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Archive for Juli, 2012

Priester

Posted in Gedankensplitter on Juli 27th, 2012

Über vieles zu reden – gelernt oder ungelernt, man wende sich besser an den Priester

der spion vom firewood camp

Posted in buchinterpretationen on Juli 22nd, 2012

Karl May/ der Spion vom Firewood Camp; Halbblut 1.Teil/ Band 38 der gesammelten Werke/ Groschenheftausgabe Seiten 63; Moewig Verlag München; 80 Rappen

Der Halbblut Indianer Ik Senanda hatte sich im Firewood Camp eingeschlichen. Sein Grossvater, der schwarze Mustang, hatte ihn beauftragt, das Bahnarbeiterlager auszukundschaften. Der Überfall auf das Firewood Camp sollte den Komantschen Gold, Guns und gelbe Zöpfe bringen. Alles lief rund, bis Timpes Erben im Lager aufkreuzten…

Triefend vom fadendicken Regen, trafen Has und Kas, Timpes Erben, im Camp ein. Sie waren unterwegs um Licht in eine mysteriöse Erbschaft zu bringen. Doch vorerst mussten sie mal trocken werden. Erneutes Hufgetrampel liess alle Anwesenden aufhorchen. Winnetou und Old Shatterhand betraten den Raum, wohlwissend, dass es mindestens jemand geben musste, dem ihre Aufmachung bekannt vorkam. Waren sie doch das bekannteste Jägerduo des Westens. Aber auch Winnetou und Shatterhand betraten mit offenen Augen den Schankraum. So entging ihnen auch nicht das Halbblut, dass verstohlen um sich blickend in einer Ecke sass.

Im selben Raum sassen auch die zwei Oberaufseher der chinesischen Arbeiter. Ihnen stach der Wert der Waffen der zwei Waldläufer in die Augen, veranlasste sie, einen kühnen Plan auszuhecken. Bestimmt würden sie den Stutzen, den Töter und die Büchse in der Stadt verkaufen  und damit die Heimreise bezahlen können. Viel früher als geplant würden sie nach Hause fahren, Schwalbennester essen anstatt Schienen zu verlegen.  Sie machten jedoch die Rechnung ohne Tokvi Kava, den schwarzen Mustang, der erschien, um Auskunft von dem Halbblut zu bekommen. In der Dunkelheit vor der Schenke stolperten die Chinesen nach dem Raub über die wartenden Roten. Die nahmen ihnen die Gewehre ab und dazu hörten sie die frohe Botschaft vom Eintreffen Winnetous und  Old Shatterhands. Sogleich entschieden sie sich, die Pferde der zwei Savannenmänner auch noch mitzunehmen. Sie machten jedoch die Rechnung ohne den Sinn der Tiere.

Von Ik Senanda, dem Halbblut, der sich  als Yato Inda  im Camp eingeschlichen hatte, erfuhren sie, dass Winnetou und Old Shatterhand die Absicht hatten, nach dem Alder Spring zu reiten, dem Erlenquell. Die Kommantschen würden nun zuerst die Skalps der Feinde des Stamms holen. Hernach blieb immer noch Zeit, den gelben und weissen Hunden die Zöpfe vom Kopf zu reissen. Hernach dann käme der siegreiche Ritt zu ihren Jagdgründen, dabei hätten sie gebunden an Händen und Füssen, Winnetou und Old Shatterhand.

Die Kunst des Fährtenlesens bewahrte Winnetou und Old Shatterhand vor der ihnen zugedachten Ehre. Sie nahmen die Abkürzung durch den Tunnel zum Alder Spring. Dort erwarteten sie die Ankunft der räuberischen Komantschen, belauschten ein Gespräch, gewannen die Gewehre zurück. Ik Senanda war entlarft. Schleunigst machten sich die Blutsbrüder wieder auf den Weg zum Camp. Das Lager war gewarnt. Würden die Komantschen ihren Feldzug trotzdem mit Erfolg beenden?

Fortzsetzung ist im Roman Halbblut zu lesen.

 

Die Erzählung vom Firewood Camp gibt so ziemlich alles wieder, was das Herzstück einer Erzählung aus der Feder May`s ausmacht. Deutsche treffen Deutsche, Intrigen und Ungerechtigkeiten werden gemeinsam ans Licht gebracht, Fährten scharfsinnig gelesen, Spione mit stechendem Blick entlarft und Gäule geritten bis sie zusammenbrechen. May erzählt von Landsmännern, die in die Ferne ziehn, um dem Glück auf die Sprünge zu helfen. Man spürt die Kraft des Icherzählers, man wähnt sich neben den Westläufern auf der Prärie, wenn May die Timpes durch stömenden Regen ziehen lässt. Das Schicksal der Westläufer verschmelzt mit den Hoffnungen, die May dem Leser aus der  Tiefe der Eintönigkeit lockt. Kein Wunder, wusste May bei dieser Gedankenstärke nicht mehr zu unterscheiden, welche Welten er nun wirklich besucht hatte. Für einen Fantasy Freak der alten Garde hat der Spruch immer noch Gültigkeit: May lesen und sterben…

jh

raumschiff enterprise

Posted in buchinterpretationen on Juli 13th, 2012

Alan Dean Foster/ Foster auf Wiki/ Raumschiff Enterprise, die neuen Abenteuer Bd 6 (drei Geschichten), 1. Gesch. Mordsache McCoy/ Loewe 1.Auflage c 1995/ die amerikanische Originalausgabe erschien unter dem Titel: Star Trek Log Six/ aus dem amerikanischen übersetzt von Lore Strassl/ Umschlagillustration Frank Rosenzweig/ hardfax S.219

Spock, Kirk, Scotty und Mc Coy waren unterwegs, einen Auftrag für die Sternenflotte auf Draymia zu erfüllen. Die Mission lautete, Arzneimittel für die medizinische Versorgung der Leute auf Draymia auszuliefern. Alles lief glatt, keine unerwünschte Konfrontation im Raum, keine Schwierigkeiten an Board, reibunglose Auslieferung der Medikamente. Dann ergriff der draymianische Sicherheitschef Demos, das Wort. Seine Anschuldigung lautete, Mord an den Bewohnern der Tochterkolonnie auf Dramia 2.

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labyrinth der tausend scherben

Posted in buchinterpretationen on Juli 9th, 2012

Ralf Isau/ die zerbrochene Welt Band 1/ c Piper 2012/ Umschlaggestaltung: guter-punkt.de/ Umschlagabildung Oliver Wetter: fantasio.info/ Zusatz Worterklärungen/ softfax 495

Mit ungemeiner Rücksichtslosigkeit traten Gaal der Antischkönig, und Bochim sein Sohn, für die Knechtung Beriths ein. Berith war die zerbrochene Welt. Seit Anbeginn der neuen Zeit, hatten sich auf den vielen Schollen unzählige neue Lebensformen entwickelt. Tief im innern Beriths regte sich jedoch Widerstand gegen die freien Völker der Schollen. Das Böse schwappte aus dem Dunkel. Gaal und sein Sohn führten eine verräterische Klinge, banden die freien Völker mit Bosheit an ihren Willen.

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unbewusste auskunft

Posted in blugunkels storyride on Juli 5th, 2012

In Gedanken weilte ich noch an jenem Nachmittag, da ich die Journalistin an der Haltestelle traf. Es regnete und man duckte sich gerne unter das Wartehäuschen. Jenseits des Parkplatzes stand eine Frau anscheinend gelangweilt neben ihrem Auto. Ich beobachtete, wie sie Passanten ansprach…

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das gernsback-kontinuum

Posted in buchinterpretationen on Juli 1st, 2012

William Gibsons`s Cyberspace/ 10 Kurzgeschichten/ Das Gernback Kontinuum/ titelbild zur erzählung das gernsback-kontinuum

 

 

 

weiterlesen in: amphetamin oder kulturpsychose