vorbrüller nach. Ich mach ein Beispiel. Ruft der Vorbeter: das ganze Stadion, dann Vorsicht. Es brüllt der Fansektor „Hopp Sangalle“, dann der Sektor C, ein Mü weniger enthusiastisch, „Hopp Sangalle“, bis der Fangesang nach dem B zum A kommt, wo es der Mensch im Tshirt neben dem Mensch im Anzug wagt, zu rufen: „Hopp Sangalle“, wahrscheinlich als einziger und natürlich sitzend.

Damit wäre schon mal ein Merkmal herausgestrichen. Die Sektoren A-B-C-D unterscheiden sich wesentlich. Es richtet sich nach dem sozialen Status. Natürlich ist der Sitz auch eine Preisfrage. Nicht zu reden von denen, die hinter der grünlichen Glasscheibe in der Privatlounge stehen oder sitzen. Ja gut. Wir wollen ja das Merkmal der Fans in den verschiedenen Sektoren herausstreichen.

Der Sektor D ist einfach. Du bist schwarz angezogen, mit ein bisschen Grün, schwingst eine mächtige Fahne(neben der Bierfahne), proklamierst dem Vorbeter nach, hast womöglich in der Unterhose Pyro reingebracht, und, du darfst dich fühlen wie in einem Chor, denn du singst dauernd.

Gefolgt von den an den Rändern der A-Tribüne sitzenden New-Comern. Sie haben schon ein bischen mehr bezahlt, schauen staunend zum D-Block, stören sich an dem nicht in ihr Weltbild passenden Fan. Denn dieser hat sich gerade noch einen Platz ergattert, hier, unter denen, die in die Liga der reicheren Gentlemen und Womens spienzeln. Ha, psychodoc geht da nicht mehr hin.

Weiter auf der breiten A-Tribüne an der länge des Spielfelds sitzt dann der durch Leistung erworbene Geldadel. Wenn du ein grünweisses Herz hast, sollst du da nicht hinsitzen. Ja, sie lieben ihren Club natürlich auch. Aber sie haben bestimmt kein Bier in der Hand, mit dem sie bei einem Tor hochspringen, und eventuelle eine Segensfontäne verteilen.

Die B-Tribüne dann, würde psychodoc es nennen, ist besiedelt mit Altfans des schwarzen Blocks der Gegenseite. Aber Achtung, hier sitzen auch viele Familien mit ihren Kindern. Äusserst erwärmend zu sehen. Aber eigentlich bist du hier richtig, wenn du dem Schiri deinen besten Spruch zurufen willst. Natürlich unkontolliert, unfiltriert. Sozusagen der negativ O-Ton aus der Brust eines Grünweissen. Nur zu. Hier kannst du testen, wie treffend deine Analyse des Spiels ist. Alles natürlich in einem Satz, und geshoutet, nicht geflüstert.

Auf der D-Tribüne geht es beinahe ähnlich zu und her. Nur ist da vielleicht der Tonfall etwas untoxischer. Aber auch hier sitzen die Gutbürger. Ehemalige Fussballspieler, Trainer vielleicht, die ihr wissen gern mit allen teilen.

Schliesslich noch ein Wort zur Bier- und Wetterlage. Ein wirklich tolles Fest kannst du eigentlich auf der D- und B- Tribüne erleben. Lange Warteschlangen vor dem Foodstand, volle Pissoirs und, wenn du offen bist, findest du schnell das Gespräch mit deinem Nachbarn. Wenn schliesslich der Stum tobt, und es geraten ist, nicht in den unteren Reihen zu sitzen, kannst du erleben, wie sozial es in den oberen Rängen zu und hergeht. Na, ja, die haben ihre Sitznummer auch gebucht. Und meistens ist der Kybunpark voll. Da kannst du nicht einfach einen anderen Sitz wählen. Gehst du bei Regen trotzdem nach oben, und das mit Sicherheit, wenn du keine transparente Pellerine dabei hast, bist du auf die Gnade der anderen Fans angewiesen. Auf die Familie zum Beispiel, die ein Kind auf dem Schoss hat. Diesen Platz kannst du erschnorren, und sie wird ihn geben. Nicht der tolle Fan im Kreis seiner Freunde, der rechts und links von sich einen leeren Platz hat, ihn aber nicht gibt. Denn schliesslich gehört er ja einem seiner Freunde, der heute jedoch nicht da ist. Psa!

Ja aber so ein Match beginnt mit dem Einzug ins Stadium. Mit dem Aussteigen aus dem Bus und dem Hören des Volkes in Feststimmung. Um das Stadion, alles Grünweiss. Dann der Geruch nach Bier und Würsten, genial, lecker. So ziehst du in deiner eigenen Fanmeile durch das Volk. Und du bist froh, ein Ticket zu haben. Ansonsten gibt es zur Zeit meist nur einen offenen Schalter. Dort gibt es vielleich, noch ein Ticket. Denn: Die Spiele des FCSG sind zur Zeit ziemlich gut gebucht, und besucht.

Am Schluss wieder die Heimreise. Dein persönliches Bad in der Menge, bis der Bus dich wieder an deiner Adresse auspuckt.

psychodoc