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Archive

menschenmenge

Posted in Kunststrecke on Oktober 15th, 2009

menschenmenge2

Wortkreationen

Posted in langdollions wortkiste on Oktober 12th, 2009

Dies ist jhome`s Wörterbuch

Altdenk: nonkonforme, nichtangepasste, freie Denkweise/ amball: auf Kurs sein/ bierernst: redselig, leutselig/ blogentary: BlugUnkels Sekretärin/ bloggerieren: vollumfängliche moderation der bücher auf jhome.ch/ Bloggerversum: Bloggeruniversum, Bloggerwelt/ BlogSter: bewandter auf seinem Gebiet als Blogger/ Blogsterstyle: blogbezogenes Auftreten, Erscheinungsbild/ Buchcaster: Fernwelteingang mit Medium Buch/ Bücherzentriker: ein Mensch, dessen Zeit massgeblich von einem Buch bestimmt wird( wird ohne auch bald mal psychisch überfällig)/ emoride: gefühlsspezifische gedankenfahrt/ Fandersy: Fan der Fantasy oder auch Fan des Produkts der Fantasy, z.B. Tolkien/ Fantafakt: von Menschen erstelltes Produkt der Fantasie/ Fax (Soft-oder Hardfax): gedruckte und gebundene Schrift, Taschenbuch, Hardcover Groschenheft usw./ Gedankensplatter: Gedankenspritzer, unkontrolliert und mit Wucht/ Gedankikus: Denker, Philosoph/ hardfax: Buch gebunden/ Langdallion: Planet im äusseren Orbit/ Mondsters: alle Abenteurer die je zum Mond pilgerten/ Oohfer: das glaubende Wissen, vertrauen/ Outerspace: Zwischenräume im Weltraum/ Psychodoc: langdollions  seelenrider in Psychodocs Nebenwort/ psychodocx: abnorme Erscheinungen der Sagenwelt Langdollions(beachte: die besondere Schreibweise führt auf die Erzählweise der Troubadouren Langdollions zurück, die eine Steigerung in der Spannung mit dem -x- unterstützten/ Sangimsong: Liedtext/ Seelenride: Abhandlungen  über völkisches Verhalten Anno Domini Langdollion/ softfax: Taschenbuch/ Spaceness: raumcharakteristisches, -spezifisches/ tagchen: besondere Schreibweise- tag(chen), Auszeichnung oder Ehrung eines Werkes auf jh.ch, z.b. tag(chen) futurologischer kongress/

jh

 

Der Baum

Posted in Gedankensplitter on Oktober 12th, 2009

 

Der dem ständigen Wechsel des Wetters ausgesetze Baum überlebt allein dadurch, dass er Feuchtigkeit aus dem Boden bezieht.

jh

 

Klosterverfassung

Posted in Netzkloster on Oktober 9th, 2009

netzkloster1

Bundesverfassung
der Schweizerischen Eidgenossenschaft
vom 18. April 1999 (Stand am 17. Mai 2009)
Präambel

Im Namen Gottes des Allmächtigen!

Das Schweizervolk und die Kantone, in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken, im Willen, in gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung ihre Vielfalt in der Einheit zu leben, im Bewusstsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen,
gewiss, dass frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht, und dass die Stärke des Volkes sich misst am Wohl der Schwachen, geben sich folgende Verfassung:

 Bundesverfassung

 

 

 

Bier

Posted in psychodocx nebenwort on Oktober 8th, 2009

psychodocsodysse

das psychodocs nebenwort frisch ab der gedankenpresse

Das Bier, das rat ich dir. Kaum jemand kennt diese gelbsprudelnde Flüssigkeit nicht. Generationen hat es in seinen Bann gezogen. Soziale Grenzen missachtend, hat das Bier Liebhaber in allen Schichten.

Das Menschheitsgedächtnis kennt ausserdem den dickbäuchigen, fettgesichtigen und dem Bier verfallenen Mönch. Es ist erwiesen, dass Bier für den Körper bekömmlicher ist, als zum Beispiel Coca Cola. Bei genügender Konsumation stillt es sogar den Hunger.

Es lohnt sich also allemal einen fetten Bierflyer zu verbreiten. Gross wird seine Beachtung sein und seine Wirkung nicht zu unterschätzen.

Bier durchdringt den Körper nicht nur mit Flüssigkeit, nein, der Geist der Flasche nimmt seinen Platz ein. Der Biergeist schlägt auf den Menschengeist. Kein Mensch verzichtet auf dessen Wirkung.

Genauso sollte der Mensch von der guten Wahrheit durchflossen sein. Das Wort Gottes sätigt den Körper, sein Geist stärkt unser Inneres. Wie gutes Bier eine befreiende Wirkung hat, ist es die Aufgabe der geschriebenen Wahrheit den Menschen zu erfrischen.

Jedoch im Gegensatz zum Bier, das bei zu krasser Konsumation zu unflätigem Wandel führt, zeigt der Zeiger der guten Eigenschaften bald Höchsttempo, wenn das reine Gotteswort absorbiert ist. Dazu ist die Bibel geschrieben, den Menschen in geistlicher Hinsicht zu helfen und den unglückseligen Sünder aus seinem tristen Dasein zu retten. Das Biersäuferleben endet im Chaos, wohingegen der geisterfüllte Christ an immer neue Gestade segelt, mit immer schöneren Aussichten.

Glaube und Vertrauen in die Sache die wir konsummieren, ist die Voraussetzung.
Hat der Mensch aber den wahren Geist gefunden, so wird er schwer wieder loszubringen sein.

euer psychodoc

K-L-E

Posted in K-L-E Lounge on Oktober 8th, 2009

Lounge Kommunikation Lebensfragen Erweckung Willkommen in meiner ersten Lounge

Gemütlich in der Lounge nach Autoren suchen

Hennen Bernhard/ Huxley Aldous/ Moorcock Michael/ Tolkien J.R.R./

jh

was will ein gedankikus?

Posted in Gedankensplitter on Oktober 8th, 2009

Für einen Gedankikus, sprich einen Philosophen, ist die wissenschaftlich getreue Erkundung der Naturgesetze keine Pflicht respektive relevante Herausforderung, denn zu Wissen was man messen kann ist nicht dasjeniege Wissen, nach dem es den Gedankikus verlangt.

jh

Terrassenbäuche

Posted in psychodocx nebenwort on September 1st, 2009

psychodocs nebenwort frisch ab der gedankenpresse

Über Terassen, dicke Bäuche und die Interaktion zwischen Körper und Geist

Nach der langen Phase schlechten Wetters, drängte sich nicht nur meine Leiblichkeit ins Freie. Auf der Fahrt in die Stadt gehen auch die Gedanken auf Tour. Da habe ich nun einen ins Auge stechenden Gegensatz festgestellt.
Es gibt Menschen, die gehen nach draussen um zu sitzen, und Menschen die nach draussen gehen um aktiv zu sein. Beide sind gestartet, um nach der Regenzeit die Plätze an der Sonne einzunehmen. Indem der Arbeiter durch sein Tun nicht nur Sinn findet, wenn er seinen Buckel tüchtig der Sonne entgegenhält, ist der Terassenmensch mit einem Platz an der Sonne augenscheinlich zufrieden. Sein eigentliches Ziel ist es einfacherweise, dort sitzen und ausruhen. Er muss aber bemerken, dass sein ursprünglicher Gedanke, nämlich ausruhen und geniessen, bald in Brüche geht. Mehrere Wünsche und Gedanken lassen seine Behaglichkeit in Brüche gehen. Wollte er eigentlich nur entspannen, sieht er sich nun im Strudel von attackierenden Begehren. Bauch und Geist lassen ihn nicht in Ruhe. Hat er die Erstkonsumation bereits hinter sich, dreht sich sein Kopf nun fremdgesteuert. Er dreht sich, wenn ein interessanter Mensch seinen Gesichtskreis passiert. Er dreht sich wenn das Servierpersonal auftaucht. Eine zurückgestellte Arbeit lässt ihn bald wieder still vor sich hin blicken. Herumstehendes Personal zieht seinen nun verunsicherten Blick erneut an. Infolge muss er sich fühlen wie ein nach links und rechts gedrehtes Spielzeug in den Händen eines Gedankenverlorenen. Er kommt schliesslich zum Schluss, dass er den Sinn seines Seins unter der Sonne füllen muss. Auf die einfachste Art wird er seine Verwirrtheit lindern und an seinen Bauch denken. Still murmelnd wird er seinem treuen Freund nun noch was gutes Tun und ein Bier bestellen. Dem Bauch ist das gerade recht, denn er weiss schon längst, würde sein Chef nur an ihn denken, hätte er keine andern Probleme. Würde er einsehen, dass die Füllung des Bauches das wichtigste ist, würden ihn andere Begehren gar nicht belästigen. Die Probleme auf Deck mit schwierigen beinahe unlösbaren Wünschen würde, wenn der Fokus nur auf dem Bauch läge, gar nicht ins Gewicht fallen. Er müsste nicht dauernd seinen Kopf wenden. Geradeaus nach vorne schauen, seinen Bauch nicht vergessen, das würde genügen, um den ganzen Körper zufrieden zu stellen. Das Rollenspiel zwischen Bauch und Geist muss ganz einfach von unten nach oben gelöst werden. Hat der Terassenmenschg genug im Bauch, sind die Gedanken dann wirklich frei und der Mensch kann sich entspannen. Denn schliesslich sind die Anweisungen die vom Bauch aus kommen einfach und verständlich. Verwirrendes kommt nur vom Geist. Zur Zufriedenheit braucht er nur ein Getränk und dann und wann einen tüchtigen Happen. So überlebt man nicht nur den Nachmittag, sondern auch die übertriebenen Wünsche des Geistes. Der Bauch sagt sich also, wäre ich das Zentrum des Menschen, wäre das Leben einfach. Wünsche des Geistes sollen erst nach aussen gelangen, wenn durch des Bauches Filtrierung sichergestellt ist, dass die abwegigen Gedanken des Geistes den Gesammtfrieden nicht behindern. Nicht umsonst heisst es, soll der Mensch etwas werden, muss er tüchtig essen. Bleibt nur zu sagen oder zu definieren, wie sich eine Bauchesgelehrtheit auch im alltäglichen Leben etablieren könnte. Hat man aber diese Schrift genau gelesen, sollte auch dies nicht schwer sein. Immer zuerst an den Bauch denken, dann sind andere Entscheidungen plötzlich nicht mehr schwer.

immer vollgas mit psychodoc

Bahnhofshölle

Posted in blugunkels storyride on September 1st, 2009

Etwa fünzig Meter vor mir hob sich das Dach. Wie von Geisterhand bewegt, stieg es halbhimmelhoch empor um dann an die genau gleiche Stelle zurück zu plumpsen. Dies war das Ereignis, welches nicht nur meinen Tag einschneidend veränderte, sondern auch den Tag aller Andern.-

Gerade eben bin ich doch in den hintersten Doppelstockwagen eingestiegen. Tief  versunken in das Bewusstsein, dass mein heutiger Tag ein spezieller sein würde. Plötzliche Schreie hoben mich aus der Tiefe der Gedanken. Wie ein Artist der auf dem Trapez in die Höhe gezogen wird, tauchte ich stetig in die Kuppel der realen Welt auf. Vor uns standen die Wagen nicht mehr auf dem Geleise. Eine grosse Staubglocke verhinderte besseres Erkennen. Schemenhaft reihte sich das Unglück vor uns auf. Während unser Wagen noch am selben Platz stand, Gott musste
uns gnädig gewesen sein, war der sonstige Schienenalltag total durcheinander gebracht. Und allmählich konnte man das Ausmass der Verwüstung erkennen. Die Detonation hatte die ehemalige Bahnhofshalle in den Vorhof der Hölle verwandelt. –
Mein Gemütszustand rutschte vom Regen in die Traufe. Hatte ich geradeebennoch gedankenverloren über die erfolgreiche Durchlebung meines Tages nachgedacht, zog mich das aktuelle Geschehen nun flutwellenartig in einen schockartigen Zustand. Anstatt mich weiterhin am Strand der guten Gedanken sonnen zu können, steckte mein Gewissen ohne bei mir nachzufragen ein neues Tagesziel ab. Langsam und leise zog es mich zu der Erkenntnis hin, dass weiteres Träumen nun nicht mehr erlaubt ist. Dabei hatte der Tag doch so gut angefangen. Alles hatte gestimmt an diesem morgen. Der Hund liess mich nicht ohne freudige Begrüssung aufstehen. Der Lärm den ich in der Küche verursachte muss für meine Familie weckermässig gewesen sein.  Und die Kinder zankten sich schon kurz nach dem Aufstehen. Hervorragend war also der Tagesbeginn. Schliesslich war da auf dem Weg zur Arbeit noch die -häschmer än Stutz- Frage. Unüblich war nur die Erhöhung auf Franken zehn.
Jetzt, fünf Minuten nach der Detonation, musste ich meine Einstellung überprüfen. Einfach abschleichen und weiter romantisieren wäre möglich, aber nicht förderlich für ein frohes Gewissen. Da war nur der schockartige Zustand in den ich gefallen war. Ihn musste ich abstreifen, um nicht wie ein Breakdancer zu wirken, der in seinen Zuckungen erstarrt ist.  Schliesslich ging es darum, wie das Küken das Ei zu verlassen und sich der Realität zu stellen. Die Glocke zum Wachwerden hatte geschlagen. Ächzend schälte ich mich also aus der nicht selbstverschuldeten Lethargie. Erste Hilfeleistung war gefragt. Schliesslich war unser Wagenteil unversehrt geblieben. Ich und die andern-  wir stürmten nun aus dem Wagen. Das heisst, ich, infolge persönlicher Datenverarbeitung, ein bischen später. Aber nicht zu spät um jemandem Hoffnung zu bringen. Beseelt stürmte also auch ich aufs Perron. Meine Erste Hilfe galt nicht einem Verunglückten, sondern einem Sitznachbarn. Kaum dass er draussen war, fiel er hin. Mir scheint er hat seine Gedankenverlorenheit nicht bewältigt. Wie sonst kann es sein, dass er auf den Anblick nicht gefasst war. Ich legte ihn also in die Lage aus der ich kam  und kümmerte mich um das weitere…

Tenue blau

Posted in blugunkels storyride on August 21st, 2009

Ich sitze im Wartesaal der Berner Bahnhofunterführung. Links von mir, ausserhalb des Raumes, bemerke ich etwas das sich vor meine Sicht schiebt. Es ist ein Bauch. Oder wie der junge Volksmund spricht, eine Pfanne, oder eine Wampe. Eben ein Bauch, ein zu dicker Bauch.

Der Eigentümer der Körperform wirkt sauber. Auch fehlt der zur Hälfte gerauchte Stumpen. Man sollte eigentlich nicht über die Unförmigkeit solcher Menschen reden. Jeder ist schliesslich froh, wenn man seinen Makel in Ruhe lässt.

Wenn ich es trotzdem tue, so hat es einen Grund. Ich muss gestehen, ich musterte die Hose des Mannes, denn mir fiel auf, dass ihr Schnitt kein gewönlicher war. Diese Art von Hose traf man an einem Ort an, wo Mode keine Rolle spielt —
im Schweizer Militair des vorigen Jahrhunderts. Egal ob dünn, dick, lang oder klein, sie kleidete jeden. Aber wie! Niemand war gewappnet gegen die Verunstaltung, die sie hervorrief. Da sah man den kleinen Rekruten, der aussah wie Pinochio im Faltentuch. Oder den langen Kämpfer, den das Tenue in einen wandelnden Kleiderständer verwandelte. Oder den weder zu kurz noch zu lang geratenen mittelmässigen. Er sah aus wie John Travolta an einer Techno – Party. Dieses Tenue, das darum schweizweit Kultstatus geniesst, ist leider längst ausgemustert.

Als ich die Tenue blau Hose an diesem wohlbeleibten Mann entdecke, stutze ich. Kann es sein, das sie sich hierher verirrt hat? Und ich muss sagen, sie kleidete diesen für das Auge unschönen Mann ausserordentlich gut. Die Güte der Verarbeitung lässt ihn sicher in der Öffentlichkeit auftreten. Bleibt noch zu sagen, dass kultiges eben zeitlosen Wert hat. Nie geht unter, was für einen einfachen Zweck bestimmt war. In diesem Sinne verabschiedet sich:

gedankenmacher