August 2026
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Archiv

w.gibsons neuromancer, teil drei: mona lisa overdrive

Posted in buchinterpretationen on August 21st, 2026

William Gibson/ Gibson auf Wiki/ Neuromancer Trilogie: diese Ausgabe von Rogner und  Bernhard bei Zweitausendeins c 1996/ pfad zu teil eins: Neuromancer, und teil zwei: Biochips, unten Teil drei: Mona Lisa Overdrive/ Original by William Gibson c 1984/  Deutsch von Reinhard Heinz und Peter Robert/ hardfax S.993

drugs decks und troden

Einleitung Lange bevor die Menschen Zugang zur globalen Gemeinde des World Wide Webs hatten, schickte der Science-Fiction Autor William Gibson seine Hauptfiguren in eine von Daten generierte Welt. Er nannte es: ein konsensuelles Paralleluniversum, erreichbar über das Nervensystem als Schnittstelle. Alles was man brauchte, war ein leistungsstarker Personal Computer, ein Cyberspace-Deck und einen Satz Troden.

 

In Teil eins beschreibt William Gibson den Plan einer KI, sich von der Kontrolle der Menschheit zu lösen. Hauptfiguren sind Case, der Konsolen – Jockey und Molly, eine Söldnerin.

In Teil zwei hat sich die Matrix zu einer eigenen Persönlichkeit entwickelt; göttergleiche Geister nehmen von Jockeys Besitz, wenn sie durch den Datenspace surfen. Einer davon ist der Hot Dogger Bobby Newmark. Mit einer neuen Testsoftware soll er einen Run absolvieren und baut einen Wilson, das heisst, er verbrennt sich die Finger. Der Lauf missrät. Weitere Hauptfiguren sind Marly, die Kunstliebhaberin und Turner der Super-Soldat. An den Drähten der Story zieht eine mächtige Firma und der schwerreiche Herr Virek. Die neue Software, ein Biosoft ist im Focus und lässt die Nerven so einiger durchgehen.

 

Handlung Teil drei Die Matrix hat sich entwickelt. «Als sich die Matrix erkannte…», schreibt Gibson auf den letzten Seiten von Teil drei, Mona Lisa Overdrive. Der Name des Titels ist sogleich auch die der Hauptfigur. Dann ist da noch Kumiko, dieTochter eines Yakuza Bosses in Tokio; Angie Mitchell, die schon in Teil zwei eine Hauptrolle spielte und in Teil drei zum SimStim Star bei Sense/Net aufgestiegen ist; Molly die jetzt Sally heisst, die Messermieze aus Teil eins; drei Techfreaks auf Dog Solitude irgendwo in der Pampa von New Jersey; und eben Mona, das Landei aus Cleveland.

Wie schon gesagt, hat sich die Software erheblich entwickelt. In Teil eins war es die Matrix, die von Cyberspace Cowboys besucht werden konnte; der KI-Wintermute ist es gelungen sich mit einer anderen zu vereinen und hat sich von der Kontrolle durch Menschen gelöst. In Teil zwei hat sich die Speicherkapazität erheblich vergrössert, und sie hat die Begehrlichkeit eines schwerreichen Multis geweckt. Das Ziel, im Zusammenhang mit dem neuen Verständnis der KI, ist Unsterblichkeit.

Teil drei legt nun einen drauf und erklärt dem Leser, wie einigen Nobodys aus Amerika es gelungen ist, was der Schwerreiche nicht erreicht hat. Die Langlebigkeit in einer Konstruktion der Wirklichkeit: in der Matrix. Möglich gemacht hat dies zum einen das Besuchen der Matrix mit einem Cyberspace Deck und die Weiterentwicklung der Matrix.

Bobby Newmark, der Cowboy aus Teil zwei liegt auf einer Trage. An sein Bett geschnallt ist ein Kasten, der ihn beständig in der Matrix hält.

Die Handlung von Teil drei ist in die Streitereien der mafiösen Yakuza eingebunden. Der grosse Boss aus Tokio schickt seine Tochter nach London, zu einem Partner. Dort wird sie von Molly, die jetzt Sally heisst, beschützt. Sally wird gezwungen einen Auftrag auszuführen. Sie soll Angie Mitchell, die zum Sense/Net Star aufgestiegen ist, entführen. Der Auftrag stinkt ihr gewaltig, und sie dreht am eigenen Hebel. Und dann taucht da Mona auf. Mona Lisa Overdrive. Das Mädchen aus dem Outback, das von nichts eine Ahnung hat, die aber mit ein bischen plastischer Gesichtschirurgie dem Star aufs Tüpfelchen gleicht. Sally macht sich die Ähnlichkeit zu nutzen, um sich aus den Fängen der Mächtigen zu befreien. Und sie erledigt die Wünsche von Bobby und Angie. Bobby lebt schon in der Matrix, sein Körper wird künstlich am Leben erhalten; Angie hatte von ihrem Vater die neuartige Technik verabreicht bekommen, er hatte sie ihr in den Kopf gepflanzt, um das Biosoft vor dem Übergriff der eigenen Firma zu sichern. Er wollte eigentlich die Firma wechseln. Von Maas Biolabs zu Hosaka, was bedeutet hätte, die Technik für die Menschheit zu öffnen. Er hatte die Voraussicht, dass dies ein schwieriger Plan ist, und hatte die Software seiner Tochter in den Kopf gepflanzt.

Angie träumt seither von der Matrix, von den Geistern, von Wesen in der Matrix. Sally bringt sie, die Software, zu Bobby auf der Trage in der Pampa von New Jersey. Die Körper von Angie und Bobby mögen nun tot sein, leben aber durch die neue Technik in der Konstruktion, der Matrix. Und der Plan von Sally ist aufgegangen. Denn niemand hat bemerkt, dass der neue/alte SimStim Star nicht mehr Angie ist, sondern Mona, Mona Lisa Overdrive. Deren Ähnlichkeit Sally Freiheit erkauft.

 

Besprechung Teil drei ist die Erfüllung der schriftstellerischen Mission des William Gibson. Getreu seiner Linie bringt er die Protagonisten zum Ziel. Die Matrix hat ein Eigenleben, Schwerreiche straucheln, Randfiguren finden Leben.

Case, der Cowboy aus Teil eins konnte sich absetz,en und hat Familie, vier Kinder. Bobby ist kein Hot Dogger mehr und lebt zusammen mit seiner Geliebten in der Konstruktion. Mona Lisa, das Landei, wird mit Erfolg und Reichtum gekrönt.

Dabei ist die Story eine Mischung aus Agenten-, Action- und Dystopiethriller. Er beschreibt ebenso den Kampf mit Schusswaffen, wie er auch der Dramatik Raum gibt. Wenn er etwa das Zuhältermilieu, aus dem Mona stammt, beschreibt. Oder eben den Umgang mit Drogen und Aufputschmitteln sozial benachteiligter Schichten. Die Atmosphäre einer stillgelegten Werkstatt, bewohnt von drei Einzelgängern.

Man könnte sagen, Gibsons Charaktere sind die Meisterdiebe des Cyberpunk. Menschen vom Rande der Gesellschaft, die er aus dem Schlamassel führt. Die er nicht ganz freiwillig auf eine Mission schickt. Aus der sie dann reich zurückkehren. Wie Bilbo, der vom Schatz Smaugs profitierte und eine Kiste voll Raubgut der Trolle sicherte.

Menschen, die Gibson durch seine düstere Art zu schreiben aus den Schatten der Gesellschaft führt.

 

Fazit Ein absoluter Favorit für einen Tech-Nerd; einen Internet-Freak. Das Format für den zeitgenössischen Subkulturliebhaber. Geschrieben in den Achtzigern, absolut visionär und in vielem beängstigend, nahe der Realität, geschrieben vor dem Start des Internets.

 

psychodoc für das team fantaster

netart mit agatha christies mörderblumen

Posted in netart on Juli 13th, 2026

mörderblumen

blumen als mörder

die krimi-queen heran zoomen

ermittlung ohne ärger

bei der krimi-queen vorbeischauen

brüder des windes von tad williams, eine interpretation

Posted in buchinterpretationen on Juni 9th, 2026

Tad Williams/ Tad auf Wiki/ Brüder des Windes, c Hobbit Presse 2022/ englischer Originaltitel: Brothers of the wind/ aus dem Englischen von: Cornelia Holfelder-von der Tann, Wolfgang Ströle/ Zusatz: Karte/ hf S.367

 

Der Eid des Kampfpoeten

Einleitung Als begeisterter Leser der sogennanten hochen Fantasie habe ich mich so auf einige Autoren eingeschossen. Darunter Amerikaner, Engländer, Deutsche und Schweizer. Einer der Amerikaner ist Tad Williams. Unter anderen grossen Geschichten aus seiner Feder muss hier die Monumental-Saga aus Osten Ard genannt werden. Sie umfasst 12 mehr als 500-seitige Wälzer. In „Brüder des Windes“ führt Sir Tad in die Welt vor „Drachenbeinthron“, dem ersten Buch der Saga. Es ist die grosse Geschichte zweier unsterblichen Prinzen.

 

Inhalt Ineluki und Hakatri sind Prinzen des unsterblichen Volkes der Sithi. Sie leben auf Asu`a, der grossen Festung am südlichen Rand des Aldheorte, eines riesigen Waldgebietes. Sie sind die Brüder des Winds, der Stolz des schönen Volkes.

Eines Tages erscheint ein Abgesandter der Menschen auf Asu`a. In einer speziellen Angelegenheit bittet er die Sithi, so heissen die Elben, um Hilfe. Ein alter Drache treibt in ihren Landen sein Unwesen. Er bedroht Land und Leute, frisst deren Vieh. In seiner impulsiven Art leistet Ineluki einen folgenschweren Eid. Sein Ehrgefühl verbietet es ihm, von seinem Versprechen abzurücken. Tod, Verderben und Unglück stehen vor der Tür des Hauses der Tanzenden Jahre, wie sich sein Clan nennt. Hakatri kann seinen Bruder nicht dem Schicksal überlassen, und auf sein Diener, Pamon Kes, wartet ein abenteuerliches Leben.

 

Besprechung Die Geschichte ist aus der Sicht des Dieners, Pamon Kes, geschrieben. Er gehört zu einem niedrigen Brudervolk der Elben. Zusammen mit seinem Herrn und dessen Bruder ist er nun an das gleiche Schicksal gebunden. Er folgt dem Hernn, wo immer er auch hingeht.

Die Erledigung des Auftrags führt die Drachenjäger durch das ganze Land. So manches an Widerstand müssen sie erdulden, denn nicht alle sind dem Auftrag wohlgesonnen. Im Laufe der Geschichte lässt Tad Williams viel Hintergrundwissen einfliessen. Woher die Sithi stammen; wieso sie schon in zwei Völker getrennt sind; und er erzählt über ihre Kunstfertigkeiten im Dichten und Kämpfen.

Das alles erzählt er aus der Sicht des Dieners, Pamon Kes, der alles aus erster Hand weiss, so wie er es in Erinnerung hat. Die Begegnung mit dem Drachen, die Begegnung mit seinem Herrn, nachdem der Drachenkampf ihn verändert hat. So ist es auch die Geschichte des Lebens des Sklaven Pamon Kes. Immer wieder muss er die Entscheidung fällen, die Ziele des Herrn vor seine eigenen zu stellen. Auch wenn es bedeutet, liebe Freunde allein zu lassen.

Am Schluss der Geschichte ist es, wie ich es nennen möchte, ein Frodo-Effekt, der den Ausgang der Erzählung prägt. Pamon Kes wird unfreiwillig von seinem Herrn getrennt, und er kann nun seine Wege gehen. Er gründet nun endlich seine eigene Familie.

 

Fazit Eine Geschichte wie aus dem Fantasielehrbuch. Fesselnd, prickelnd, gut erzählt. Eine Story über die Kampfpoeten, sie sind die Brüdern des Windes; und die des nicht minder mutigen Pamon Kes. Wer Fantasie liebt, wird diese Geschichte lieben.

blogunkel

der unknownster in jf coopers mohikaner

Posted in un-known-ster on Mai 14th, 2026

blugunkel lenkt den super trouper in jedem buch auf  personen, handlungen, motive, zusammenhänge oder andere details im gegenlicht und verleiht in der sparte unknownster den antistarorden

der antistar in jf coopers geschichte der letzte mohikaner

Der Antistar Orden in dieser Geschichte geht an den Psalmensänger, genannt der lange David. Er lässt sich im feindlichen Lager der Huronen anstelle seiner Freunde gefangenhalten.  Zur Geschichte:

Falkenauge und der letze Mohikaner sind unterwegs, um Kora und Alice, die Töchter eines englischen Anführers geschützt vor den Franzosen und den feindlichen Huronen ihrem Vater zuzuführen. Das wäre kein Wagnis. Wäre da nicht auch der hinterlistige Magua, der seine Ziele aus Hass verfolgt.

Der lange David ist in dieser Geschichte ein Farbentupfer. Von den Weissen nicht ganz ernst genommen, von den Natives als Irr eingestuft, opfert er sein Leben für die Pläne seiner Freunde.

team fantaster

JC: netart mit dem groschenheft sein letzter auftrag

Posted in netart on Mai 14th, 2026

sein letzer auftrag

auftrag: sein letzter

sätze als seelen exponat

pulp fiction als verbrechens fenster

nimm einen blick in den jerry cotton zeitspiegel

coopers mohikaner als netart style

Posted in netart on Mai 11th, 2026

der letzte mohikaner

mohikaner, der letzte

coopers lederstrumpf indiander

der weisse den native wegfetzte

das Buch besprochen auf get abstract

das buch der tausend türen: eine besprechung

Posted in buchinterpretationen on Mai 6th, 2026

Gareth Brown/ Brown auf bookreporter/ Das Buch der tausend Türen Heyne 2024/ englischer Originaltitel: The Book Of Doors/ Übersetzt von Sabine Hübner/ Hardcover 526

Buch-Wort-Macht

Einleitung Bücher haben Macht; ein alltbekanntes Phänomen. Wörter prägen Leben; eine universale Wahrheit. Macht hat, wer ein Buch besitzt, richtig! Oder doch falsch. Denn ein Buch, und vor allem ein Fantasiebuch ist doch nur eine übergrosse erdachte Geschichte. Wie soll also so ein Buch Macht haben? Das Buch der Tausend Türen von Gareth Brown ein Farbentupfer in der mannigfaltigen Welt der Literatur.

 

Handlung Ich sage in neuer Zeit immer gerne, die Geschichte sei kurz erzählt. Ist sie auch, diese. In diesem Fall würde der Satz lauten: Bücher in den falschen Händen stiften Unheil. Und die längere Version wäre:

Cassie und Izzy, die zwei Freundinnen erleben eine turbulente Zeit. Cassie, die in einem Buchladen arbeitet, kommt an ein magisches Buch, das Buch der tausend Türen. Das Buch ermöglicht ihr Türen in ferne Welten zu öffnen. In einem Moment in New York, im nächsten in Venedig. Dabei spielt die Jahreszahl keine Rolle. Cassie geht also auf Entdeckung. Izzy allerdings rät ihr davon ab. Und eine Weile geht alles gut. Bis Menschen in ihr Leben treten, die so ein Buch nicht nur zum Plausch und schon gar nicht für den Frieden einsetzen wollen. Mit dabei ein geheimnisvoller Bibliothekar. Er ist der Hüter einer verborgenen Sammlung Bücher. Denn: Das Buch der Tausend Türen hat jede Menge Gesellschaft. Da existieren weitere magische Bücher. Sie haben bestimmte Eigenschaften. In den falschen Händen sind sie eine Bedrohung für die Gesellschaft.

Der Biblithekar und Cassie und einige Freunde verbünden sich, um die Bücher vor Missbrauch zu schützen. Denn: Nicht alle haben das Wohl der Menschen im Sinn.

 

Besprechung Das Buch der Tausend Türen ist eine flott zu lesende Geschichte. Ring gehen die Zeilen durch den Magen. Hat der Leser oder die Leserin die ersten Seiten hinter sich, ist er von der Macht der guten Erzählung gefangen. Gareth Brown entführt uns in die Welt magischer Bücher.  Cassie hat ein solches. Wenn sie es öffnet, kann sie sich eine Tür vorstellen, die sie schon mal gesehen hat, zum Beispiel eine in Venedig. Sie muss sie nur noch öffnen, um ohne Zeitverlust dorthin zu gelangen. Sehr aufregend.

Was ist aber wenn es noch andere Bücher gibt, mit magischer Wirkung? Das Buch der Schmerzen? Oder das Buch der Illusion? Es gibt sie, sie sind zum Teil in falschen Händen, Menschen sind durch sie bedroht.

Gareth Brown hat es aber verstanden, ein Buch zum Guten zu verwenden. In seiner Geschichte erschafft er eine Illusion. Er geht so weit, dass er dem Leser oder der Lesrin liebgewordene Charaktere sterben lässt. Ich muss gestehen, ich war empört. Legte das Buch über Wochen beiseite. Hätte ich weiter gelesen, hätte ich erfahren, dass dieser Tod eine Illusion war, und die Person lebt. Puh, gut so weit, und ich hatte mich mit dem Autor versöhnt.

 

Fazit Das zeigt, wie gut der Autor es verstanden hat, die perfekte Illusion zu erzeugen. Eine Geschichte über magische Bücher. Dessen Seiten selbst eine geballte Ladung prickelnde Stimmung verbreiten. Darum: natürlich eine Leseempfehlung an dieser Stelle.

 

Für das Team Seitentrotter: Magic Streifer

 

der jesus o-ton

Posted in netart on April 15th, 2026

der jesus o-ton

der o-ton über jesus

ansage mit stereo-phon

abheben mit dem glaubens-airbus

den o-ton jesus erhalten: hier

netart mit sechs kugeln im namen gottes

Posted in netart on Februar 6th, 2026

sechs kugeln im namen gottes

im namen gottes sechs kugeln

im angesicht des wild-west plotes

köpfe, patronen und sprüche rugeln

 

ein absolutes topbuch- aus der feder von Angelo Nero

…der leben post…

Posted in Gedankensplitter on Februar 4th, 2026

…zerstörte freundschaften- bedeuten nicht nur zerstörtes leben, sie zeugen auch von geringer teilnahme am öffentlichen leben…

jh